Ich bin mit einem weiteren Award bedacht worden, auf dass sie mir nie ausgehen werden. Also beantworte ich heute wieder Fragen. Das klingt jetzt lapidar, ist mir aber ein Anliegen. Außerdem habe ich weltbewegende Dinge zu sagen, insbesondere zum Thema Stärken und Schwächen.

Eingebrockt hat mir den Award LunaUmbra, dafür vielen Dank. Die ultimative Lobhudelei auf sie fällt mir ein wenig schwer, weil sie mir zwar folgt und immer kluge und nette Kommentare schreibt, ich ihr aber gar nicht folge. Ich denke, das ist okay, es geht beim Folgen ja nicht um Follow you – Follow me. Außerdem gilt ja, dass noch werden kann, was nicht ist. Derzeit macht mir Luna nämlich ein bisschen Angst, sie ist ein noch schlimmerer Organisationsfreak als ich, aber schaut selbst: Mealplanning . In meinen Kochbüchern kleben zwar auch Zettel, aber ich habe noch nie versucht, diese Zettel zusätzlich in ein umfassendes Ordnungssystem zu pressen.

Ich habe zugegebenermaßen aber auch vor den komischsten Dingen Angst. 😉

award

Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Wie die Jungfrau zum Kinde, also indem ein Engel mir verkündigte, dass ich mit einer Idee schwanger gehe, die Gott in mich eingepflanzt hatte. Die ganze Nummer mit der Jungfrauengeburt ist immerhin irgendwie Kopfsache. Wenn man mit einem Gott Geschlechtsverkehr hat, sollte man das merken. Selbst eine künstliche Befruchtung durch einen Halb-Gott spürt man erwiesenermaßen und in der griechischen Mythologie steigert sich das zu Schwärmereien ob der sexuellen Qualitäten der diversen Götter. Da Maria aber ganz überrascht ist, dass sie schwanger ist, war sie entweder das antike Pendant zu heutigen Teenager-Müttern oder die ganze Sache lief anders ab.

Wenn ER aber Kinder machen kann, kann er ja wohl auch Blogs machen. Ich hätte es zwar schöner gefunden, ER hätte es etwas traditioneller gemacht, also mit Engelserscheinung, brennendem Dornbusch oder zumindest einem sprechenden Rosinenbrötchen, aber andererseits hat ER ja recht: Ich bin intelligent genug, um mir SEINEN Einfluss selbst zusammenzureimen, wenn ich keine anderen realistischen Erklärungen dafür anbieten kann, wie ich in das hier hineingeraten bin.

 

Womit hattest du am Anfang Schwierigkeiten?

Ganz am Anfang hatte ich Probleme mit der Motivation. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr auf den Blog. Beim zweiten Versuch hat mir die Zeit gefehlt. Beim jetzigen Anlauf (wir sind ja erst knapp über das erste Jahr hinweg, wenn dieser Artikel veröffentlicht wird!) hatte ich diese Probleme im Griff. Aber auch hier ging es nicht völlig problemlos vonstatten.

Eine stete Schwierigkeit ist für mich das Blogdesign. So wie es momentan aussieht ist es der bestmögliche Kompromiss aus dem was ich will und dem was geht. Wartet aber mal ab, bis ich genug Langeweile habe, um mal wieder ein neues Template auszuprobieren.

Die Schwierigkeit Nummer zwei war die WordPress App. Die ist daran schuld, dass ich auf dem Blog zunächst gar keine Bilder hatte. Bilder in einen Artikel einzufügen ist mit der Android App nach wie vor eine Strafe. Und da ich in meinem Blogdesign das Beitragsbild noch einmal extra festlegen muss, ist es ohne PC fast unmöglich, einen schönen Beitrag hinzubekommen.

