Ich habe mit dem Gedanken gespielt, daraus eine Reihe zu machen. Ein typischer Dienstag, ein typischer Mittwoch, ein typischer … Ihr habt das Prinzip verstanden, nicht wahr? Das deprimierende ist: Das hätte keinen Spaß gemacht. Ich hätte dafür konkrete Tage herausnehmen müssen. Stattdessen, um die Tristesse weiter zu befeuern, bloß die Liste. Man denke sich den Rest hinzu. Denn die Leerstellen dazwischen sind es, die das Leben so wundervoll machen.

Dienstag

-Nach der Arbeit in den Supermarkt, Cola und nen Salat kaufen, essen und trinken

-Brettspieltreff besuchen

-Hundemüde ins Bett fallen

 

Mittwoch

-schlecht gelaunt erwachen, weil man gestern nach 11 im Bett war

-Sport

 

IMGP2331.jpg
Leben (Symbolbild)

 

Donnerstag

-frei

-Die ZEIT kommt, also doch nicht frei

-bevorzugter Wäschewaschtag

 

Freitag

-sich darüber ärgern, dass Wochenende ist

-Sport

 

Samstag

-sich freuen, dass das Wochenende produktiv beginnt

-einkaufen, aufräumen, staubsaugen

-zwei bis drei Blogartikel schreiben

-beliebter Tag für Spaziergänge oder Ausflüge mit Fotoapparat

 

Sonntag

-vor Langeweile sterben oder bügeln (was nicht besser ist)

-Blogger-Großkampftag: Der Sonntagsbeitrag, der Selfie-Beitrag, der Beitrag für den Mitmachblog und gern drei bis vier weitere Blogbeiträge. Je nach Lust, Zeit und Inspiration. Wäre ein großartiger Tag für Sport, wenn ich nicht an die Sinnhaftigkeit von „mindestens ein Tag Regeneration“ glaubte.

 

35 Kommentare zu „Eine typische Woche: Dienstag bis Sonntag

  1. Was ist mit dem Montag? Zusätzlicher Feiertag? 🙂
    Diese Art von Minimalnotizen habe ich vor 30 Jahren schon mal gemacht. Damals nur in einen Kalender reingeschrieben 🙂

    Bei mir funktioniert eh keine typische Woche, weil ich kein 5-2 arbeite. Sprich, Mo bis Fr und dann WE frei. Das gibt es bei mir nicht.

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      1. Einkaufen, putzen, Wäsche waschen, Bücher lesen, Kreuzworträtsel lösen, spazieren gehen, Fotos machen, Blogs schreiben, Filme/Serien, Freunde treffen, WG-Spieleabende. Sich um „Erwachsenenkram“ kümmern, sprich: Vorsorge-Termine planen, Versicherungen, Krankenkassenprämienprogramme, Lohnsteuererklärung,…
        Ich hätte da definitiv ein paar Jobs für dich…

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  2. Ich kenne das, wobei ich mir aktuell am Wochenende immer recht viel Zeit zum Erholen nehme (natürlich erst nach dem Morgenlauf). Die übrigen Wochentage sind heftig durchgetaktet, da kann man sich drauf verlassen, dass am Wochenende bei längerer Pause die Augen von allein zufallen…

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  3. Bügeln ist ja, so meine bescheidene (und nebenbei beste) Expertenmeinung, sogar noch schlechter. Denn beim Bügeln stirbt man ja auch vor Langeweile. Wozu also den Umweg über die Bügelei machen, wenn man auch „freihändig“ vor Langeweile sterben könnte? 😉

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