Wer ein Haus bewirtschaftet macht keine Politik

Warum sollte jemand, der sich um das täglich Brot kümmert, überhaupt politische Entscheidungen treffen dürfen?

Wann immer es mir um Fragen der Moral geht, hole ich meinen Kant hervor und bin glücklich. Dahinter folgt eine ganze Batterie an Philosophen, die ich gern zu Einzelproblemen heranziehe. Das liegt oftmals daran, dass ich sie so herrlich provokant finde. Aristoteles (der mir bei meinen Überlegungen zum Blogging gute Dienste geleistet hat) ist so ein Beispiel. Über die Staatstheorie des Aristoteles ließe sich viel sagen. Ich versuche es in Kürze.

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Des Mars letzter Akt

Es ist schon lustig, dass ich mir eine Überschrift für diese Besprechung ausdenke, auf die Verlagshomepage gehe, um mir Inhaltsangabe und Cover zu organisieren, nur um festzustellen: Die überschreiben ihre Inhaltsangabe genau so. Heute ist es so weit, meine Lektüre der Mars-Trilogie nimmt nach Roter Mars und Grüner Mars heute ein Ende. Zeit für einen Blick auf den dritten Band und die Reihe insgesamt.

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Besprechung: Biz Stone – Folge dem blauen Vogel

Ich habe mich dazu entschieden, nicht mehr von Rezensionen zu sprechen, wenn ich über Bücher, Serien, Musik oder Filme (vielleicht irgendwann mal wieder) schreibe. Auslöser ist das Buch, das heute dran ist und dessen Verwurschtelung ich in diesem Blog angedroht habe.
Rezension ist in meinen Augen ein sehr enger Begriff, in dem es um Vorzüge und Schwächen von Machwerken geht, vor Allem aber eng an der Vorlage bleibt. Natürlich vermitteln Machwerke auch immer Ideen, auf die man in Rezensionen eingehen kann, aber es bleibt doch eng am Machwerk. Als die Rezension zum heutigen Machwerk in meinem Geiste entstand, merkte ich, dass ich weniger über das Buch und mehr über die dahinterstehende Idee sagen wollte.

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