Schwierigkeit Nummer 3 war mein Tablet. Lange Texte am Tablet zu schreiben geht nur mit externer Tastatur, weil die Bildschirmtastatur mit meiner Tippgeschwindigkeit und meinem Anschlag nicht zurecht kommt. Dementsprechend fehlen den frühen Beiträgen manchmal Buchstaben. Aber auch dieser Liebste hier ist widerspenstig. Gerade tippe ich nämlich in einer kurzen Bibliotheks-Dienstpause die Antwort auf diese Frage. Und die obere Buchstabenreihe, insbesondere RTZ ist ziemlich ausgeleiert. Da muss ich hin und wieder ein wenig nachdrücklicher draufhauen und nachträglich korrigieren.

 

Was motiviert dich?

Allgemein? Kaffee. Zum Bloggen? Die irrsinnige Tatsache, dass die Welt ist. Das fordert ziemlich heraus, wenn man darüber nachdenkt. Sie könnte ja auch nicht sein. Also sollte man was daraus machen, wenn man schon einmal die Gelegenheit hat.

Und eure Kommentare … Natürlich.

 

Was ist deine Lieblingsjahreszeit und warum?

Gute Frage. Ich wollte einsilbig antworten, dann fiel mir auf, dass damit nur Herbst in Frage kommt. Den mag ich nicht. Dann wollte ich mir zwei Silben gönnen, sodass auch Frühling, Sommer und Winter in die engere Auswahl kämen. Mag ich aber auch nicht. Drei Silben würden Karneval möglich machen. Den mag ich zwar, aber das zu begründen, ist nicht einfach. Dafür muss man schon aus der Gegend hier sein, um zu verstehen, dass Karneval schön ist, auch wenn man so wenig Feierwut in sich spürt wie ich. Und eine Begründung ist ja auch gefordert.

Der Winter ist zu sehr voller Schnee, der Frühling birgt entschieden zu viele nervtötende frisch verliebte Paare, der Sommer ist langweilig, weil alle lethargisch am Boden liegen und im Herbst ist beinahe schon wieder Winter. Da bin ich entsprechend schon damit beschäftigt, meine Abneigung gegen diese Jahreszeit zu pflegen.

Die schönste Zeit des Jahres, versuchen wir es so, ist aber ohnehin nur ein Teil der Jahreszeit. Ich mag den Altweibersommer. Das ist nicht nur ein schönes Wort, er ist auch farblich sehr spektakulär. Das Wetter ist stabil warm und schön, das Sommerloch ist vorüber und die Sonne glänzt goldener als im Rest des Jahres … Deshalb werden im Altweibersommer auch die Blätter gelb. Das hat nichts damit zu tun, dass irgendwelches Chlorophyll verschwindet, die Sonnenstrahlen färben einfach ab. Die ganze Goldfarbe, die vom Himmel fällt, muss ja irgendwo hin.

 

Was ist deine größte Stärke?

Da ich gut im Training stehe, was Vorstellungsgespräche angeht, ist es meine größte Stärke, bei Fragen nach meiner größten Stärke oder Schwäche weder laut zu lachen noch frustriert zu schreien. Laut lachen möchte ich immer, weil diese Frage meist nicht ernst gemeint ist (meine größte Stärke ist es, leckere Kuchen zu backen, die furchtbar aussehen) und Schreien, weil sie sehr ernst gemeint ist (und jede meiner Stärken ist zugleich eine Schwäche, wenn man sie geschickt auszunutzen weiß).

Was der Wahrheit recht nahekommt, dürfte wohl Hartnäckigkeit sein. Die umfasst sowohl Zielstrebigkeit als auch die dafür notwendige Ausdauer. Zugleich ist sie nicht verbissen, denn sie umfasst genügend Geduld, einem Gedanken nachzuspüren oder auch einmal abzuwarten, wenn es angebracht ist. Und wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann gnade denjenigen Gott, wenn sie sich mir in den Weg stellen. Notfalls schmeiße ich mich im Supermarkt schreiend auf den Boden und wälze mich so lange hin und her, bis ich die ganze Palette Überraschungseier bekomme – weil ich wenigstens einen Happy Hippo haben möchte.

 

Was ist deine größte Schwäche?

