Geständnisse eines Nerds: Ich fahre nicht wegen der Stargäste auf die Fedcon. Ich fahre auf die Fedcon, um (ich paraphrasiere die Singende Lehrerin) mich dort normal zu fühlen. Dementsprechend ist das Drumherum für mich das Wichtige: In erster Linie meine lieben Freunde M., E., R. und J. Das drumherum macht die Fedcon für mich zu etwas Besonderem.

Dementsprechend widme ich meinen ersten Beitrag dem Drumherum der Con, bevor ich im zweiten Teil ein wenig über das Programm plaudere und mir für den dritten Teil etwas aufgehoben habe, was mich immer noch beschäftigt.

In diesem Jahr ist die Con nach Bonn zurückgekehrt. In Düsseldorf hatten wir immer eine wunderbare kleine Pension, fußläufig zum Congelände gelegen, gut ausgestattet und mit einer netten Hauswirtin. Wir sollten sie noch schmerzhaft vermissen. Denn auch wenn ich mit meinen 11 Cons mittlerweile langsam Veteran bin: Die Cons in Bonn haben wir immer bei meinen Eltern verbracht, inkl. täglicher Anfahrt per Auto oder Bahn nach Bonn.

In diesem Jahr beschlossen wir, uns wieder Zimmer zu nehmen. Die Wahl fiel auf ein Gästehaus, das angeblich ganz in der Nähe und unschlagbar günstig sein sollte. Und es war ein Schloss! Das Zeilenende spielt im Schloss! Doch … Oh Weh!

 

Die Ankunft

Ich versprach meinen Kolleginnen in der Bibliothek, ihnen nachträglich Geburtstagskuchen zu bringen, denn ich hatte Geburtstag. Voll bepackt mit drei Taschen (eine mit Klamotten, eine mit Klamotten für ein Vorstellungsgespräch, das sich am Freitag morgen noch in meinen Terminkalender schob und einer Tasche mit Büchern, Wegzehrung, etc.) und einer Box mit Kuchen setzte ich mich in die Bahn … Bis der Verkehr wegen einer Stellwerksstörung zum Erliegen kam. Ich marschierte mit meinem Gepäck eine Stunde lang durch die Hennefer Höhen vom Bahnhof Blankenberg zum Bahnhof Hennef, sammelte auf dem Weg Alex auf, mit dem ich herrlich über die Bahn lästerte, nur um mit Ankunft am Bahnhof Hennef feststellen zu müssen, dass der „unbestimmte Ausfall aller Verbindungen“ keine Stunde lang hielt.

Nach diversen Umwegen kam ich in Bonn an, marschierte einen ewig langen Berg hoch. Bei meinen Erkundigungen nach dem Weg hieß es: Bis zum Ende der Bebauung, in den Wald hinein und wenn Sie glauben, Sie seien falsch, ist es nur noch ein kleines Stück. Aber es sei schön dort oben. Es war … idyllisch. Ich hasse Idylle.

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Ich kam also als erste Person unserer Truppe an. Ich checkte ein und die Lage. Der günstige Preis schlug sich nieder. Man durfte hier und da nicht so genau hingucken. Aber immerhin: Es war ein Schloss. Das war zwar das einzig Positive, aber manchmal muss man sich an solchen Dingen festhalten. Ich will aber nie wieder mit „Guten Morgen und frohe Pfingsten“ begrüßt werden. Sowas verstört mich.

Ich verließ kurze Zeit das Schloss wieder, um die Nacht am Ort meines Vorstellungsgesprächs zu verbringen, dann begann die Con. Es war wunderbar. Auch wenn aus unseren geplanten Fußmärschen zur Con nichts wurde. Wir sind mit dem Auto gefahren, weil wir nicht spät Abends durch den finsteren Wald einen endlosen Marsch absolvieren wollten. Obwohl die Parksituation rund ums Bonner Maritim … bescheiden ist.

