Zeilenende 2.9 – Kleines Update zum Leben nach dem Reboot

Ich erfinde mich neu, behaupte ich, dann leide ich nämlich nicht unter Muskelkater sondern unter Transformations-Schmerz … Oder den Nachwirkungen der miesen ESC-Halbfinale Und auch wenn es hier im Blog nun auch dank dem 25.05. stramm auf die 4.0 zugeht, traue ich dem Braten nicht so ganz. Wollen wir hoffen, dass wenigstens nur meine verhängnisvollen Verflechtungen mit K. Zufall sind.

Zeilenende 2. 9

Nur so viel dazu: Jeder, der etwas anderes behauptet, ist ein gemeiner Lügner und bekommt mitten in die … Das gilt auch in diesem Jahr.

Transformations-Schmerz

Kaum hatte ich mich mit einem Reboot wieder in den Ausgangs-Zustand der Version 2.9 zurückgesetzt, machten sich gewisse Verschleiß-Erscheinungen bemerkbar. Also nicht sofort, sondern mehr so heute. Ich war (wohl fälschlicherweise) der Meinung, dass man Trainingsrückstand damit kompensieren könne, indem man mehr Gewichte auflegt, getreu dem Motto: Schleppst du mehr Gewicht mit dir rum, kannst du auch mehr Gewicht stemmen.

Höhö.

Ich hatte schon an vielen Stellen Muskelkater, aber noch nie in der Brustmuskulatur. In der Schonhaltung habe ich mir dann wohl einen Nerv eingeklemmt und lag die halbe Nacht wach, während mein Leben noch vor meinem inneren Auge rückwärts ablief. Im Director’s Cut, der 310 Minuten dauert und nicht nur 290 … Grauenvoll, die Zusatz-Szenen. Und weil man eine Nacht voller Leid am besten bei einer Laufrunde vergisst … Sagen wir es so: Ich habe heute gelernt, wie essentiell wichtig die Brustmuskulatur für ein stabiles Laufverhalten ist. Wer es nicht weiß: Sie ist so wichtig, dass man bei Brustmuskelkater nach 200 Metern weinend zurück in die Wohnung kriecht.

Manchmal wäre ich gerne doch alt, dann müsste ich mir keine Ausreden für den desolaten Zustand meines Selbst-Bildes mehr ausdenken.

Das ESC-Finale heute Abend

Apropos „Manchmal wäre ich gerne doch alt“: Das hätte einen weiteren Vorteil. Ich könnte so Sätze sagen wie „Früher war alles besser.“ Sogar der ESC. Denn nach den beiden Halbfinalen bin ich so verstört, dass ich das Finale heute Abend eigentlich gar nicht sehen mag. Da gehe ich lieber auf den Wasen und lasse meinen Muskelkater auf einem Fahrgeschäft ordentlich durchschütteln. Aber mal im Ernst: Diese gesammelten Belanglosigkeiten, die sich frech Beiträge nennen, waren doch schlimmer als meine durchschnittlichsten Blogposts. Tschechien, Israel und Moldau haben mich mit Kreativität beeindruckt, auch wenn es hart an der Grenze zum Trash war, der ganze Rest … Der Rybak-Auftritt war auch nicht gut, hat der ganze Charme von „Fairytale“ gefehlt. Und dass der Bub keinen Tag älter geworden ist, macht die Sache auch nicht besser.

Datenschutz 4.0

Ich bin ein großer Fan der neuen DSGVO, kein Fan bin ich allerdings davon, dass ich dafür etwas tun muss. Dementsprechend habe ich es lang vor mir hergeschoben, hier im Blog etwas zu tun. Ich habe jetzt aber die Sharingbuttons für Facebook und Google+ deaktiviert und eine Datenschutz-Belehrung hinterlegt. So wie ich das sehe, sogar eine einigermaßen korrekte. Vor den Kommentaren weise ich behelfsmäßig darauf hin, dass die Daten der Kommentatoren an Akismet und Gravatar gesendet werden, für den Fall, dass WordPress die beiden Dienste nicht bald DSGVO-konform einbindet.