Wer in der vorherigen Frage gut aufgepasst hat, kann diese Antwort überlesen, denn meine größte Schwäche ist Hartnäckigkeit. Auch wenn ich scheinbar aufgegeben habe und lethargisch in der Ecke sitze, bin ich nur noch nicht am Ende meiner Geduld angekommen. Aber genau das nagt in dem Augenblick stark an mir. Wer hartnäckig ist, läuft immer Gefahr, verbissen zu werden, wenn er seine Hartnäckigkeit nicht kritisch im Auge behält. Hartnäckigkeit ist nämlich genau genommen nicht mehr als einigermaßen verlässliches Wissen über die Beschaffenheit des eigenen Schädels und der Wand, gegen die man anrennt. Der Hartnäckige kann absehen, dass die Wand als Erste nachgeben wird, auch wenn es seine Zeit dauert und man vielleicht zunächst warten muss, dass sie ein wenig vermodert. Aber man kann sich immer verschätzen. Und wenn man das nicht rechtzeitig erkennt, hilft auch kein Aspirin mehr.

 

Was ist deine größte Leidenschaft?

Leidenschaft ist ja das, was Leiden schafft, gell? Am meisten leide ich unter unbeantworteten Fragen und ungelösten Rätseln. Deshalb schreibe ich regelmäßig Antworten auf die Fragen, die ihr so stellt. Weil ich es partout nicht sein lassen kann, eine Frage unbeantwortet stehen zu lassen. Grausamerweise macht mir das auch noch Spaß. Von daher könnte man meine größte Leidenschaft auch als meine größte Schwäche ansehen. Wenn ich irgendwo zufällig einer Frage über den Weg laufe, muss ich sie beantworten. Es nicht zu tun, verursacht mir körperliche Schmerzen. Wenn ich irgendwo „What would Jesus do?“-Armbänder sehe, muss ich mindestens „Hang on“ murmeln. Viel lieber würde ich meine Antworten mit einem extra dicken Permanent Marker auf die Welt schreiben, konkret auf Werbeplakate, die Fragen stellen. Und als der Kaiser seinerzeit im Fernsehen fragte, ob denn heute schon Weihnachten sei, habe ich stets empört „Nein!“ gerufen. Selige, unbeschwerte Kind- und Jugendheit.

Ansonsten: Guckt euch den Blog an. Jeden Tag ein Artikel, wenn mein Mitteilungsdrang keine große Leidenschaft ist, weiß ich auch nicht weiter. Ebenso was meinen Bücher-, Film- und Serienkonsum betrifft. Und natürlich auch das Kuchenbacken, wobei das mehr Entspannungstechnik denn Leidenschaft ist.

 

Was machst du an einem komplett freien Tag?

Kurz: Wahnsinnig werden und durchdrehen. Lang: Wahnsinnig werden, durchdrehen und eine möglichst lange Liste mit Dingen aufstellen, die ich heute unbedingt tun muss, damit der freie Tag ein voller Tag wird. Es gibt eigentlich keine Tage, die ich komplett frei habe. Wenn ich nicht arbeite, verwende ich die freien Tage auf regelmäßige Aktivitäten wie Stellenangebote suchen, Bewerbungen schreiben, Blogbeiträge tippen, Blogbeiträge lesen, Blogbeiräge kommentieren, Kommentare beantworten, Brote backen, Kuchen backen, Sport, mit dem Photoapparat durch die Weltgeschichte spazieren, einen Ausflug in ein Museum machen, den Garten umgraben, den Garten noch einmal umgraben, Apfelbäume beschneiden, Apfelbäume fällen, neue Apfelbäume pflanzen, mir eingestehen, dass ich es übertreibe, die neu gepflanzten Apfelbäume deshalb wieder ausgraben und dann zufrieden festzustellen, dass dieser furchtbare freie Tag endlich vorbei ist und noch genug Tätigkeiten unerledigt sind, um auch dem nächsten freien Tag kalt lächelnd ins Gesicht schauen zu können.

 

Wenn du einen Wunsch frei hättest, wars wäre das?

