Ja wo läuft er denn? Besprechung: Sein letztes Rennen

Ich mache gleich zu Beginn eine kurze Pause, in der ihr alle eure Vorurteile deutschen Filmproduktionen gegenüber ablassen könnt … Und jetzt noch eine Pause für alle deutschen Filmproduktionen mit Komikern … Und jetzt können wir darüber reden, wieso man sich „Sein letztes Rennen“ mit Dieter Hallervorden angucken sollte.

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Neue Schätze

Manche Dinge können nicht bleiben, wie sie sind. Nicht für immer. Und so liegen Fröhliches und Trauriges oft dicht beisammen. Fröhliches: Eine Aufwertung meiner Kochbuchsammlung. Trauriges: Das Ende einer Selbstständigkeit.

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Lexikon: Seniorenzentrum

In meiner kleinen Reihe „Sprachverwirrungen im Altersheim“ sollten wir uns auch den Begriff Altersheim vornehmen, denn den gibt es höchstens noch umgangssprachlich. Er fristet sein Gnadenbrot im Seniorenheim, um sich noch ein letztes Mal schillernd zu geben: Seniorenzentrum, Seniorenresidenz, Wohnen im Alter, etc. pp. Damit verbirgt er, was er ist, ein Altersheim und wertet das ab, was das „Heim“ ausmacht, Schutzort, Rückzugsort, Wohlfühlort, Sorgeort zu sein. Und weil das wieder harter Stoff ist, gibt es heute wieder ein Brotbild und irgendwann die Woche auch was Schönes aus dem Heimleben: Meinen letzten Tag.
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Lexikon: Demenzkranke

Ich habe zum Abschied aus dem Seniorenzentrum über einige Dinge gründlich nachgedacht. Dabei ist mir zum ersten Mal bewusst geworden, dass sich eines meiner Probleme mit dieser Arbeitsstätte schon in der dort herrschenden Wortwahl ausdrückt. Zeit für ein wenig Besinnung. Das wird schwere Kost, deshalb habe ich mich entschieden, eine Reihe draus zu machen und euch mit Altersheim-Sprech bekannt zu machen. Und wir starten damit am heutigen Sonntag, weil ich gestern nicht zum Brotbacken gekommen bin und euch deshalb leider ohnehin nicht mit Bildchen erfreuen kann.
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Tuff Tuff Tuff, wir fahren in den Zoo

Heute mal wieder ein Beitrag aus der Kategorie „Zeilenendes wundersame Arbeitswelt“. Mein Beschäftigungsverhältnis als Therapeut im Seniorenzentrum geht in den letzten Monat und steckt so voller Programm, dass ich es zumindest ein wenig bedaure, meinen Hut zu nehmen. Dennoch ist die Entscheidung richtig, also will ich nicht wehmütig werden, sondern euch lieber an dem besonderen Ereignis teilhaben lassen. Wir sind in den Zoo gefahren.

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