Am Freitag klingelte mein Telefon. Ich konnte natürlich nicht antworten, weil ich in einer Bibliothek stand. Meiner Bibliothek. Meiner geliebten. Vielleicht wollte ich auch deshalb nicht ans Telefon gehen. Man weiß ja nie. Ich habe doch zurückgerufen und brauche jetzt bis zum 15.08. eine Unterkunft in Stuttgart.

Es gäbe eine lange Geschichte zu erzählen. Es gäbe eine Geschichte über Zahlen zu erzählen und es gäbe auch eine Geschichte über zweite Chancen zu erzählen. Die zweite erzähle ich euch mit Sicherheit bei Gelegenheit. Ich möchte euch heute aber nur eine kleine Geschichte erzählen, denn die ist wichtig für den Dank. Ich kann mich nicht bedanken, wenn ich nicht ein paar Details der zweiten Geschichte verrate. Außerdem ist das ein hervorragender Teaser.

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Und so sieht ein glückliches Zeilenende aus.

Die kleine Geschichte lautet, dass das Zeilenende am 15.08. als Volontär im Bereich Online Sales und Marketing beim Kosmos Verlag in Stuttgart anfängt. Der Kosmos-Verlag und ich hatten in der Vergangenheit schon viele Berührungspunkte. Ihr wisst ja mittlerweile, dass ich ein ziemlicher Science Fiction Freak bin und der Kosmos-Verlag hatte mit seinen Büchern über unser Sonnensystem und das Weltall daran einen Anteil. Aber auch sonst hat er meine Neugierde gefüttert. Ich habe mir von meinem Geburtstagsgeld als Kind den Chemiebaukasten gekauft (und ihn nicht geschenkt bekommen, obwohl Herr Zeilenende Sr. Chemie unterrichtet!) und damit herumgespielt. Ich liebe die Siedler von Catan ebenso wie der Rest der Familie und eine frühe Ausgabe mit Holz-Figuren. Nicht zuletzt ist Bird-Watching in der Familie ein beliebtes Hobby und im Zweifelsfall werden Parey, Kosmos Vogelführer und „Was fliegt denn da?“ aus dem Regal gezogen, um Vögel zu bestimmen.

Ich bin ein neugieriger Mensch und lese in meiner Freizeit auch Sachbücher. Wenn ich in meinen Artikeln Exkurse in die Biologie, die Kunst, Literatur oder Musik mache, dann muss ich zwar häufig Details oder Beispiele recherchieren, aber ich kenne mich aus. Selbstbeweihräucherung liegt mir meistens nicht und ich relativiere viel, was meine Person betrifft, aber ich würde von mir schon sagen, dass ich ein zuverlässiges Allgemeinwissen besitze. Ich versuche jedenfalls, mich am humanistischen Bildungsideal zu orientieren.

Ich schreibe gern, wie ihr hier erleben dürft und erzähle Geschichten.

Ich spiele gern – egal ob Rollen- oder Brettspiele, ob mit einem Chemiebaukasten oder Twitter.

Das Detail: Ich bin eigentlich ein sehr auf Sicherheit fixierter Mensch. Und jetzt beginne ich mit 29 (ups, habe ich gerade mein definitives Alter verraten?!) noch einmal eine zweijährige Ausbildung, statt mich auf einen anständigen Job zu bewerben. Mehr noch: Ich habe für die Gelegenheit, bei Kosmos anzufangen, eine Stelle abgesagt, in der ich signifikant mehr Geld verdient hätte. Für meinen fast schon begrabenen Wunsch, in die Verlagsbranche einzusteigen. Das ist der Teaser für die kommende Geschichte.

Ich habe gestern die Nachricht auf Twitter verbreitet und wer mir auf Twitter folgt, hat eventuell bemerkt, dass ich ziemlich aufgekratzt war. Das kommt nicht häufig vor. Begeistern kann ich mich schnell. So sehr, dass ich es bis ca. 21:00 ausgeblendet habe, was in München gestern passiert ist, dürfte einmalig gewesen sein. Kurz gesagt: Ein Traum wird wahr. Ich darf machen, was ich liebe – bei einem Arbeitgeber, den ich zumindest aus der Außenperspektive liebe. Und auch wenn das Arbeitsleben nicht immer eitel Sonnenschein ist: Ich weiß, wie toll es ist, für einen Arbeitgeber zu arbeiten, den man liebt. Denn das war auch meine Arbeit für „meine“ Bibliothek. Heiße Liebe.