Nur einen? Die gute Fee hat sonst immer drei Wünsche im Angebot und das Sams hat gar so viele Wünsche im Gepäck wie es blaue Punkte im Gesicht hat. Mit denen kann man sich sogar eine Wunschmaschine wünschen und die zugehörige Kurbel. Entsprechend würde ich mir also eine gute Fee wünschen, die mir drei Wünsche gewährt. Dann würde ich mir ein Stück Streuselkuchen, eine Tasse Kaffee und ein Sams mit Wunschpunkten wünschen. Von dem würde ich mir dann allen möglichen Blödsinn von A wie Anisplätzchen über D wie Dampfgarer bis hin zu Z wie Ziegenfarm und zuletzt eine Wunschmaschine und die zugehörige Kurbel wünschen.

Meine Wünsche sind, man merkt es vielleicht, nicht unbedingt bescheiden, aber doch realistisch genug, um sie mir selbst zuzulegen. Und sie sind eigentlich immer situativ. Momentan wünsche ich mir vor allem einen neuen Job und eine Veränderung meiner Wohnsituation, danach kommen schon die kleineren und materiellen Wünsche, ich habe mich nämlich in eine wunderschönes Jackett verliebt, in dem ich, man verzeihe mir die Eitelkeit, unverschämt scharf aussehe.

Das ist sowieso die beste Art des Umgangs mit Wünschen. Ich kann mir natürlich Weltfrieden wünschen, aber wenn ich damit anfange, mir solche Wünsche als konkrete Wünsche in den Kopf zu setzen, dann gibt es Ärger mit meiner Hartnäckigkeit, die diesen Wunsch nachhaltig verfolgen will. Von daher belasse ich es in solchen Fällen beim Träumen. Wenn ich ihn mir von der guten Fee erfüllen lassen würde, führte das nur zu Ärger, das ist doch die Lektion aus solchen Geschichten. Man wünscht sich etwas und durchdenkt den Wunsch nicht, übersieht gewisse Konsequenzen und am Ende ist alles schlimmer als vor dem Wunsch. Solche Änderungen muss man also selbst bewirken. Von daher würde ich es tatsächlich bei den materiellen Wünschen belassen und mir ein Set gut dotierter Einkaufsgutscheine wünschen.

 

Was ist dein Lieblingsgericht?

Ich finde den Internationalen Strafgerichtshof eine sehr spannende Konstruktion auf dem Weg hin zu einem supranationalen Staatswesen. Gleiches gilt für den Europäischen Gerichtshof. Staatlichkeit jenseits von Nationalstaaten muss sich ja irgendwie durch Legislative, Exekutive und eben auch Judikative auszeichnen. Während es die beiden ersteren auf weltweiter Ebene noch so gar nicht gibt (die UN-Vollversammlung und der UN-Generalsekretär lassen sich m. E. in dieses Schema nicht einordnen), haben wir dennoch eine Judikative auf dieser Ebene.

„Zeilenende?“

„Ja, Seamus?“

„Ich glaube nicht, dass es hier um Gerichte geht. Ich denke eher, es geht um Essen.“

„Ich weiß. Und wenn mir zu der Ruhrgebietsstadt mehr einfallen würde als Wrestling-Veranstaltungen …“

„Nicht Essen, Nahrungsmittel.“

„Ich weiß. Das Problem ist, dass ich kein wirkliches Lieblings-Nahrungsmittel habe. Außer Kuchen im Allgemeinen und solchen mit Streuseln im Besonderen. Das habe ich aber in letzter Zeit so häufig erwähnt, dass ich meine Leser*innen damit bestimmt langweile, wenn ich es erneut erwähne.“

„Da hast du recht.“

„Das Problem ist … Eigentlich esse ich einfach gern. Und viel. Und deshalb meist kalorienarm. Was ist denn dein Lieblingsgericht?“

„Honig.“

„Welcher Honig?“

„Honig.“

„Honig mit …?“

„Honig.“

Mein Lieblingsgericht ist auch Honig.

 

Was magst du gar nicht?