 

Die Atmosphäre: Being Normal

Das Drumherum ist wichtig: Lauter Leute in Kostümen, es ist alles ein wenig ausgeflippt. Es lässt sich eigentlich gar nicht beschreiben. Ich bin, was Science Fiction angeht, obsessiv. Insbesondere was Star Trek, Star Wars und Babylon 5 angeht. Ich kenne Details, die selbst Leute in Kopfschütteln versetzt, die die Serien oder Filme ganz nett finden. Ich besitze ein Star-Trek-Redshirt (das ich nur zur Con trage, weil ich im Alltag – sobald ich unter Menschen bin – nur ungern T-Shirts trage) … Ich bin nerdig. Ich fühle nerdig. Ich komme mir unter „normalen Leuten“ manchmal wie ein Außerirdischer vor. Fedcon ist, wenn ich mich vier Tage im Jahr auch mal wie „normaler Leut“ fühlen kann.

Das war eigentlich schon das Drumherum. Es ist schwierig, das in Worten auszudrücken. Fedcon ist das Gefühl, nach Hause zu kommen, dorthin wo man hingehört. Auch wenn ich vor Allem gucke und wenig Kontakt suche. Ich habe ja M. E. R. und J. Und ich habe zu gucken. (Und weil ich mich für Photos von Menschen nicht interessiere, hatte ich den Fotoapparat daheim gelassen und auch mit dem Smartphone keine Ansichten angefangen).

Es sind die Kleinigkeiten, die zählen. Ich bin neben E. (der in diesem Jahr daheim genächtigt hat und gependelt ist, aber nicht genug Platz für uns hatte) der Frühaufsteher der Truppe. Ich bin morgens um 6 aufgestanden, habe mich aus dem Zimmer geschlichen und mit einem Buch im Sessel auf dem Flur den neuen Tag begrüßt. Darauf wartend, dass der Rest der Truppe aufsteht. Dann den ganzen Tag mit der Truppe verbringen. Lästern. Lachen. Schweigen, Kostüme bewundern. Activity spielen und sich gegenseitig bis aufs Blut beschimpfen. Im nächsten Moment die Seiten wechseln und jemand anderes beschimpfen. Uns lieb haben und knuddeln. (Das muss ich J. dringend abgewöhnen 😉 ).

Ihr mögt einwenden, ich berichte gar nicht von der Con. Das liegt daran, dass es die Kleinigkeiten sind. Wir sind junge Menschen zwischen Anfang 30 und Mitte 20, die sich einmal im Jahr treffen und herumblödeln. Wir sind wie Teenager, nur dass in unseren Witzen manchmal auch Hegel vorkommt (dabei bin ich der einzige von uns, der Philosophie studiert hat) … Obwohl wir J. im nächsten Moment fragen, welche Gefälligkeiten er verweigert hat, dass wir noch so viel für die Zimmer zahlen mussten, die Hälfte seien sie wert. DAS ist für mich Con. Neben allem Anderen. Neben der Atmosphäre, die ich ohnehin nicht beschreiben kann.

 

Essen

Und neben dem Essen. In Düsseldorf war die Sache klar: Die Con-Verpflegung ist zu teuer, der Flughafen ist nebenan. Es gibt einen REWE, einen McDonalds, eine Dönerbude. Und es gibt Frühstück im Appartement, weil man sich dort gern aufhält. In Bonn ist es anders. Rund ums Maritim gibt es nichts. Und frühstücken wollten wir in unseren Schloss-Zimmern auch nicht.

„Wann gehen wir was essen?“ ist aber eine existentielle Frage. Wir mussten uns immerhin einigen. Man konnte nicht gerade eben etwas essen. Wenn schon, dann war es ein Ausflug. Und so mussten wir miteinander reden und uns ernsthafte Gedanken machen. Mal gute, mal schlechte. Und wir hatten Angst, dass kein Pizzalieferdienst sich zu unserer Unterkunft traut, weil es im Wald bestimmt Räuber gab, die Pizzalieferdienstboten überfielen. Und weil Essen nun einmal so eminent wichtig für uns ist, muss ich meine Erkenntnisse mit euch teilen.

