Kein Mäh, kein Gurr, kein Mau

Die große Spiele-Erfinderin und Gast-Autorin Wilhelmine von und zu Zeilenende hat uns verlassen. Vergangene Woche, kurz nachdem ich ihr Bild benutzt habe, um einen Beitrag damit zu illustrieren. Erinnerungen an eine lustige, tapfere kleine Freundin.

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Proust-Fragebogen: Was möchten Sie sein?

Wann immer ich Gründe habe, die Montagsfrage des Buchfresserchens nicht zu beantworten, gebe ich einen Einblick in mein Seelenleben. Ich bediene mich dafür des so genannten Proust-Fragebogens. Alle bisherigen Antworten findet ihr hier, heute geht es um Wunschvorstellungen.

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Nieder mit der Katerherrschaft

Kater, der:

  1. offizieller Beherrscher der Zeilenende-WG. Synonyme: Herr Moritz, Babylein, Issernichsüß, verdammtes Drecksmistviech
  2. Zustand nach dem Genuss von zu wenig Alkohol, um ins Koma zu fallen, aber genug um sich nicht mehr daran erinnern zu können, wie man so viel trinken konnte und wer zum Henker das da neben einem im Bett ist. Synonyme: Is mir schlecht, Schalt die Sonne aus, Wo kommen die ganzen leeren Schnapsflaschen her?, Wo kommt das Blondchen mit der Schnapsflasche her?
  3. Zustand am Tag nach sportlichen Aktivitäten, bei denen man es übertrieben hat. Synonyme: Katzenjammer, Stell dich nicht so an!, Wo ist der Franzbranntwein?, Scheiß drauf, ich lauf trotzdem.

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Auf eine Zigarette mit Seamus O’Bär (9, Story-Samstag Special)

Tante Tex hat in ihrem Story-Samstag erklärt, dass das Internet abgeschaltet wird. Dazu konnte ich selbst nichts sagen. Ich habe mir deshalb Verstärkung geholt. Ein kurzer kritischer Rückblick nach der Katastrophe.

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Krümel-Blogger

Es begab sich also, dass das Zeilenende Gäste aus dem Morgenland erwartete. Oder zumindest einen Gast aus dem Morgenland, weil der andere Gast aus dem Nordwesten kam … Aber dafür ins Morgenland reisen musste. Dafür forderte dieser Gast in bester französischer Tradition, weil das Zeilenende nur Eiweißbrot im Haus hat, Kuchen. Okay, er forderte ihn nicht, aber ich habe trotzdem einen gebacken. Wenn Bloggerkolleg*innen kommen, muss es Kuchen geben.

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Versklavte Versklaver der Menschheit

Tante Tex ruft in ihrem dieswöchigen Story-Samstag dazu auf, eine Aliencrew bei ihrer Invasion der Erde scheitern zu lassen. Das mag auf den ersten Blick komisch wirken, auf den zweiten Blick ist das schon bei H. G. Wells passiert. Und wenn die Aliens, pardon, so blöd sind, auch noch in Stuttgart zu landen … Ein Tatsachenbericht.

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Anderwelt: November 2016

Anderwelt oder Anderswelt meinen in der keltischen Mythologie die Wohnorte mystischer Wesen. Blogger*innen sind mystische Wesen, deren Wohnort jenseits der gewöhnlichen Welt sind, nämlich im Netz. Ich finde diese Analogie schön. Und das Fugen-S in Anderswelt hässlich. Deshalb sammeln sich in der Anderwelt Blogbeiträge, die mir im vergangenen Monat besonders aufgefallen sind.

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