Ich habe gestern vielen Leuten gedankt, auch wenn es inhaltlich nicht mehr als ein Danke war. Danke sagt man häufig als Floskel. Ich möchte aber, dass ihr wisst: Wenn ich mich für eure Glückwünsche bedanke, dann weil ich echte Dankbarkeit verspüre für die Anteilnahme. Manche von euch verfolgen das Drama Jobsuche ja schon genau so lange wie ich.

Ich habe überlegt, ob ich einzelnen Menschen danken soll. Denn ich danke euch allen, die mir bei meinem Schimpfen auf Bewerbungen und gelegentlichen Anfällen von Frust aufbauende Worte mit auf den Weg gegeben haben. Jedes einzelne Wort und jeder Tipp hat mich motiviert, weiterzumachen. Deshalb nochmal: Danke für die Unterstützung.

Bullion sagt gern: Kommentare sind der Applaus der Blogosphäre. Der Mann muss wissen, wovon er redet, der bloggt nicht nur seit einer halben Ewigkeit, der kennt sich auch mit Applaus aus, virtuell wie beim Laufen. Ich möchte ergänzen: Verlinkungen sind die Umarmungen der Blogosphäre. Deshalb verlinke ich die Leute, so sie Blogs haben. Und die Liste ist trotz Einschränkung lang.

Da wären zunächst die Menschen, die mich persönlich kennen, aber zu weit weg wohnen für mehr als Kontakt via WhatsApp und co. Die wissen, dass ich eigenbrötlerisch werde, wenn ich frustriert bin … Und es respektieren, dass ich Funkstille pflege.

Da wäre Herr Zeilenende Sr., der die meisten meiner Bewerbungen Korrektur gelesen hat und der wahrscheinlich genau so gelitten hat wie ich.

Marinsche hat immer gesagt: Der richtige Job wartet auf mich. Der Job, der zu mir passt. Ich habe ihr ehrlich gesagt irgendwann nicht mehr geglaubt und bin davon ausgegangen, dass ich eventuell einen guten Job finde. Oder einen brauchbaren. Vielleicht auch nur einen Job. Wie unrecht ich doch hatte. Und wie recht du hattest, Marinsche.

Solera, der mich mit seinen Schimpftiraden regelmäßig aufgemuntert hat, dass es doch skandalös sei, dass niemand mich haben wolle. Und der immer einen Tipp zur Hand hatte, wo ich gucken könnte, ob dort nicht eine passende Stelle frei sei. Ebenso wie Wili, die zudem zur Geduld mahnte.

Arno und Vimala, auch euch beiden werde ich ewig dankbar sein, dass ihr euch die Zeit genommen habt, mir Tipps für Lebenslauf und Anschreiben gegeben habt, obwohl das eine undankbare Aufgabe. Das habe ich als alles, aber nicht selbstverständlich genommen. Es hat mich beeindruckt – und dass obwohl ich bei einer „machbaren“ Aufgabe (wie Bewerbungen das ja sein sollten) nur ungern Hilfe annehme.

Cathrin und der Aushilfsjedi, beide in der gleichen grauenhaften Situation, das beste draus machend, indem man sich einfach gegenseitig das Leid des Nicht-Gewollt-Werdens als hochqualifizierter Absolvent der (ehemaligen) Philosophischen Fakultät klagt … Man fühlt sich viel zu oft allein – ihr habt mir das Gefühl gegeben, nicht allein zu sein. Und siehste, lieber Aushilfsjedi, jetzt bekommst du deine Gelegenheit, mir Stuttgart doch noch genauer zu zeigen.

Mutter Zeilenende für die Worte: „Hör auf dein Herz und nicht deinen Geldbeutel.“, als Antwort, ob ich wirklich zu Kosmos gehen soll und nicht das andere Angebot annehme.

Und zuletzt, obwohl sie gar nichts von ihrem konkreten Glück weiß, Frau Margarete (außer über einen kryptischen Tweet). Weil sie mit dem verlinkten Artikel den Samen gelegt hat, dass ich mich auf das einlasse, was ich als Abenteuer empfinde. Du hast mich mit deinem Bericht genau im richtigen Moment daran erinnert, dass ich mir meine Maßstäbe selber machen darf.

Die Aufzählung ist bestimmt unvollständig. Ich fühle mich immer noch ein wenig wie besoffen. Im Vorstellungsgespräch habe ich sinngemäß gesagt, man müsse mich bei einer Zusage wohl aus dem Marsorbit fischen, damit ich die Stelle antreten kann. Naja, die Luft im Marsorbit ist sehr dünn. Höhenrausch und Alkoholrausch unterscheiden sich kaum. Jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss eine WG oder ein günstiges Zimmer in Stuttgart oder Umgebung finden.