Vapiano ist, das wusste ich vorher, sowas wie das IKEA unter den Restaurants. Okay, man baut sich sein Essen nicht selbst zusammen. Das übernimmt schon jemand. Aber man muss es bestellen, selbst tragen, man muss womöglich an mehrere Stationen und man muss mit so einer dämlichen Karte bezahlen. Und weil man am anderen Ende des Restaurants einen Platz zu verteidigen hat, bekommt man einen Summer für die Pizza, der einen auf dem Weg durch das Restaurant in den Wahnsinn treibt. Und dann war die Spinatpizza mit rohem Spinat belegt, der wurde nicht mitgebacken. Kein Ort zum Wohlfühlen, weil man ja nicht der einzige Mensch ist, der hektisch durchs Restaurant zu seiner Pizza mit rohem Spinat rennt. So effizient das System für die Betreiber ist, der Servicekosten spart, so unsympathisch finde ich es. Das Essen ist nicht so gut, dass ich dort wieder hin will.

McDonald’s ist mir seit Jahren ein Dorn im Auge, weil es das Ding überall gibt, aber alles gleich schmeckt und alles nicht schmeckt. Insbesondere die Fritten schmecken nicht, die Burger schmecken ebenfalls nicht und sie schlagen mir auf den Magen. Ich habe seit Jahren keine McDonald’s-Filiale mehr betreten. Kein Problem – in Düsseldorf. Da gab es Pizzalieferdienst, Dönerbude und Salate bei REWE. Außerdem zwei Bäckereien, wie mir gerade einfällt.

Nachdem wir aber zwei Tage bei Lubig (einem ganz guten Bäckerei-Unternehmen) gefrühstückt hatten und es zwei Tage lang keine belegten Brötchen gab, stand uns aber der Sinn nach Anderem. Und ich ließ mich breit schlagen. Wir frühstückten bei McDonald’s. Während der Kaffee tatsächlich besser ist als bei der Bäckereikette mit K, weiß ich nun auch, dass man das Frühstück bei McDonald’s in der Pfeife rauchen kann. Auch wenn ich versucht bin, so einen Egg McMuffin einmal in lecker nachzubauen. Von der Idee her ist das ganz nett.

Gegen Burger habe ich hingegen eigentlich nichts einzuwenden. Ich meide nicht nur McDonald’s, auch in einen Burger King bekommt man mich nur unter Protest hinein (die Fritten schmecken nicht, die Burger schmecken nicht – aber besser als beim großen M), so habe ich seit Jahren keinen Burger mehr gegessen. Das Vorurteil, es gäbe keine guten Burger, der Burger sei der Inbegriff miesen Fast Foods, hat sich tief in mein Unterbewusstsein eingegraben. Während ich die Freuden an einer Pizza mit dickem Teig, einer Zutat, die wie Schinken aussieht aber alles Andere ist und Unmengen an Käse durchaus verspüren kann, glaubte ich nicht an gute Burger. Und der Trend kleiner Burgerläden mit FRISCHEM Gemüse, LECKEREN Patties, SAFTIGEM MEDIUM-Fleisch, GEILEN SELBSTGEMACHTEN Saucen und GROSSARTIGEM Frittierten ist bislang völlig an mir vorbeigegangen, weil ich glaubte, GUTE Burger gäbe es nicht. Da habe ich es billigend in Kauf genommen, dass ich auch hier durch den Laden laufen musste, um mein Essen zu bestellen und zu holen (und der Weg war kürzer als bei Vapiano).

Marinsche bemängelt bei meinen Selfies manchmal, dass ich selten fröhlich oder glücklich aussehe. Zumindest klingt es so – ist aber zu höflich, es zu sagen. Vielleicht bin ich selten fröhlich oder glücklich, wenn ich Selfies mache. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich es selten zeige. Aber so sieht ein zufriedenes Zeilenende aus (was natürlich überhaupt nicht an Süßkartoffel-Fritten, Coleslaw und einem GUTEN Burger liegt … Sondern einzig und allein daran, dass M. ein großes schwarzes Quadrat dort hat, wo sein Kopf sein sollte):

