Zeilenende 2.9 – Kleines Update zum Leben nach dem Reboot

Ich erfinde mich neu, behaupte ich, dann leide ich nämlich nicht unter Muskelkater sondern unter Transformations-Schmerz … Oder den Nachwirkungen der miesen ESC-Halbfinale Und auch wenn es hier im Blog nun auch dank dem 25.05. stramm auf die 4.0 zugeht, traue ich dem Braten nicht so ganz. Wollen wir hoffen, dass wenigstens nur meine verhängnisvollen Verflechtungen mit K. Zufall sind.

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Eurovision Song Contest Vienna 2015 – Der Review Teil 2

Willkommen zurück zu Zeilenendes ESC-Musik-Rückschau auf das diesjährige Spektakel in Wien. Den ersten Teil findet ihr hier. Ich will keine großen Vorworte schwingen, lasst uns gleich in medias res gehen.
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Eurovision Song Contest Vienna 2015 – Der Review Teil 1

Während des ESC war ich zum Einen auf der Fedcon und zum Anderen zu angeheitert, um ihn live zu kommentieren. Ich habe ihn  zwar gesehen, aber erinnere mich nur noch an einzelne Fragmente von Auftritten. Damit ist die beste Zeit heraufgezogen, dieses musikalische Spektakel, dem ich mich jedes Jahr mit großer Leidenschaft widme, endlich mit der CD Revue passieren zu lassen, die schon eine ganze Weile hier rumliegt. Und damit sich das für mich auch lohnt, teilen wir es auf … Sind ja auch zwei CDs.
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Die Hölle, das sind Geranien

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Sartre sich irrt. Grundsätzlich. Die Anderen können zwar die Hölle sein, aber sie sind es nicht. Korrekterweise müsste es heißen: L’enfer, c’est les  géraniums. Oder so ähnlich. Ich hatte nie Französisch in der Schule, also hoffe ich mal, dass ich den Plural richtig gebildet habe. Aber das ist ja auch gar nicht das Thema. Eigentlich wollte ich euch nur mitteilen, dass es morgen Abend eeendlich eine Buchrezension gibt, wenn mein innerer Lektor durch meinen äußeren Physiotherapeuten nicht zu Tode trainiert wurde. Dann fiel mir ein, dass ich ein paar Bilder meiner letzten Pflanzenanschaffungen getätigt habe und euch in den nächsten Wochen immer mal wieder mit auf einen Streifzug in Zeilenendes grüne Hölle nehmen könnte. Damit wären wir gleich doppelt beim Thema, denn ich ahnte Schlimmes, als ich letzte Woche die Hausmeister im Seniorenzentrum Blumenkästen schleppen sah. Letztes Jahr waren die voller roter Geranien und es gibt nur wenig mehr, dass ich mehr verabscheue als Geranien im Allgemeinen und roten Geranien im Besonderen. Sie liegen knapp vor eitrigen Pickeln, ontologischen Fragen, dem Programm von RTL2 sowie Kriegen und werden lediglich durch Existenzphilosophie, schleimigen Auswurf, jedem beliebigen Beitrag Weißrusslands zum ESC (We are the Wieners … *hust*, das toppte edht alles, deshalb höre ich auf) sowie weiße Geranien überboten. Ich war schon bei meinem letzten Gärtnereibesuch einem Ohnmachtsanfall nahe, Geranien in Hülle und Fülle, jedoch… Ich habe den Faden verloren, nicht wahr?
Meine Abneigung gegen Geranien im Allgemeinen und diesem furchtbar einfallslosen klatschrot im Besonderen (wie wäre es mit schwarzen Geranien?) sollte deutlich geworden sein. Heute morgen wäre ich deshalb am liebsten weinend nach Hause gelaufen. Ich war glücklich, dass mein Zug fuhr undich früh am Arbeitsplatz war, da bot sich mir folgender Anblick:

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Und der rechte arm am Bildrand gehört der Ex-Kollegin, die mittlerweile für die Blumendeko im Haus verantwortlich ist. Sie pflanzte munter Geranien in Balkonkästen. Ich nahm die Beine in die Hand, rannte vorbei an zahllosen weiteren Wagen voller Ihr-wisst-schon-was und war für den Rest des Tages unleidlich. Bis Vertragsende werde ich jeden Arbeitstag mit dem Anblick einer dreistöckigen Häuserfront voller roter Geranien an den Balkonen beginnen und beenden. Ich werde viele bittere Tränen des beleidigten ästhetischen Empfindens vergießen und ich werde mir anhören müssen, wie schön doch die Blumendekoration ist, ohne mit meinem vehementen Widerspruch den Bewohnern vor den Kopf zu stoßen. Ich armer Mann …