In diesem Sinne: Danke euch allen. Das Zeilenende hat euch gerade auf grässlich kitschige, lieblingsmenschige Art lieb.

 

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93 Kommentare zu „Das Warten hat ein Ende

    1. ….und wer noch? Na ja….’n klitzekleines bisschen mehr als 70km….WILLKOMMEN IM LÄNDLE, LIEBER ZEILENENDE…. 🌞💫🌻🎊🎈🎉 ZACK BÄÄM BOOM! Habichdochgleichgesachtdahassercht…..aberwernichthörenwillmusswarten 😜 ick freu ma wie Bolle für Dich und wünsche Dir alles Gute!!!

      Soll ich einen FB Freund fragen, ob sein Zimmer evtl. noch zu haben ist? Er ist gerade mit dem Musikstudium fertig….

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  1. Ich freu mich so ich freu mich so ich freu mich so für dich!!!!! Das sind so schöne Nachrichten und ich kann mich mal umhören, weil ich in Stuttgart den ein oder anderen kenne. Wenn du mir die Rahmenbedingungen nennst, frage ich mal rum.
    Herzlichste Grüße aus München.

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      1. Meinen Respekt dafür! Man sollte eigentlich viel häufiger etwas wagen. Manchmal, wenn ich mich selbst ärgern will, schimpfe ich auch mit mir, ein elender Materialist zu sein. Andererseits fällt mir dann ein, dass mein inneres Kind auch noch ziemlich stark ist. Das beruhigt.:)

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      1. Weil ich dich an deinem Bart in meine Höhe ziehen könnte. 😉
        Mal sehen … Ich suche vor allem erst einmal nach WG-Zimmern, ich bin ja erfahren und finde das eine sehr angenehme Art zu wohnen.

        Hallo übrigens, zukünftiges Mitbewohnerwesen, falls du leichtsinnigerweise auf den Link in meinem ausufernden Anschreiben geklickt hast. 😉

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      2. Der ist dafür nicht lang genug! 😛 XD
        Damit dürftest du wohl wirklich mehr Erfolg haben. 😉
        Ich möchte lieber allein wohnen, aber da haben manche Vermieter echt Ansprüche… *seufz*

        Ans Mitbewohnerwesen: Der gute Zeilenende ist eine echte Bereicherung, allein kulinarisch sticht er alle anderen Mitbewerber aus! 🙂

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      3. Auf die Länge kommt es doch nicht an. Da musst du keine Sorge haben. 😉
        Was die Ansprüche von Vermietern bei kleinen Wohnungen geht, kann ich dir auch ein Lied singen. Entweder sind es Löcher oder die Stasi ist diskret gegen die Vermieter. Deshalb wäre mir das Andere lieber. 😉
        Und danke für die Werbung. 🙂

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      4. Du! XD

        Ach, wen es nur Löcher wären. Aber dann kommen gleich noch Ansprüche, à la: „Sie verdienen aber nicht genug. Das muss dann schon mindestens über die Eltern laufen“ und es wird aufgelegt. Ts.

        Gerne! 😉

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      5. Ja. Mindestens eine Bürgschaft, Wunsch nach regelmäßiger Begehung der Wohnung, Verbot, die Wände wie gewollt zu streichen, vorgegebene, unverändliche Möblierung … *kopfschüttel*

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      6. Stuttgart ist echt ein mieses Pflaster, wenn man ne Wohnung sucht. Ich wünsche dir, dass du es bis zum 15. schaffst. Ich merk ja selbst, dass ich nach bald zwei Monaten der Suche noch nichts hab. ^^‘

        Geht es bei dir auch gleich Mitte August los, oder dann am 1. September?

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  2. Wow! Ganz herzlichen Glückwunsch. 🙂 Erstens zum Traumjob und zweitens zur weisen Entscheidung. Es ist nur zu verlockend, einfach mal zu sagen „Hauptsache die Kohle stimmt.“ Aber längerfristig ist die Herz-statt-Geldbeutel Entscheidung viel klüger. Denn es macht schon einen Riesenunterschied, ob die Arbeit wesentlicher Bestandteil des Lebens ist oder ob sie eher als notwendigüble Unterbrechung der eigentlichen Lebenszeit betrachtet wird.