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Damit ist dann die Frage nach meiner Mimik geklärt. Das Zeilenende guckt immer irgendwie komisch. 😉

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69 Kommentare zu „Fedcon – Der Rückblick (1): Ein Schloss, Teenager und Essen

  1. Das Zeilenende guckt neben dem schwarzen Quadrat doch recht sympathisch aus. Ein bisschen nachdenklich oder eben auf das Kauen und Essen konzentriert. Mir gefällt diese Foto – nicht nur weil ich verfressen bin und essende Menschen sympathisch finde.
    Mir gefällt auch der Text über die Kleinigkeiten und das „Drumherum“ um die Fedcon (die ich googeln müsste, aber einfach auf die weiteren Teile von dir warte). Wiederkehrende jährliche Treffen mit Freunden sind etwas Feines. Wenn die Nahrungsaufnahme oder die Unterkunft holprig ist, hat man wenigstens etwas, an das man sich in den folgenden Jahren erinnern kann.
    Vapiano habe ich dauerhaft gestrichen. Die Pasta ist pampig und ich habe es noch nicht einmal geschafft gleichzeitig mit Freunden zu essen. Irgendeiner ist immer gerade mit seinem Tablett unterwegs, während der Rest en Tisch bewacht oder an einer anderen Schlange ansteht. Ein blödes Konzept. Oder ein nicht so blödes, das aber nicht funktioniert.

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    1. Und man freut sich auf das nächste Jahr, in dem hoffentlich alles besser wird. 🙂

      Menschen beim Essen … Die sind in der Tat sympathisch. Okay. Es liegt, wie du richtig feststellst, an dem Essen, das die Menschen vor sich haben. Essen ist nämlich immer sympathisch. Und deine Erfahrung zeigt mir: Gut, dass ich mich nicht für die Pasta entschieden habe. Da war die Pizza die kleinere Enttäuschung.

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    1. Zumindest für Nächtigungsmöglichkeiten in fußläufiger Nähe zum Maritim wären wir echt dankbar. Toll wäre eine Ferienwohnung oder Appartementzimmer, wo man auch ne kleine Kochgelegenheit hat. Wenn du was kennst, nur raus damit. 🙂

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  2. „… bemängelt bei meinen Selfies manchmal, dass ich selten fröhlich oder glücklich aussehe. Zumindest klingt es so – ist aber zu höflich, es zu sagen.“…sollte es als bemängeln rüberkommen muss es an den Internetleitungen liegen…..irgendjemand muss da Bewertungen reingeschleust haben unterwegs….gesendet ist es ohne….es ist mir lediglich aufgefallen :-*

    Zufriedenheit steht Dir – sehr schönes Foto 🙂 dieses in sich ruhen zieht sich durch alle Fotos, auch wenn Du Dich als recht umtriebig beschreibst…und was gibt es schöneres als ein paar Tage mit Freunden, was dem nur förderlich ist…. 🙂

    Was um himmelswillen ist ein Egg McMuffin ? Ich dachte die können nur Fritten, Fleisch und Labber-Eis…

    Good luck für die Bewerbung!

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    1. Das war auch keine Beschwerde. Für Sorgen um mein Bild im Netz nehme ich mich nicht ernst genug. 😉
      Ein Egg McMuffin ist ein Muffin (diese englischen runden Weißmehlbrötchen) mit Nem gekochten Ei in Burger Pattie Form und Speck und Sauce und so. Ein Frühstücksburger, wenn du so willst.

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      1. Tönt in der Tat so interessant das es nach einer gesunden Variante schreit….allerdings mangelt es mir an einer Burger Pattie Form….ich glaube mit ’nem Spiegelei kommt es nicht wirklich ansehnlich daher…..hm….

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  3. Vielleicht sollte ich auch mal so was besuchen. Suche auch noch etwas wo ich mich mal „normal“ fühle. Allerdings ist die Fedcon vermutlich nicht ganz das richtige für mich. Aber irgendwas passendes wird sich bestimmt mal finden.

