Nah oder fern

Vor langer, langer Zeit habe ich darauf hingewiesen, dass die ferne Vergangenheit uns ganz nah sein kann, so wie kurz zurückliegendes ewig her zu sein scheint.

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Die Wirklichkeit lügt

Das Internet, unendliche Selbstdarstellungsweiten. Wir schreiben das Jahr 2016 und lesen Blogs. Blogs, die Geschichten erzählen. Geschichten, die den Alltag spiegeln. Spiegel, die Dinge reflektieren. Reflexionen, die Ergebnisse von Denkprozessen sind. Denkprozesse, die wirkliche Dinge zu wahren Dingen machen.

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Gerüche und Erinnerung

Es gibt dieses seltsame Phänomen, dass wir mit bestimmten Gerüchen bestimmte Gefühle und Erinnerungen verbinden. Mit dem Tastsinn geschieht das meiner Erfahrung nach nie oder vielleicht sehr selten, mit dem Geschmacks-, Gesichts- und Gehörsinn gelegentlich, aber der Geruch ist zumindest bei mir mit intensiven Erinnerungen verbunden. Das eindrücklichste Beispiel für solch eine Verknüpfung ist mit dem Gehörsinn verbunden. Wann immer ich „Hohe Tannen“ höre, bin ich gedanklich im Haus meiner Großmutter. Dort hallte es sehr stark und egal wo im Haus sie war: Wenn sie das Lied zu singen begann (und das tat sie häufig), konnte ich sie singen hören. Ich kann mich unter gewöhnlichen Umständen kaum an das Haus erinnern, aber bei „Hohe Tannen“ kriechen sehr lebhafte Erinnerungsszenen aus den hintersten Winkeln meines Kopfes hervor. Aber die Masse der Flashbacks resultiert aus Düften.
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