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      1. Das sehe ich auch so. Es ist schon wichtig, dass es auch ein Leben außerhalb der Arbeit gibt. Aber die Arbeit macht doch einen bedeutenden Teil des Alltags aus – und das während einer recht langen Zeitspanne des Lebens. Wenn man bei dem, was man da treibt, überwiegend mit sich im Reinen ist, macht das schon ein nicht zu unterschätzendes Stück Lebensqualität aus.

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  3. Wenngleich ich deinen Werdegang kaum so verfolgt habe wie diverse andere, freut mich es sehr für dich, dass du so einen Schritt machen kannst / darfst / wirst 🙂

    In diesem Sinne. Meinen herzlichen Glückwunsch

    Und selbst als Berliner darf ich hinzufügen – Stuttgart + Umland kann man durchaus genießen 🙂

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  4. Super!!!! Ich freue mich sehr für Dich, dass das Suchen nun ein Ende hat und vor allem, dass ein Traum in Erfüllung geht. Und dann drücke Dir noch ganz doll die Daumen, dass am Ende wirklich alles passt und Du glücklich wirst beim Kosmos Verlag. Mutter Zeilenende hat übrigens sehr weise Worte gesprochen. Ich bin mit der Variante, auf mein Herz zu hören und nicht auf den Geldbeutel in meinem Leben immer gut gefahren. Man verbringt die meiste Zeit seines Lebens auf der Arbeit und wenn man dort nicht glücklich ist, ist man wahrscheinlich generell nicht glücklich. Ich finde, die Arbeit muss einem Spaß machen, dann passt schon mal ein ganz wichtiger Teil im Leben. Also: Werde rundherum glücklich!

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  5. IST DAS SCHÖN! Schön zu wissen dass sich Träume noch erfüllen, dass es Menschen gibt, die sich noch von Herzen freuen können und schön, dass du deine Dankbarkeit so herzlich kundtust! Alles schön hier. Und obwohl wir uns noch gar nicht so lange lesen und ich deinen Bewerbungskampf nicht mitbekommen habe, reicht mir dieser Bericht um mich für dich und mit dir über diesen Erfolg vom Herzen zu freuen! Schön finde ich auch dass du auf dein Herz gehört hast, denn das solltest du immer. Deins scheint ja ausserdem besonders gross zu sein. Das wird dich bestimmt immer auf den richtigen Weg führen. Bleibt nur noch dir viel Erfolg auf diesem neuen aufregenden Weg zu wünschen und dass es noch viel toller wird, als du es dir erträumt hast. So … das war jetzt auch ziemlich kitschig. 😀

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    1. Ach … Ich bin in so gelöster Stimmung, dass mir für eine anständige Kitsch-Kritik der Ärger fehlt. Und dann müsste ich auch bei mir anfangen. Aber auch dir danke für deine netten Worte. Ich staune, auch wenn ich mittlerweile einiges an Schreibpraxis habe, ja immer wieder, wie sich Gefühle transportieren lassen. Und dass es mir gelungen ist, dich zum Mitfreuen anzuregen, macht mich glatt ein wenig stolz. Danke dir für deine vielen netten Worte. 🙂

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    1. Seamus hat keinen Bock umzuziehen, der alte Motzkopf. Er murmelte etwas von „Die hätten lieber einen neuen Flughafen bauen sollen“, als ich ihm sagte, es ging nach Stuttgart. *g* Dass es für dich ein Fest war, das stimmt mich fröhlich. Nochmals vielen Dank. 🙂

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  6. Was für ein toller Text und tolle Nachrichten! ♡ Ich freue mich sehr für dich und kann dein Hochgefühl sehr gut nachempfinden, bin ja in einer ähnlichen Situation 🙂 Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft und bei dem Job, das klingt wirklich toll.

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  7. Dafür gebührt dir wahrlich Applaus: Hast du großartig gemacht und ich freue mich rieeesig für dich, dass es endlich geklappt hat. Und dann noch in so einem interessanten Bereich. Klasse! Online Sales und Marketing. Spannend, kann ich dir da nur sagen. Social Media gehört vermutlich eher zu Unternehmenskommunikation, aber vielleicht darfst du als erfahrener Twitterer da auch mal reinschnuppern. Viel Erfolg auf jeden Fall und Stuttgart ist eine tolle Stadt – zumindest die zwei Mal, die ich da war, fand ich sie sehr angenehm. Genieße nun das Hochgefühl! 🙂