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      1. Ich mag von allem ein bisschen. Und im Prinzip interessiert mich einfach zu viel. Bin ja nicht umsonst Bibliothekarin geworden. Ringcon reizt mich schon, könnte ich mein Elbenkleid mal wieder ausführen. Ich fürchte nur ich werde egal wo den Altersdurchschnitt in die Höhe treiben 😉 Aber erst mal muss das Kind älter werden damit ich entspannter weg kann. Barcamp fand ich auch nett. War bisher aber nur auf dem Bibcamp. Aber es findet sich bestimmt noch DAS richtige für mich

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      2. Zumindest auf der Fedcon ist von 8 Monaten bis 50+ Jahre eigentlich alles dabei. Wie alt das Publikum auf der Ringcon ist, weiß ich nicht. Aber wenn die ein wenig fedcon-mäßig drauf sind (ist ja der gleiche Veranstalter) würd ich einfach mal mit einem Tagesticket hinfahren.
        Und wenn sich nicht das Richtige finden sollte, veranstaltet die Stadtbibliothek Elsdorf halt die Becon … Und ich komme als Gast. 🙂

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      3. Puh, ich glaube die Planung der nächsten Nacht der Bibliotheken in Elsdorf reicht mir völlig. Aber wir bekommen immer gern Besuch.

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  4. Mahlzeit und nachträglich alles Gute zum Geburtstag!
    Ich hoffe, so ein Gruß ist nicht so verstörend wie „frohe Pfingsten“ 🙂
    Auf die Bahn ist noch nicht einmal bei Ausfällen Verlass, aber es war halt nur ein „unbestimmter“ Ausfall, also keiner der Sorte „der/die/das“ oder „total/ur/arg“

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    1. Danke, Geburtstage sind auch verstörend, aber der Wunsch gesellschaftlich verbreiteter als der zum Pfingstfest. 🙂
      Und ja. Da erwartet man das Schlimmste bei der Bahn und wird selbst dann enttäuscht. 😆

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  5. Süßkartoffelfritten sind lecker! Hatte ich jetzt auch schon zum zweiten Mal, und die werd ich wieder essen! 🙂
    Dein Bericht fängt sehr gut an, denn was wären solche Ereignisse ohne gute Freunde, mit denen man sie teilen kann? Nicht mal halb so witzig, was? 😉
    Hoffentlich habt ihr dann noch andere Fressalien gefunden, so lecker sie auch sind, aber ausschließlich Burger… 😛 😉

    Wie lief denn das Vorstellungsgespräch? 🙂

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    1. Desaströs. Haben sich auch nicht nochmal gemeldet. Aber ich hatte ohnehin kein gutes Gefühl.
      Kann natürlich auch daran liegen, dass sie nicht so schnell sind, wie sie es gern hätten. Abwarten und Tee trinken.

      Dafür: Ja, definitiv. Ohne gute Freunde wäre die Con nur halb so witzig, dann müsste ich mir nämlich erst einmal neue Freunde suchen. Und das ist immer anstrengend.

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      1. Ohje. Aber wenn du auch kein gutes Gefühl hast, dann kannst du das Gespräch einfach abhaken und nach vorne blicken. Es findet sich was. So hilfreich diese Platituden auch sind. Weitersuchen, und Hoffnung nicht aufgeben.
        Und eben, Tee trinken und Kuchen dazu backen. Das Essen übernehme dann sehr gerne ich selbst. 😉

        Neue Freunde suchen ist sehr, sehr anstrengend. Das steht mir ab Herbst auch bevor, und ich hasse das. ^^‘
        Umso mehr schätzt man die, die man schon (lange) hat, nicht?

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      2. Und die, die man nicht jeden Tag sehen muss. ^^
        Ich hab das Gespräch schon direkt nach dem Gespräch abgehakt. Außerdem fahre ich Montag nach Saarbrücken. Bei mir wird es ja nie langweilig. ^^

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      3. Teilsweise auch, ja. 😀

        Saarbrücken? Da ist das nächste Gespräch? Falls ja, ich drück die Daumen!
        Falls nein, was machstn da? 🙂

        Das schlägt sich auch auf deinen Blog nieder, da wird das Lesen auch nie langweilig. 😉

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      4. Japp. Das nächste Gespräch und das erste, zu dem ich nicht mit den Öffentlichen anreisen kann, sondern das Auto brauche. 7h Fahrt für das Gespräch, meinem ökologischen Gewissen passt das gar nicht.

