Anderwelt oder Anderswelt meinen in der keltischen Mythologie die Wohnorte mystischer Wesen. Blogger*innen sind mystische Wesen, deren Wohnort jenseits der gewöhnlichen Welt sind, nämlich im Netz. Ich finde diese Analogie schön. Und das Fugen-S in Anderswelt hässlich. Deshalb sammeln sich in der Anderwelt Blogbeiträge, die mir im vergangenen Monat besonders aufgefallen sind.

 

Und nein, dieser Artikel ist kein Aprilscherz.

Anderwelt

Die schönen Künste

Isabelle Dupuis knöpft sich Superschurken vor und stellt deren Motivation in Frage. Als ob „böse sein“ als Motivation nicht ausreichen würde, pah!

Belana Hermine macht sich Gedanken über Wörter. Darüber, wie man beschreibt ohne zu werten, am Beispiel dicker Menschen. Und liefert damit einen schönen Denkanstoß, was beim Schreiben wichtig ist.

Frau Vro hat das Gefühl, sich für ihre Kunst rechtfertigen zu müssen – und dass sie diese nicht kommerzialisieren will. Was ihre Kunst ist? Guckt selbst!

Momentan läuft das Buch-Date mit modernen Klassikern. Ganz unabhängig davon, aber passend dazu, liefert Wolfgang Schnier einen Impuls, warum man heute noch Kafka lesen sollte.

 

Berufliches

Für diejenigen unter uns, die viele Bücher besitzen und sie gern sortieren, gibt es bei der Stadtbibliothek Salzgitter ein Netz-Fundstück und ganz nebenbei eine hervorragende Einführung in Sortieralgorithmen.

Ich mache irgendwann ein eigenes Fanblog für Neues vom Schreibtisch auf, denn die Beiträge imponieren mir immer, so wie dieser mit der Frage, ob man sein Hobby zum Beruf machen solle.

Nicole Inez knüpft sich das Vorurteil vor, dass alle Psycholog*innen einen Schaden haben. Was eigentlich kein Vorurteil ist sondern die Wahrheit. Aber auch nur, weil sie freiwillig etwas studieren, für das man Statistik braucht.

 

Gedachtes und Erlebtes

Der Tod ist ja sowas wie meine liebste Obsession. Auch Belana Hermine denkt ein wenig darüber nach -und versucht, den Tod zu definieren.

Bei dem Menschen, der kein Menschenfeind vorzugeben sich bemüht ist, wird die Vertrauensfrage gestellt – und was dieses Gefühl ausmacht.

Impressions of Life berichtet von Mia, ein kleines nervtötendes inneres Kind mit Essproblemen.

Und bei Mein Name sei Mama wohnt ein sozial akzeptierter imaginärer Freund.

Neues in der Blogosphäre

Random Randomsen hat das Herzkramen erfunden und sammelt Resultate ein. Diese wirklich interessanten Selbstauskünfte unterschiedlicher Menschen findet ihr hier und hier, ebenso eine Erklärung, was das Herzkramen ist.

Das Marinsche hat zum ersten Plausch mit Zwirbel eingeladen – Warum auch nicht?

Außerdem hat jetzt auch der kleine Labrador Emma einen eigenen Blog. Wie es dazu kam.

Noch ein wenig Werbung: Am 03.04. gibt es auf Twitter den ersten #BIBChatDE zum Thema „Wozu noch Bibliothek?“ – damit sollen Bibliotheksthemen sichtbarer werden.

Habt ihr die Artikel gelesen? Und wenn ihr es getan habt: Was denkt ihr zu den Artikeln? Waren sie inspirierend?

Welche Blogbeiträge habt ihr in letzter Zeit so gelesen, die euch auf neue Gedanken gebracht oder zu einer Erkenntnis verholfen haben? Oder vielleicht auch herzhaft zum Lachen?

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32 Kommentare zu „Anderwelt – März 2017

  1. „der kein Menschenfeind vorzugeben sich bemüht ist“? Was soll denn das heißen? 😜
    Aber danke für die Erwähnung 🙂
    Klingt auch danach, als wären die Blogs hier äußerst lesenswert, leider komm ich ohnehin schon seit Monaten nicht mehr mit dem Lesen hinterher 😅

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  2. Feine Anderwelten 😊 aber der Plausch mit Zwirbel ist auf der Strecke geblieben 😉 dafür ist bei Emma umso mehr los und ich freue mich über jeden Leser der Tiere und seine Mitwelt liebt. Herzerwärmend so ein Welpenmädchen, welches gerade Einzug gehalten halt, aber schon seit einigen Wochen das Leben des Marinsche bereichert❣️ Danke für’s (mit)teilen 😘

    Gefällt 1 Person

  3. Ah, du bist lieb! Ich weiß zwar nicht, womit man einen Fanblog über mich füllen würde, aber hey – tu dir keinen Zwang an! 😀 Nein, jetzt mal im Ernst: Du bist derjenige mit den fast philosophischen Texten, insofern gebe ich das Kompliment gerne zurück! 🙂

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  4. Die Anderwelt hat, so scheint mir, ihre Gestalt gefunden. Einladend und leserfreundlich. 🙂
    Dass mein Herzkramen in dieser Runde einen Platz gefunden hat, freut mich sehr. Von den anderen Beiträgen habe ich vor deiner anderweltlichen Erwähnung lediglich zwei gelesen. Das hat allerdings den Vorteil, dass es viel Neues zu entdecken gibt. 😉

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      1. Es ärgert mich nur immer, wenn es mehr an der Zeit denn an der Muße liegt. Aber ein Jahr später … Das hätte ich mir für die Rezepte vom Weihnachtsessen auch einfallen lassen können, die Ich derzeit verblogge. 😅

        Gefällt 1 Person

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