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    1. Japp, der Social Media Teil gehört in der Tat nicht grundsätzlich dazu, ist aber natürlich mit eingebunden, anders macht Online Sales und Marketing für meine Begriffe keinen Sinn. Wie es konkret wird, zeigt sich noch. Und das schöne am Volontariat ist ja, man lernt alles auch so ein klein wenig kennen. Und ich genieße das Hochgefühl. Das letzte Mal, als ich so euphorisch war, liegt über zwei Jahre zurück (und auch damals ging es um einen Job) … Da war ich aber noch voll auf Prüfungen fokussiert. Ehrlich gesagt: Mit den Nachwirkungen ist das der beste Augenblick meines Lebens. Danke also auch dir. 🙂

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  8. muahahahahaaaaa…glückwunsch! das klingt toll – ich wünsche dir alles gute und noch viel erfolg bei der wohnungssuche. ich hoffe, du gehörst zu den glücklichen, für die job auch gleichzeitig spass bedeutet!

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    1. Ich bin der festen Überzeugung, dass man in jedem Job Spaß haben kann und ich habe beruflich und ehrenamtlich schon so einiges durch. Ich kann rückblickend sogar sagen, dass das stundenlange Abkratzen von Tapeten sehr spaßig sein kann. Danke für deine Wünsche. 🙂

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      1. …vielleicht kannst DU das…ich bin da eher „pessimistischer“, denn auch ich habe schon diverse Jobs durch und kann sagen – da waren einige beschissene dabei. GERADE das stundenlange Abkratzen von Tapeten, welches ich jüngst wieder praktizieren musste, wird nie dazu zählen. Spasstechnisch bin ich aber eh in einem Zwiespalt – mit Dingen, die mir Spass machen, verdiene ich kein Geld – womit ich mein Geld verdiene macht mir nicht wirklich Spass. Also relativ gesehen – es gibt Momente, da habe ich Freude an meinem jetzigen Job und dann auch sowas wie Spass (wenn ich ein Problem gelöst habe, jemandem helfen konnte oder auch nur mal wieder meinen Kopf so richtig rauchen lassen konnte), aber so richtig Spass im Sinne von „huiiiiiii…“ – naja egal…will hier niemanden demotivieren ^^ DU wirst Spass haben, das glaube ich ganz sicher!

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  9. Mensch, ich verfolge deine Suche ja noch nicht so lange, aber das freut mich riesig für dich, dass es geklappt hat und gleich so eine großartige Chance ist, die wie auf dich zugeschnitten zu sein scheint. Herzlichen Glückwunsch!

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    1. Was mich an der ganzen Sache so begeistert ist, dass sich auch Leute wie du mit mir freuen, denn es ist unabhängig von dem Krampf davor einfach eine wundervolle Sache. Und meine Begeisterung, mit der ich den Beitrag geschrieben habe, löst offenbar bei euch auch so etwas aus … Und das wirkt sich auf mich zurück, weil es meine Begeisterung weiter nährt. Deshalb danke ich dir fürs Mitfreuen. Das macht nämlich noch mehr Spaß. 🙂

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  10. Für das Stadt zeigen, bleibt vielleicht gar keine Zeit, wenn mir das Schicksal blüht, nur in der Fremde (im Badischen!) eine Stelle zu finden. Da wohnt man in der Stadt mit der höchsten Verlagsdichte und wird doch eher in anderen Ecken fündig.
    Ich gratuliere zum Start in einer der coolsten und zugleich schlimmsten Städte Deutschlands (Haßliebe ist toll!).

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    1. Ins Badische? Hast du denn keine Selbstachtung?! Das ist ja so, als würde ich für die Arbeit nach Düsseldorf gehen. ^^
      Aber du weißt ja: Ich drücke alles, was ich drücken kann, damit es klappt. Und das Leben spielt einem manchmal dolle Streiche.
      Ich freu mich jedenfalls auch schon, von Stuttgart habe ich ja nur ein wenig gesehen, aber das, was ich gesehen habe, wusste mir zu gefallen. 🙂

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      1. Ich würde auch in Düsseldorf anfangen, solange die gut zahlen und nicht irgendwann anfangen Kölsch auszuschenken 🙂
        Du hast unseren Bahnhof samt Baustelle gesehen….was dir so gefällt 😛

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  11. Auch nochmal aus dem schönen Salzgitter Herzliche Glückwünsche 🙂 Obwohl ich mich ja schon ein wenig auf leckeren Kuchen gehofft hatte 😉 Genieß deine Zeit beim Kosmos-Verlag und wer weiß, vielleicht kann es nach dem Volontariat weiter gehen. *Daumen.drück* – Sü

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