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      5. Oh, ja, das kann ich nachvollziehen, dass da dein Gewissen nicht so ganz glücklich ist. Ginge mir auch so. Aber was tut man nicht für einen Job, was?
        Aber sag mal, 7 Stunden mit dem Auto? Da bist du doch irgendwo in Süddeutschland, oder?

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      6. Aah, ok. Köln? Triff Guddy! XD Nein, ich hab keine Obsession. ^^‘
        Gut, 3,5 h einzelne Fahrt ist auch lang, aber es geht noch. Dauerhaft wirst du dann aber in die Gegend ziehen müssen, wenn es was wird. Dann machen wir beide Umzugsblogs auf! 😀

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      7. Ach, ich denke eben nur praktisch. Wenn ich morgen nach Bayern müsste, würde ich schauen, dass ich Wortman und die singende Lehrerin treffe. 😉

        Ach, komm schon, zumindest ein paar Bilder der neuen Bude? 😉
        Ich werd mir das zumindest durch den Kopf gehen lassen. 😀

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  6. Essen: Ein weiterer Punkt, warum ich es doof finde, dass die Fedcon zurück nach Bonn gezogen ist. 😦 Wir waren da am Flughafen auch öfters bei so einer Art Italieren essen, der zwar relativ teuer war, aber ganz gutes Essen hatte. Du musst mir aber – im Fall, dass ich doch mal wieder zur Con fahre (meine ganze Truppe hat sich noch kein Ticket für nächstes Jahr gekauft), dann den Tipp geben, wo dieser Burgerladen ist. Ich habe ja in den USA das erste Mal Pommes aus Süßkartoffeln gegessen – die waren fantastisch!

    Ach ja, das Lästern ist in unserer Gruppe auch ganz oben angesagt! Wenn Ruhrpöttler, Berliner und eine Fränkin zusammen kommen, bekommt jeder mal sein fett ab! 😀 Mensch, so nach deinen Erzählungen vermisse ich das schon wieder ganz schön…

    Bin schon gespannt auf deine weiteren Con-Berichte!

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    1. Von den Unannehmlichkeiten abgesehen ist Bonn für mich aber dennoch „Heimkehr“ … In Bonn war meine erste Con, nach dem Exil in Fulda meine dritte und die folgenden Cons. Düsseldorf war toll, ohne Frage. Aber Bonn ist … halt dieses kuschelige, etwas beengte Hotel. *gg*
      Was die Burger übrigens angeht, gibt es in Bonn in der Innenstadt mittlerweile ein paar Burgerläden, vier habe ich mindestens gezählt. 😉

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      1. Kann ich auch verstehen – das Maritim in Bonn (dort war auch meine erste Con, allerdings war das die 2. Ringcon) hat mir als Location tatsächlich auch immer besser gefallen als das in Düsseldorf. Was habe ich im ersten Jahr über Düsseldorf geschimpft! Aber die Lage direkt am Flughafen war für mich dann doch deutlich besser – und wir konnten von meinen Freunden in Neuss aus täglich hinfahren. Übernachtung also privat, opulentes Frühstück nach Wunsch…

        Fulda war furchtbar! Da war ich zweimal (?) zur Ringcon, vielleicht auch einmal zur Fedcon, bin ich mir gar nicht mehr sicher. Herrschaft, mein Gedächtnis ist auch nicht mehr das, was es mal war… Ich werde alt. :-/

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      2. In Fulda war die Fedcon nur 2006. Ich erinnere mich noch an George Takei, Robert Beltran und Mira Furlan (heißt sie so? Die Darstellerin von Delenn aus Babylon 5) … War meine zweite Con. *schauder*
        Es geht nichts über ein opulentes Frühstück. Das lässt einen den ganzen Contag ohne Nahrung durchstehen. Das ist auch eine wichtige Lektion. 🙂