Bleibt für mich nur noch die Deaktivierung des Like-Buttons am 24., wenn da keine andere Lösung herkommt, denn den sehe ich noch kritisch. So wie ich das sehe, muss ich als wordpress.com-Nutzer aber keine Auftragsverarbeitungs-Verträge schließen.

Abwarten und Tee trinken. Oder der lieben Maren folgen, die sich mit dem Thema eingehender beschäftigt. Übrigens, sind Pingbacks nach neuer DSGVO noch erlaubt? 😉

Verhängnisvolle Verflechtungen mit K

Das ist zwar nicht ganz richtig, aber ich weise in meiner Datenschutz-Erklärung immerhin darauf hin, dass ich potentiell Youtube-Videos einbinde, also nutze ich das auch gleich. Ist nämlich auch so eine verhängnisvolle Verflechtung mit dem Buchstaben K. Die Stadt mit K hat meine Sprache und Mentalität geprägt, auch wenn ich das einigermaßen gut ein- und ausschalten kann.

Dass es rheinisch aus mir herausbricht, ist meistens kalkuliert. Im Unterschied zu einigen anderen sprachlichen Feinheiten. Ich bin sprachlich nämlich ein Kamäleon … Ja, ich weiß, dass man das anders schreibt, aber man spricht es so … und weischt, mittlerweile treffe ich mich auf Sieben mit Menschen, deren Bier oder Handtasche ich im Laufe des Abends bestimmt mal heben werde. Knapp zwei Jahre hier unten haben sogar dazu geführt, dass ich voll verpasst habe, dass Kwerbeat … Jaha … am Montag in der Stadt ohne K spielt … Und es natürlich keine Tickets mehr gibt.

Kommt sogar noch schlimmer. Der Dieter, der Thomas, der Kuhn (da gehört eins hin!) im Sommer oben auf der Freilichtbühne auf dem Killesberg (Noch eins!) ist auch schon ausverkauft. Aber vielleicht finde ich da ja noch ein gebrauchtes Ticket. Hat letztes Jahr auch geklappt. Notfalls schleiche ich mich auch klammheimlich aufs Gelände.

Aber, ach, das habe ich natürlich nicht allein in der Hand, denn ein weiteres K, das seit zwei Jahren eine wichtige Rolle in meinem Leben spielt (die älteren unter euch erinnern sich), hat damit die magische Beziehungsgrenze erreicht. Zeit also, mal miteinander zu reden. Und auch mit anderen Ks. Dementsprechend bin ich komplett in Beschlag und hätte gar keine Zeit für diesen Blogbeitrag. Aber für euch nehme ich sie mir – weil ich nächstes Wochenende ja in Nerdistan weile. Und wer meine Kommentare vermisst – ich habe euch alle in Feedly gespeichert. Ich brauche jetzt nur noch Urlaub, um alles zu lesen. 😉

Dieser Monat war in den letzten 12 Tagen damit jedenfalls ereignisreicher als die gesamten zwei Monate davor. Das muss man erst einmal hinbekommen. Hat der Mai bei euch auch alles neu gemacht? Seid härter als ich und schon einmal mit Brust-Muskelkater gelaufen? Und findet ihr die diesjährigen Beiträge zum ESC auch so schwach oder werde ich einfach nur alt?

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16 Kommentare zu „Zeilenende 2.9 – Kleines Update zum Leben nach dem Reboot

  1. Du wirst alt, hoffentlich 😀 Der ESC ist schon seit Jahren besch …, aber im Osten stört das zumindest niemand 😉 Brustmuskelkater hatte ich noch nie, aber an den Unterarmen und das schränkt ganz schön den Alltag ein, hehe. Da der Mai dieses Jahr auf April verschoben wurde und der tatsächliche Mai bisher in Marburg staubtrocken bliebt, muss wohl ein neuer Monatsname her, aber daran bastele ich nich 🙂 Komm gut durch den „was auch immer“ Monat!

