Instagroupies

Über Den Fußball-Profi Ilkay Gündogan war jüngst zu lesen, er spreche keine Frauen auf „offener Straße“, in Cafés oder Bars mehr an. Stattdessen achte er darauf, wer ihn auf Instagram likt. Und wenn ihm eine gefiel, schrieb er ihr. Lose Gedanken zu Selbstdarstellung und der Unschuld Sozialer Medien.

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Das Zeilenende übers Bloggen – im Radio

Eines Tages letzte Woche bekam ich eine Mail, ob ich nicht Lust hätte, bei Trackback von Radio Fritz zu gastieren. Die haben ein Interview-Format, um Blogger per Interview kurz vorzustellen. Ich überlegte einen Augenblick und habe gegooglet. Dann sagte ich zu.

Es ist nicht so, dass ich etwas gegen schmeichelhaften Aufmerksamkeit hätte, deshalb vielen Dank an babelpapa für die Nominierung. Ich tue mich nur nach wie vor schwer mit zwei Dingen: 

  1. Wie erkläre ich einem Menschen meinen Blog? Ihn Einen meiner Texte lesen zu lassen ist meiner Meinung nach sehr viel aussagekräftiger. 
  2. Ich kann telefonieren nicht leiden. Und mit fremden Menschen schon einmal gar nicht.

Ich sagte dennoch zu, mein Rampensau – Gen war stärker als ich. Außerdem mag ic Radio. Im Unterschied zum Fernseher  habe ich sogar noch eins und nutze es täglich. Und ich hatte ein wenig Zeit, obwohl ich das Wochenende bei meinen Eltern verbrachte (daher wohl auch die Anmoderation – ich wohne nach wie vor in der kesselhaftesten Landeshauptstadt, die es in Baden-Württemberg gibt) und die meiste Zeit mit essen und/oder Alkoholkonsum beschäftigt war, weil es so viele feierliche Anlässe gab.

Zur Vorbereitung ärgerte ich mich über das langsame WLAN im ICE, aber ich hatte ja zum Glück auch den langsamen ICE gebucht. Da hatte ich mehr Zeit, die alten Folgen herunterzuladen und zu hören. Merke: Montabaur hat nur einen ICE-Halt, damit die Zugfahrer alle ihre Online – Aktivitäten abschließen können. Doch nach der Vorbereitung war ich beruhigt und entspannt. So lief dann auch das Interview. Okay, mein Blog klingt anstrengender, als er ist. Aber das ist ein typisch deutsches Problem. Sobald etwas intellektuell klingt, denken die Menschen an Kopfschmerzen und ZEIT-Feuilleton statt an Diskussionsfreude und … Da seht ihr das Problem. Aber ich bin ja auch der einzige Mensch auf Erden, der Philosophie-Proseminar als Kompliment meint.

Was das zu bedeuten hat? Hört selbst:

https://www.fritz.de/programm/sendungen/sendungen/40/trackback/2017/170715-trb-529-konrad-spremberg.html

Proust-Fragebogen: Was möchten Sie sein?

Wann immer ich Gründe habe, die Montagsfrage des Buchfresserchens nicht zu beantworten, gebe ich einen Einblick in mein Seelenleben. Ich bediene mich dafür des so genannten Proust-Fragebogens. Alle bisherigen Antworten findet ihr hier, heute geht es um Wunschvorstellungen.

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Blogging, Bücher, Busik

Momentan ebbt die Welle des Versatile Blogger Award in meiner Blogosphäre wieder ab. Und ich bin so oft nominiert worden, dass ihr mich am Ende besser gekannt hättet als ich mich selber. Der Versatile Blogger Award aber ist so einer der Awards, die wohl eher was für Themenblogs als Blick hinter die Kulissen taugen. Ich hingegen verblogge ja alles Wissenswerte über mich bereits. Ich würde also bloß Dinge wiederholen, mir zukünftige Blogbeiträge verbauen oder Dinge verraten, die ich bewusst aus dem Blog halte. Deshalb habe ich immer dankend abgelehnt, freue mich umso mehr, mal wieder einen Liebster Award zu haben. Da kann ich im Zweifelsfall Dinge elegant umschiffen.

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Glück, Zufriedenheit und Vogelsträuße

Auf dem zweiten Planeten von links wurde ich unlängst für den Liebster Award nominiert.  Ich betone das unlängst, weil ich tatsächlich nur eine Woche für die Beantwortung der Fragen gebraucht habe, was sowas wie Rekord sein dürfte. Ich danke dir deshalb, 2ndplanetleft, für die Nominierung. Für all diejenigen, die diesen Blog nicht kennen, sei er hiermit nachdrücklich ans Herz gelegt. Lest die About-Seite, lest die Antworten auf den Liebster-Award … Lest die Beiträge. Ich habe schon einmal gesagt, dass mir die Worte für diesen Umgang mit dem eigenen Leben fehlen, deshalb versuche ich anders: Ich genieße die Beiträge, weil sie der scheinbaren Normalität des Lebens die Maske abreißen. Querdenken und Neuverknüpfen im Alltag par excellence.

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Das werd ich ja wohl noch sagen dürfen …

… aber mit den Konsequenzen muss ich ebenso leben. Ich darf alles sagen, jederzeit und an jedem Ort, zu jedem. Über die Kunst, die Wahrheit so zu biegen, dass sie unterhaltsam ist, habe ich mich hier bereits ausgelassen. Als Blogger*innen haben wir manchmal auch die liebe Not mit dem „zu jedem“.

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Montagsfrage: Auf dem Bauernhof

Das Buchfresserchen fragt in der heutigen Montagsfrage im Auftrag von Red Sidney nach unserem Verständnis von Buchschutz. Dabei fällt das unfeine Wort „ausmisten“, das Bücher mit dem Schmutz im Kuhstall assoziiert. Wahrlich, das trifft doch nur auf (*hier beliebige schlechte Hype-Buchreihe einsetzen*) zu. Deshalb sind wir heute auf dem Bauernhof.

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