Das Zeilenende war, wie ihr nur partiell bemerkt habt, im Urlaub. Schön und gut. Hat er sich nicht verdient. Er hat weder Blogbeiträge geschrieben noch mir das Passwort dagelassen, damit ich Blogbeiträge schreibe. Stattdessen hat er Beiträge vorgeplant. Nun ist er wieder da … Und was soll ich sagen?

moritz
Der Gastkolumnist persönlich

Ich habe zumindest einmal erwartet, dass er sich freut, mich wiederzusehen. Aber statt die Wohnung zu betreten und nach mir zu rufen, mich zu suchen und bitterlich zu weinen, weil ich nicht sofort komme, ihn zu begrüßen, plaudert er fröhlich mit seiner Mitbewohnerin über Weihnachten und Missetaten, die ich angeblich begangen hätte. Kaum ist er wieder da, werde ich also verleumdet. Die können echt froh sein, dass ich über die vergangenen Tage nichts schreiben konnte hier im Blog. Denn DIE haben angestellt. Ich sage nur Käsefondue. Der Geruch hängt mir immer noch im Pelz.

Weihnachten aber war ein gutes Stichwort. Es war Weihnachten. Und ich habe Zeilenende erlaubt, Weihnachten jenseits des Zentrums der Welt zu verbringen. Das war mein Geschenk an ihn. Aber ich glaube nicht, dass er das zu schätzen wusste. Denn der nächste Skandal ist der …

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Er hat mir nichts mitgebracht! Ich habe ihn ausgiebig beschnüffelt. Er roch nach mindestens drei Katzendamen und Thunfisch. Ich bin mir ziemlich sicher, was die drei Katzendamen angeht, nur beim Thunfisch … Das könnten zugegebenermaßen auch seine Socken gewesen sein. Ich habe in seine Schuhe geschaut, in seinen Tabaksbeutel, in sein Hosenbein. Nirgends verbarg sich eine Katzendame oder eine Thunfischdose. Und als er seine Tasche auspackte … Waren da Klamotten und Bücher drin. Skandal! Keine Geschenke für seinen Herrn!

Was für ein trauriges Weihnachtsfest. Ich bin zutiefst enttäuscht. Aber das wird sich rächen.

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Ab heute werde ich jeden Tag auf ihm schlafen oder zwischen seinen Beinen oder auf seinem Kopf. Jedenfalls so, dass er sich nicht bewegen kann. Und eine Stunde lang betteln muss, bis ich mich erhebe und er sich aufstehen kann. Hat er nun davon.

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43 Kommentare zu „Er ist zurück – Eine Anklage

  1. Armes Katerchen, zieh um, such dir einen willigeren Sklaven. Die Sache mit dem Passwortbist ja obermies, eifersüchtig ist er bestimmt, denn nicht nur ich, hätte gerne deine Artikel aus der Sicht im Schrank gelesen 😉
    Liebste Grüße
    Ela

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  2. Dieser Beitrag war längst überfällit! Ihre Miauzität kann man doch nicht an der freuen Miaunungsäuérung hindern! Böser Zeilenende, was fällt dir nur ein!
    Und dann nur fischige Socken heimbringen, tse. Undankbarer Kerl, der gar nicht zu schätzen weiß, was Ihro Schnurrigkeit alles auf sich nimmt, um es mit ihm auszuhalten.

    Schön, dass dich Moritz so vermisst hat! 😉

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    1. Ich glaube tatsächlich, dass er mich nicht vermisst hat, sondern wirklich beleidigt war. Er hatte nur keine Alternative, weil meine Mitbewohnerin 1 ihn nicht in ihr Zimmer lässt und 2 selber noch im Urlaub war. 😅

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      1. XD

        Verständlich. Zwei seiner potentiellen Schlafplätze sind plötzlich unzugänglich und/oder leer, nur noch 1/3 an Anbetern, die dann auch noch Zimerverbot erteilen? Was würdest du unter solchen Bedingungen sagen? So ein Käterchen braucht Aufmerksamkeit! XD

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  3. Armes Katerchen, böses Herrchen…schade, dass das Zeilenende swin Passwort derart hütet. Was hätten wir darum gegeben, Katers Berichte über das abwesende Zeilenende zu lesen… Naja, man kann nicht alles haben, leider🙄🐈, LG Alexa und Ela☕

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