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    1. Ach Schnubbel, du hast da wohl Kater und Muskelkater verwechselt. Also nochmal: Nach dem Suffkater weitertrinken ist nicht hilfreich, weil der Kater von Dehydration stammt und Alkohol dem Körper nunmal Wasser entzieht. Nach exzessivem Sporttraining weitertrainieren ist ebenfalls hinderlich, warte lieber zwei bis drei Tage. Meiner Erfahrung nach schadet es dem Training NICHT, sondern geht nach der Pause besser weiter.
      Lass dir das von einer gesagt sein, die älter ist als du 😀

      Gefällt 3 Personen

      1. Nope, wie ein Kater sich anfühlt, weiß ich. Das ist in dem Fall kein Zeichen meiner beginnenden Demenz. 😀 Und bei einem Kater ist weiter-trinken sehr hilfreich, weil man dem Körper damit Flüssigkeit zuführt. 😉
        Was den Sport angeht: Japp … Aber Muskelkater im Bauch oder den Schultern ist beim Laufen nicht sooo hinderlich, ein lockerer Trab entspannt mich sogar einigermaßen. Aber in der Brust tut echt jeder Schritt weh. Das muss dieses Alter sein. ^^

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    2. Oh … Unterarm-Muskelkater ist auch fies, das stimmt. Aber mit dem kann man wenigstens noch laufen. *gg* Geregnet hat es hier im Süden auch bislang erst gefühlt fünf Minuten, aber das dicke Ende kommt bestimmt noch … Für uns beide. *g*

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  2. Alt….Ich sachs dir – ich habe gestern eine Spritze in meine Schulter bekommen – Kapselentzündung – das schiebe ich mal aufs Alter – und das war au weh….
    Der ESC ist bisher an mir vorbei gegangen und da ich heute abend ein Date mit den Pubertären zu Jumanji und Döner essen habe, wird auch der Rest klanglos an mir vorbei ziehen 😊
    Hab ein schönes Wochenende 😎

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  3. Da ist ja richtig was los bei Dir 😃 so unterm Strich liest es sich gar nicht mal schlecht….auf das etwaige Muskelkater aussen vor bleiben für den Rest des Monats 😊

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  4. Keine Ahnung, ob Pingbacks noch erlaubt sind. Trotzdem danke, dass du meinen Beitrag verlinkt hast. 🙂
    Ich muss jetzt aber auch nochmal was zum leidigen DSGVO-Thema fragen: Wo kann man denn diesen wundervollen Datenschutzhinweis in die Kommentare integrieren? Ich finde die Funktion in den Einstellungen irgendwie nicht. Direkt meinen Expertenstatus wieder selbst zerstört hier. Check. 😀

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  5. Israel hat durch sein Statement gewonnen, welches man in ein weit kwaltativeres (😁) Lied hätte packen können. So ein Mist.
    Ich bin viel älter als du, aber das war zeitloser Kwatsch (😁).
    Ich liebe die verschwurbelten Hinweise über den Kommentaren, das sieht so richtig Kacke aus und ist dermaßen beknackt, dass es schon wieder lustig ist. Ich konnte es nicht unterlassen, einen schnippischen Zusatz im Impressum zu hinterlegen.
    Hoffe, es geht dir inzwischen wieder besser.
    Liebe Grüße,
    Meermond

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      1. Du, das muss jetzt sogar so sein!
        Wir geben alles Preis, warum nicht unsere Steuerklärung auch noch? 😂
        Ich meine, unsere Arbeitgeber finden jetzt endgültig alles über uns raus! Wer schützt eigentlich uns Blogger? Niemand, damit auch Studienversager des Fachgebiets Jura noch eine Lebensgrundlage als Abmahnanwalt (die haben keine rechtliche Begrenzungen!) haben. Ich bin total stinkig. Stinkiger als ein entzündeter Brustmuskel sag ich dir….
        😘

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