Allzeit bereit. Preppers, der Weltuntergang und andere Katastrophen

Für all diejenigen, die das Phänomen nicht kennen: „Prepper“ (von „to be prepared“: vorbereitet sein)  sind Menschen, die sich auf eine große Katastrophe vorbereiten, indem sie für die Zeit danach vorsorgen. Wie sie das konkret tun, hängt von der konkreten Katastrophe ab, auf die sie sich vorbereiten. Gemeinsam ist allen Preppern lediglich, dass sie ihr komplettes Leben der Vorbereitung unterordnen und deshalb zum Teil seltsame Hobbys betreiben wie Dauerlauf im Strahlenschutzanzug. Zu Visualisierungszwecken kann man sich das Leben eines Preppers so vorstellen wie die James-Cameron-Version der Pfadfinder.

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Über politische Willensbildung in Zeiten halbfrischer Pasta

Ich hatte in der letzten Woche ein paar stille Minuten, in denen ich über mein Leben meditierte, weil es den Kern dieses Blogs ausmacht. Und Konzeptlosigkeit im Blog spricht für Konzeptlosigkeit im Leben. Ich war beruhigt, dass die Pole meines Lebens „Party, WG, Kultur und der bescheidene Anspruch, glücklich zu sein“ sind. Ich atmete durch, weil kein politischer Anspruch darin vorkam. Bis ich mich mal wieder so sehr ärgerte, dass mir spontan ein politisches Argument einfiel, für die Mitgliederbefragung der SPD.

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Tanz mit dem Leben

Bei Myriade gibt es ein Fotoprojekt. Myriade sammelt zu unterschiedlichen Themen Bilder. Ich habe meine diversen Fotos durchgeschaut, denn ich verstehe sie, wie sie es darzustellen versucht, auch häufig unter solchen Schlagworten. Dies ist mein Beitrag zum Thema „Tanz mit dem Leben“, bereits beigetragen habe ich zur Weite und Begeisterung.

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Mit Kuchen zum Ziel

Wie wird ein dickes Kind ein fetter Erwachsener und anschließend ein schlanker Mann mit dem Kopf eines Kindes? Meine Motivation abzunehmen habe ich dargelegt und Motivation ist die halbe Miete, aber mal ehrlich: Den ein oder anderen konkreten Tipp wollen wir doch auch haben. Deshalb versucht das Zeilenende sich einmalig als Diätblogger. Lauscht meinen geballten Weisheiten.

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Sag mir, wovor du Angst hast!

Kieler Krimskrams hat vor längerer Zeit einen ungewöhnlichen Liebster-Award zugeworfen bekommen. Ungewöhnlich nicht, weil er anders ist als die anderen Liebsten, sondern weil die Fragen so ungewöhnlich sind. Sie stammen von der Koriandermadame.

Ich nehme den Liebsten – für mich doch ungewöhnlich – auf und beantworte ihn ohne Nominierung. Mit noch ein wenig mehr Ungewöhnlichkeit, denn nach und nach, mit jedem Beitrag eine Frage. Die haben es, wie gesagt, in sich. Ich finde, das ist eine schöne Beschäftigung für einen Montag (und der reguläre Liebste … Ich bin dran. Tatsache: Mir fehlt momentan die Ruhe zum ausgiebigen Schreiben).

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If I were a book …

Ich wurde getaggt. Taggen ist im Prinzip das Gleiche wie „Mit dem Liebster Award beworfen werden“, aber auch irgendwie anders, weil diese Tags häufig unter einem Motto stehen. Und ich bitte herzlich darum, nicht von mir zu verlangen, nun auch noch Tags von Stöckchen zu unterscheiden. Lieber will ich wortgeflumselkritzelkrams Wurf aufgreifen, sage artig danke und stelle mir die Frage: Wenn ich ein Buch wäre, was wohl für eines?
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Handschrift

Dies hier ist eine Auftragsarbeit. Roe Rainrunner und ich sind nämlich intim geworden beim Anblick meiner Handschrift:

Ist das nicht interessant? Ich folge dir schon eine ganze Weile und dennoch bedeutet das Erblicken der Handschrift im ersten Bild etwas Privates, ja fast schon Intimes. Wie starre standardisierte Buchstaben eine Distanz schaffen können… Ich denke, du solltest darüber mal einen Beitrag schreiben

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Wie ein Riese …

Das Land lebt. Das Land als Gegensatz zur Stadt. Und Leben im ökonomischen Sinne. Verständlicher wäre wahrscheinlich „Die Nicht-Stadt prosperiert.“ Allerdings klingt das nur wenig poetisch, es klingt nicht einmal prosaisch. Es klingt wie ein Satz, den ich in einer Hausarbeit schreiben könnte. Am Faktum lässt sich dennoch nicht rütteln. Ich habe zwar nicht mein ganzes Leben in diesem Dorf verbracht, aber seit meinem siebten Lebensjahr verfolge ich, mal von nah, mal von fern, seine Entwicklung. Und es prosperiert. Oder die Leute hier werden immer hungriger.
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