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      3. Ach, dann war die Fedcon XIV für uns beide die erste Fedcon! 🙂 Die Fedcon 2006 in Fulda habe ich tatsächlich ausgelassen, nach kurzer recherche kann ich sagen, dass ich dann erst 2009 wieder auf Fedcon war, 2010 auch, 2011 war ich nur auf der Captains Table, dann noch 2012 und 2013. Dadurch, dass die Con immer weiter nach hinten im Jahr verschoben worden ist (und dann immer schon von Donnerstag bis Sonntag ging), war es für mich schon seit 2013 doof, weil ich erst ab Freitag Abend da sein konnte. Ich kann halt an der Schule nun mal keinen Brückentag nehmen… Auf der Ringcon war ich von 2003 bis 2007.

        Yep, ohne Frühstück kannste so einen langen Con-Tag nur schwerlich überstehen! 🙂

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      4. Dafür hattest du die Capain’s Table … Patrick Stewart fehlt mir ja noch in meiner „Sammlung“, weil 2x Con im Jahr finanziell nicht drin war.
        Aber ihr habt an Himmelfahrt keinen Brückentag? Was ist das denn für ein banausisches Verhalten? ^^

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      5. Patrick Stewart war schon ein Erlebnis! ❤ Überhaupt war diese Con eine der schönsten, weil sie so klein war und man an jedem Programmpunkt teilnehmen konnte.

        Nun werde ich Sir Patrick im Herbst ja nochmal erleben – auf der Bühne mit Ian McKellen. Das wird bestimmt großartig! 🙂

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  7. Meine Tochter war letztes Jahr auf der Con und hatte geniale Fotos mitgebracht.Was Vapiano und Burgerketten angeht kann ich dir nur Zustimmen… aber das Bäume für diese Zimmereinrichtung sterben mussten macht mich fassungslos… ;-)))

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  8. Hach, wie idyllisch! Über Pfingsten genießt man ja in vielen Schlössern die traditionellen Begrüßungszeremonien aus dem Mittelalter. Auf das «Guten Morgen und frohe Pfingsten» antwortet man üblicherweise mit «Möge die Macht des Heiligen Geistes mit dir sein.» [Wobei maulfaule Zeitgenossen den Heiligen Geist auch mal unterschlagen.]
    Die Ironie hinter dem Namen «vapiano» kommt bei deiner Beschreibung übrigens sehr schön zum Ausdruck. 🙂

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    1. Gell? Ich war nur zu frustriert, meine Sprachkritik-Keule rauszuholen. Wenn ich über Essen rede, will ich eigentlich über Essen reden. Und nicht über Sprechdurchfall. Ruhr (Rur? In Bezug auf Essen ist es mit h jedenfalls passender) ist ja immerhin kein Zeichen von Qualität.
      In diesem Sinne: Pfingsten sollte am 04. Mai sein. ^^

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  9. Ich war ja noch nie auf einer Con, obwohl ich mich im Nerdkosmos auch sehr wohl fühle. Gibt es da eigentlich eine inoffizielle Altersbeschränkung? Käme mir mit meinen 35 Jahren irgendwie viel zu alt vor. Hmm, vielleicht kann ich ja irgendwann mal meine Kids begleiten… 😉

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  10. So, nun auch von mir alles Gute nachträglich. Hast du denn jetzt die 30 gepackt, Herzchen? 😀

    Vapiano ist noch dazu als furchtbarer Arbeitgeber verrufen. Wobei McD und BK wohl sicherlich auch nicht besser sind…

    Ein Ausflug ist eben nur ein Abenteuer, wenn alles ein bisschen wilder läuft 😉

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    1. Wir sind fünf Leute und hätten gern mind. zwei Zimmer. Und ich hatte leichtsinniger Weise gar nicht geguckt, sondern J. Die Sache überlassen. Aber kann man bei airbnb überhaupt ein Jahr im Voraus buchen?

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