Allzeit bereit. Preppers, der Weltuntergang und andere Katastrophen

Für all diejenigen, die das Phänomen nicht kennen: „Prepper“ (von „to be prepared“: vorbereitet sein)  sind Menschen, die sich auf eine große Katastrophe vorbereiten, indem sie für die Zeit danach vorsorgen. Wie sie das konkret tun, hängt von der konkreten Katastrophe ab, auf die sie sich vorbereiten. Gemeinsam ist allen Preppern lediglich, dass sie ihr komplettes Leben der Vorbereitung unterordnen und deshalb zum Teil seltsame Hobbys betreiben wie Dauerlauf im Strahlenschutzanzug. Zu Visualisierungszwecken kann man sich das Leben eines Preppers so vorstellen wie die James-Cameron-Version der Pfadfinder.

„Allzeit bereit. Preppers, der Weltuntergang und andere Katastrophen“ weiterlesen

Advertisements

Rechts stehen, links gehen

Vor einiger Zeit war ich in München, um mich ein wenig kulturell zu vergnügen (Bilder gibt es in diesen beiden Alben). München hat zu diesem Zweck einiges zu bieten: Pinakotheken, Schlösser, den Englischen Garten, Brauhäuser, 90er-Partys und nicht zuletzt die Singende Lehrerin, am meisten beeindruckt hat mich allerdings die Mentalität der Münchner. Sie sind die besseren Preußen, stellen mich aber vor intellektuelle Herausforderungen: Über Rolltreppenbenutzungsordnungen.

„Rechts stehen, links gehen“ weiterlesen

Über politische Willensbildung in Zeiten halbfrischer Pasta

Ich hatte in der letzten Woche ein paar stille Minuten, in denen ich über mein Leben meditierte, weil es den Kern dieses Blogs ausmacht. Und Konzeptlosigkeit im Blog spricht für Konzeptlosigkeit im Leben. Ich war beruhigt, dass die Pole meines Lebens „Party, WG, Kultur und der bescheidene Anspruch, glücklich zu sein“ sind. Ich atmete durch, weil kein politischer Anspruch darin vorkam. Bis ich mich mal wieder so sehr ärgerte, dass mir spontan ein politisches Argument einfiel, für die Mitgliederbefragung der SPD.

„Über politische Willensbildung in Zeiten halbfrischer Pasta“ weiterlesen

Über Wahnsinn

Und der Blick geht gehetzt umher, wer wohl neben mir sitzen könnte. Oder skeptisch zur Seite, ob ich die richtige Wahl getroffen habe. Natürlich nicht. Ein Husten, als ob die Tuberkulose nun neben Berlin, Hamburg und Bremen beschlossen hätte, auch im Stuttgarter Kessel eine dauerhafte Bleibe zu finden. Ob es unhöflich wäre, sich einfach umzusetzen? Würde der Mensch es in den falschen Hals bekommen? Ach … Fick dich … Du hast eh Husten im Hals. Ob mein schlechtes Benehmen noch dazu kommt, spielt keine Rolle. Das hast du ohnehin gleich wieder heraus befördert.

„Über Wahnsinn“ weiterlesen

Und kann ein Herz für alle schlagen?

Kieler Krimskrams hat vor längerer Zeit einen ungewöhnlichen Liebster-Award zugeworfen bekommen. Ungewöhnlich nicht, weil er anders ist als die anderen Liebsten, sondern weil die Fragen so ungewöhnlich sind. Sie stammen von der Koriandermadame.

Ich nehme den Liebsten – für mich doch ungewöhnlich – auf und beantworte ihn ohne Nominierung. Mit noch ein wenig mehr Ungewöhnlichkeit, denn nach und nach, mit jedem Beitrag eine Frage. Heute geht es um schlagende Herzen, es ging bereits um die SonneSchmerz und Angst.

„Und kann ein Herz für alle schlagen?“ weiterlesen

Herzkramen III/XI – Orte

Weiter geht es mit dem Herzkramen, Teil II ist heute fällig. Das Herzkramen hat der wundervolle Random Randomsen erfunden. Grundsätzlich geht es darum, zu elf Themen jeweils elf Assoziationen zu äußern. Ich will das schon seit Langem angehen, aber am Stück ist es zu monströs. Deshalb stückele ich es in elf Beiträge mit elf Aussagen.

„Herzkramen III/XI – Orte“ weiterlesen

Das Trolley-Dilemma und die schöne neue Welt

Auf Deutschlands Straßen entscheiden nach wie vor Autofahrer darüber, ob sie einem Ball ausweichen oder geradeaus fahren und dabei ein Kind anfahren, weil die Ausweichmöglichkeit ist, auf einen Gehweg auszuweichen, auf dem ein altes Ehepaar spazieren geht.

„Das Trolley-Dilemma und die schöne neue Welt“ weiterlesen