Unbeantwortete Fragen, Sardellen, Krieg, Helene Fischer, Honig, Polohemden, Thunfisch, zum Ende kommen …

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33 Kommentare zu „Die fragende Helene Fischer mit Kaffee übergießen

  1. Hang on 😄 Danke! Es wird einfach nie langweilig, deine Antworten zu lesen 🙂 Wie gut, dass du dir die Süßigkeiten an der Kasse selber kaufen kannst mittlerweile. Stell dir vor, du würdest in dem Jackett dass dir die Fee ermöglicht hat, auf dem Boden herumrutschen. Schade ums Jackett. Ich weiß auch gar nicht, wie ich reagieren würde, wenn ich eine Person, die älter als 4 ist, schreiend auf einem Supermarktboden liegen sehen würde, weil sie Schokolade will. Hmm. Alles bis 15 ist extrem schräg aber naja. Danach…? 25? 35? 45? Oh je. Kopfkino 😄 Danke für einen lustigen Start ins Wochenende!

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    1. Die 25 habe ich auch schon hinter mir gelassen. 😉 Aber das mit dem Jackett stimmt. Andererseits: Zum Einkaufen trage ich eigentlich immer Hoodie, damit mich niemand erkennt. Ich geh doch nicht im teuren Anzug in den Discounter. Ich amüsiere mich ja schon köstlich über Leute, die mit dem Porsche Cayenne zum Einkaufen in den Discounter fahren. *gg*

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  2. Herbst wäre auch meine Entscheidung und auf die Frage was meine Stärken und Schwächen sind habe ich geantwortet, „Meine Vielseitigkeit und meine Breitschaft für weniger Geld hervorragende Arbeit zu leisten,“ Schönes Wochenende für dich und leckere Kuchen 🙂

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  3. Wieder ein wunderbarer, kurzweiliger, gedanklich schön bepackter Beitrag 🙂 , den ich mit Spannung gelesen habe, nachdem – und jetzt kommt mein obligatorisches „Aber“, diesmal verkleidet als „nachdem“, haha! – ich mir großen Sorgen um Zeilenende und später auch seine Mutter machen musste.
    Zunächst: Bei der Antwort auf die erste Frage fürchtete ich, dass entweder gleich ein Blitz aus heiterem Himmel hinabfahren und … ich will es mir gar nicht ausmalen, oder aber eine Horde schwangerer Frauen (unter ihnen wohl auch einige Teenage-Moms) vor deiner Türe einen Flashmob veranstalten könnten, um dich in gewohnt gelassener Schwangeren-Manier wissen zu lassen, dass die Männer sich nur ja nicht einzubilden brauchen, dass sie jetzt auch noch bei Schwangerschaften mitreden könnten, nur weil sie einmal eine Idee mit sich herumschleppten! Tz! 😉
    Dann: Die Verzweiflung deiner Mutter, wenn du sie zum Einkaufen begleiten darfst und dich dann bei der Kasse wegen der Süßigkeiten oder vielmehr der Spielsachen so aufführst! Die Ärmste! Oder gehst du alleine einkaufen und hoffst, dass die völlig irritierten Kunden und Angestellten dann alle zusammenlegen, damit das Getobe aufhört? Fragen über Fragen, obwohl es doch Antworten sein sollten …Hartnäckigkeit ist tatsächlich Fluch und Segen.
    Danke für das goldene Bild des Altweibersommers – bei uns ist das Wetter gerade eher trüb, da wärme ich mich gerne an schönen Erinnerungen.
    Ach ja, deinen Garten würde ich gerne einmal sehen. Meine Vorstellung davon gleicht ein wenig dem Bild des kleinen Wäldchens, nachdem die Riesen die Bäume ausgerissen hatten (Quelle: tapferes Schneiderlein)
    RTZ – ich erstelle gerade gedanklich eine Liste mit Worten, die RTZ enthalten, aber bisher habe ich nur „Arzt“, „Wörterzähler“, „Hartz“

    Lieber Gruß

    RTZ? RZT? „Märztage“, „Fahrtzeit“, langsam kommt Schwung in die Sache …

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    1. Ich wohne direkt neben einem Kindergarten. Hier gibt es ständig solche Flashmobs, davor fürchte ich mich nicht mehr. ^^
      Was die Verzweiflung meiner Mutter angeht: Wer mich zum Sohn hat, hat noch viel mehr Grund zur Verzweiflung als die beschriebene Szene. Das ist entspannter Alltag für sie. Denk an den Garten … 😀
      Was das RTZ angeht … Ich denk auch darüber nach. Das Z kann ich mir erklären, die Romane stehen alle in der Sachgruppe Z … Aber alles weitere. Ein Mysterium.!

