Montagsfragen-Rant: Gay Romance

Jeden Montag stellt das Buch-Fresserchen seine Montagsfrage zu Lesegewohnheiten, (fast) jeden Dienstag bemühe ich mich um eine Antwort auf ihre Frage. Alle meine Antworten gibt es im Archiv. In dieser Woche heißt es: Des Zeilenendes Blut kocht über.

Warnung: In diesem Beitrag bin ich pauschalisierend, zuweilen grob, womöglich verletzend und ich mache implizit Menschen nieder, die auf Gay Romance stehen. Vorab: Ich will euch euer Genre nicht madig machen. Aber die Existenz dieses Genre allein bringt mich ebenso wie die Existenz von Hetero-Liebesromanen auf die Palme.

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Endlich wieder Mucki-Bude oder: Autsch

Heute muss ich eine kleine Geschichte erzählen, die auf den ersten Blick gar nichts mit Sport zu tun hat. Aber unter dem Einfluss einer lustigen Nacht auf einem Straßenfest und in einer „leicht“ abgeranzten Kneipe hängt alles mit allem zusammen, also auch die Geschichte mit dem Sport.

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Das Geheimnis des Marzipan

Kennt ihr diese Back-Rezepte, in denen Marzipan drin vorkommt? Treiben sie euch auch in die Verzweiflung aus einem ganz bestimmten Grund? Das kann ich gut verstehen, aber das muss künftig nicht mehr sein. Denn ich bin nicht mehr nur der Herr des Universums, ich bin auch der Herr des Marzipan.

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Sprengen wir den Panama-Kanal! Besprechung: Atlantis von Hans Dominik

Endspurt ist angesagt in Sachen 7 Bücher für 2017, denn heute gibt es tatsächlich die Besprechung zum sechsten Buch dieser Reihe. Und unter uns Pastorentöchtern: Das siebte Buch habe ich auch schon gelesen. Ob ich mich darüber genau so geärgert habe wie über „Atlantis“ von Hans Dominik, verrate ich euch aber in einem gesonderten Beitrag.

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Montagsfrage: Erst Film, erst Buch?

Jeden Montag stellt das Buch-Fresserchen seine Montagsfrage zu Lesegewohnheiten, (fast) jeden Dienstag bemühe ich mich um eine Antwort auf ihre Frage. Alle meine Antworten gibt es im Archiv. In dieser Woche heißt es: Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest du zuerst anschauen/lesen?

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Das Zeilenende übers Bloggen – im Radio

Eines Tages letzte Woche bekam ich eine Mail, ob ich nicht Lust hätte, bei Trackback von Radio Fritz zu gastieren. Die haben ein Interview-Format, um Blogger per Interview kurz vorzustellen. Ich überlegte einen Augenblick und habe gegooglet. Dann sagte ich zu.

Es ist nicht so, dass ich etwas gegen schmeichelhaften Aufmerksamkeit hätte, deshalb vielen Dank an babelpapa für die Nominierung. Ich tue mich nur nach wie vor schwer mit zwei Dingen: 

  1. Wie erkläre ich einem Menschen meinen Blog? Ihn Einen meiner Texte lesen zu lassen ist meiner Meinung nach sehr viel aussagekräftiger. 
  2. Ich kann telefonieren nicht leiden. Und mit fremden Menschen schon einmal gar nicht.

Ich sagte dennoch zu, mein Rampensau – Gen war stärker als ich. Außerdem mag ic Radio. Im Unterschied zum Fernseher  habe ich sogar noch eins und nutze es täglich. Und ich hatte ein wenig Zeit, obwohl ich das Wochenende bei meinen Eltern verbrachte (daher wohl auch die Anmoderation – ich wohne nach wie vor in der kesselhaftesten Landeshauptstadt, die es in Baden-Württemberg gibt) und die meiste Zeit mit essen und/oder Alkoholkonsum beschäftigt war, weil es so viele feierliche Anlässe gab.

Zur Vorbereitung ärgerte ich mich über das langsame WLAN im ICE, aber ich hatte ja zum Glück auch den langsamen ICE gebucht. Da hatte ich mehr Zeit, die alten Folgen herunterzuladen und zu hören. Merke: Montabaur hat nur einen ICE-Halt, damit die Zugfahrer alle ihre Online – Aktivitäten abschließen können. Doch nach der Vorbereitung war ich beruhigt und entspannt. So lief dann auch das Interview. Okay, mein Blog klingt anstrengender, als er ist. Aber das ist ein typisch deutsches Problem. Sobald etwas intellektuell klingt, denken die Menschen an Kopfschmerzen und ZEIT-Feuilleton statt an Diskussionsfreude und … Da seht ihr das Problem. Aber ich bin ja auch der einzige Mensch auf Erden, der Philosophie-Proseminar als Kompliment meint.

Was das zu bedeuten hat? Hört selbst:

https://www.fritz.de/programm/sendungen/sendungen/40/trackback/2017/170715-trb-529-konrad-spremberg.html