12 Monate X – Abschied in blau

Es ist der letzte Tag des Jahres und der Himmel bietet schönes Wetter. Hier in diesem Blog gibt es einen letzten Beitrag in einem Jahr, dem ich mehr Beiträge gegönnt hätte. 

Das war nicht so … Selbst einen Jahresrückblick könnte ich nicht vorbereiten. Und seit November liegt der Blog brach, inklusive der 12 Monate. Aber ich fühle mich noch nicht bereit, wieder zu schreiben. Über mich. Und meistens bin ich zu müde, um in die Bloggerwelt abzutauchen. Deshalb belasse ich es bei: Kommt gut ins neue Jahr, wie lesen uns wieder.

Im Rausch (Buch-Date)

Historische Romane sind nicht die besten Freunde. Das ist manchmal schade, denn es entgehen einem solche Schmuckstücke wie „Rausch“ von John Griesemer, der den Bogen spannt vom missglückten Stapellauf der „Great Eastern“ 1857 bis in die Zeit nach dem amerikanischen Bürgerkrieg 1865. Ich schulde Tanja im Norden großen Dank dafür, dass sie mich rauschhaft in diesen Titel entführt hat. Dies ist damit mein Beitrag zum Buch-Date.

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12 Monate (10) – Novemberausflug

Zwölf Monate lang begleite ich ein Motiv. Es springt einmal im Monat vor die Kamera und lässt den Augenblick für die Ewigkeit gefrieren. Am letzten Sonntag im Monat werfe ich einen Blick auf das Bild: Was hat sich verändert, was bleibt gleich? Weitere Teilnehmer*innen sind am Ende des Beitrags verlinkt. Alle meine Beiträge unter diesem Tag.

Ich lebe noch. Ich heile einigermaßen gut ab, auch wenn heute auf kuriose Art eine größere Menge Wundwasser aus mir herausgebrochen ist. Warum ich euch dieses doch eher eklige Detail erzähle? …Seid froh, dass ich euch die dokumentarischen Bilder erspare. Ich wollte euch nur dran erinnern, dass der Körper, auch wenn man ihn per Chirurgie aufhübschen kann, grundsätzlich und immer eklig ist. Und wenn ich zu solchen Gedanken fähig bin, untermauert das letzten Endes hoffentlich, dass ich mittlerweile wieder so Gaga bin wie immer.

Ich bin allerdings noch nicht wieder daheim in Stuttgart, auch wenn ich meine geliebte Stadt im Kessel und meine WG derbe vermisse. Nächste Woche geht es zurück, früher darf ich nicht, hat mein Bruder gesagt, der zum Essen einladen will. Und so zeigt mein heutiger Fensterbank grob den Blick meiner Jugend. Mein Jugendzimmer ist zwar ein Stockwerk tiefer als mein aktuelles Domizil, aber es zeigt in die gleiche Richtung auf den Friedhof meiner Jugend rechts im Bild.

Und wenn man so sieht, wie das hier so aussieht, wundert man sich auch nicht mehr, warum hier so viele Drogendealer nicht nur leben, sondern auch regelmäßig hochgenommen werden (Die Nachteile generationenlangen dörflichen Inzests eben 😉 )

Verlinkten werde ich euch,  sobald ich wieder einen Desktop-PC habe. Übt euch also bitte ein wenig in Geduld. ☺


Über Wahnsinn

Und der Blick geht gehetzt umher, wer wohl neben mir sitzen könnte. Oder skeptisch zur Seite, ob ich die richtige Wahl getroffen habe. Natürlich nicht. Ein Husten, als ob die Tuberkulose nun neben Berlin, Hamburg und Bremen beschlossen hätte, auch im Stuttgarter Kessel eine dauerhafte Bleibe zu finden. Ob es unhöflich wäre, sich einfach umzusetzen? Würde der Mensch es in den falschen Hals bekommen? Ach … Fick dich … Du hast eh Husten im Hals. Ob mein schlechtes Benehmen noch dazu kommt, spielt keine Rolle. Das hast du ohnehin gleich wieder heraus befördert.

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Buchdate #7: Die Empfehlungen

Momentan fehlt mir vor allen Dingen Ruhe, Zeit und Konzentration, um all das zu tun, was ich gern tun würde. Vielleicht schreibe ich darüber morgen einen Blogartikel, der die Situation für euch nachvollziehbar macht. Dennoch möchte ich euch um Verzeihung bitten, dass es sowohl mit den Verlinkungen der 12 Monate als auch der Zusammenfassung der Empfehlungen zum Buchdate eine Weile gedauert hat.

Es waren schöne Empfehlungen dabei, viele schöne Empfehlungen, auch wenn ich mich dieses Mal mit Kommentaren rar gemacht habe. Dennoch oder deshalb: Fühlt euch gedankt für tolle Titel von A wie Attic bis Z wie „Zauberer, Das Erbe der“. =) Und hier nun die Empfehlungen in der Übersicht:

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Imperium: Ciceronische Literatur

Ich habe nicht nur eine ausgeprägte Allergie gegen alles, was irgendwie mit Lyrik zu tun hat, auch meine Begeisterung für Historische Romane hält sich bekanntermaßen in Grenzen. Wenn ich es recht bedenke, bin ich ein sehr vorurteilsbeladener Mensch, denn auch mit Fantasy habe ich bekanntermaßen meine Schwierigkeit. Umso mehr freue ich mich immer, wenn ich ein Buch finde, das mich von meinen Vorurteilen erlöst. Im Falle des historischen Genres hat mich jüngst Robert Harris überzeugt mit seinem ersten Band der Cicero-Trilogie: „Imperium“.

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