Neigschmeckter halt: Spätzle-Desaster

Da maßt man sich an, sich Schwabe zu nennen und beginnt prompt zu glauben, schwäbische Spezialitäten schaben zu können. Das ging schäbig aus. Denn während Knöpfle unter Zuhilfenahme einer groben Raspel kein Hexenwerk sind – die Spätzle sind es wohl. Doch der Reihe nach.

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Zeilenende macht Häubchen

Habe ich schonmal gesagt, dass ich Baiserhauben höchst überflüssig finde? Nein? Dann tue ich das jetzt: Ich finde Baiserhauben höchst überflüssig. Ebenso wie das genaue Lesen von Rezepten vor der Zubereitung. Heute gibt es dennoch Baiserhäubchen. Mit Johannisbeer-Quark-Kuchen darunter. Immerhin ist bald Johannisbeer-Saison. Da kann ich das ein Jahr alte Rezept endlich herauspusten. 🙂

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Nicht alles, was paniert ist, ist ein Schnitzel

Man kann sicherlich verschiedener Ansicht über die Benennungspraxis von vegetarischen Gerichten sein. Ob eine fleischfreie Frikadelle wirklich eine Frikadelle ist, darüber mag man noch streiten können. Aber was die Bezeichnung von undefinierbaren Tofu- oder Selleriehäckselbrocken mit Panade als Schnitzel angeht, bin ich ganz mit mir einer Meinung: Geht gar nicht.

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Französische Ofenpfannkuchen

Mutter Zeilenende nennt die Dinge gern beim Namen. Nicht unbedingt bei ihrem Eigennamen, sondern beim – ihrer Meinung nach – treffenden Namen. So erklärte sie vor langer Zeit meine Sellerie-Frikadellen zu „Gemüse-Bällen“ und meine Currys heißen bei ihr „Eintöpfe“. Und auch vor diesem Clafoutis, das sie zu kompliziert auszusprechen fand, machte sie nicht halt. Er wurde zum französischen Ofenpfannkuchen. Und sie hat ja recht.

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Orientalisch auf Seite 32

Vielleicht erinnert ihr euch noch an das Weihnachtsfest 2015? Da habe ich schon einmal exzessiv orientalisch gekocht. Heute ist der zweite Donnerstag im Monat, also ist es Zeit für die Vorstellung eines Kochbuchs anhand der S. 32. Auf die Idee gebracht hat mich Wili. Das Buch, das ich heute vorstelle, ist daran Schuld, dass dieses Weihnachtsfest ein großer Erfolg war.

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Wie ich einst ein Rezept las und 10kg zunahm

Ich bin kein vorurteilsfreier Mensch was die Küche im Allgemeinen und Backwerk im Besonderen betrifft. Frankreich ist gebackene Luft, das Schwabenland bietet nichts außer Seelen und Brezeln (ernsthaft: Süße Stückchen sind nicht unbedingt eine schwäbische Spezialität), im Rheinland wird ALLES frittiert und … Nunja … die USA. Im Backwahn steht das kurz für Unheimlich Schockierende Absurditäten. Dennoch bin ich ein Fan amerikanischer Backwaren. Meistens muss man bloß den Zucker reduzieren. Meistens …

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Kartoffeln – gewickelt

Es begab sich, dass ich am zweiten Weihnachtstag beschloss, der Familie etwas Gutes zu tun (und seht mal, wie lange manche Rezepte bei mir auf Halde liegen).

Ihr kennt das sicher alle: Am Heiligen Abend isst man haufenweise Würstchen, weil der Kartoffelsalat furchtbar ist, am 1. Weihnachtstag gibt es einen großen Braten, für den man Rotkohl und Klöße gern stehen lässt. Auch wenn es davon Abweichungen geben mag (bei uns gibt es wie jedes Jahr am Heiligen Abend Lasagne), steht Fest: Weihnachten ist Schlachtfest mit Lichterkette. Deshalb strich ich am Zweiten Weihnachtstag das Fleisch. Und servierte neben allerlei Leckereien als Mittelpunkt der Aufmerksamkeit diese Komposition aus Kartoffeln und Spinat.

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„Du bäckst doch gern …“

Das war der Satz, der zu diesem Kuchen führte. So oder so ähnlich von einer Kollegin  ausgesprochen, die keine große Liebe zum Backen zu pflegen scheint. Ich bejahte und fand mich in der Situation, einen Geburtstagskuchen backen zu … müssen? Können? Dürfen! Deshalb gibt es heute zwei Beiträge zum Preis von einem.

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Rheinisch auf S. 32

Bei Wili geht is immer am zweiten Donnerstag im Monat auf S. 32 eines Kochbuchs. Auch wenn ich mich schon ein paar Mal beteiligt habe, gibt es heute eine doppelte Premiere, denn ich habe bislang immer gebacken und ein Vielfaches der S. 32 gewählt. Heute koche ich zwar nicht, aber es wird herzhaft und es wird die S. 32.

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