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  4. Ein gefundenes Fressen für alle Ikonenmaler: Jungfrau Zeilenende mit dem Blogkind. 😀
    Lass uns einen Deal machen. Ich überlasse dir meine Sommer und übernehme stattdessen deine Winter. 🙂
    [meine Lieblingsjahreszeit ist achtsilbig – obwohl ich gerne einfach immer einsilbig JETZT sagen würde]
    Ich lasse mich bis heute nicht von der Idee abbringen, dass die Welt nicht IST, sondern nur so TUT [da siehst du, was passiert, wenn Hartnäckigkeit in Altersstarrsinn übergeht].
    Maria…Engel…Jesus… Da hätte ich eigentlich angenommen, dein Lieblingsgericht sei das Jüngste. [aber Honig ist eine verd…ächtig gute Alternative]

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    1. Die Welt etwas tun zu lassen, erweckt den Eindruck , ER sei nicht das einzig allmächtige Wesen. Wenn ich meine Ikone haben will, muss ich das anzweifeln. Dass sie überhaupt ist, stellt für einen Idealisten wie mich ja schon eine Herausforderung dar. 😉
      Was das jüngste Gericht angeht, mag ich das nicht, weil ich da meinem Kind beim Seelenrichten assistieren muss. Das ist nicht schön. Da schließe ich mich lieber ganz opportunistisch Seamus an. 😉

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      1. Hm. Ja. Idealerweise sollte die Welt nicht SEIN. Wenn es sie schon unbedingt geben muss, sollte sie HABEN. Aber was? Allmacht, vielleicht? 😀
        Solange man nicht wetterfahnig-daueropportunistisch ist, geht das für mich in Ordnung. Bei passender Gelegenheit finde ich Opportunismus opportun. 😉

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  5. Sehr gut, so muss das sein! Und wo sieht sich Herr Zeilenende in fünf Jahren? Die Frage kommt doch auch ganz gerne, nicht? *seufz*
    Wobei, ich hatte mit der und den zu Stärken und Schwächen gerechnet, und dann kamen die nicht! 😮

    Ich mag es, dass du Helene F. nicht magst! 😀

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      1. Doch. Wenn ich nen Job habe, erzähl Ich die Geschichte vielleicht. Ich bin ein wenig abergläubisch, zu viel von den Bewerbungen zu erzählen.
        Was die Bäckerei angeht. Ich habe es nicht nur nicht gelernt (und bin nicht so gut wie ein ausgelernter Bäckergeselle) , das schöne an einem Hobby ist für mich vor Allem, dass es Ausgleich zu Arbeit ist. Ich halte den Wunsch, das Hobby zum Beruf zu machen, für potentiell ungesund. Man muss sich zumindest ein neues Hobby suchen.

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      2. Kann ich verstehen! Ich hab mich ja auch ewig herumgetragen, davon zu berichten, und solange ich noch keine Unterschrift gesetzt hab, fühl ich mich auch noch nicht sicher. Das sehen wir also ähnlich.

        Hm, ja, da sagst du was Wahres! Von der Warte aus hab ich das jetzt nicht bedacht, aber klar, das kann einem auch das Hobby verderben. Was deine Qualitäten angeht, sobald es Duft- und Geschmacksnet gibt, werden wir das besser beurteilen können. Oder du verschickst Carepakete! 🙂

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  6. statt einem „like“ gibt’s von mir den smile-award:

    eine nominierung für den “liebster award” kann jeder erhalten, aber noch niemand bekam diesen award auch verliehen.
    nur blogger, die auf ihrem blog als verantwortungsvolle tierfreunde zu erkennen sind und ihre lieben vierbeiner auch fair und mit respekt behandeln, bekommen den “fair zu pfoten award” verliehen. http://wp.me/p3gzPd-2TE

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