Die Sonne steht am Himmel, oh warum, oh warum?

Kieler Krimskrams hat vor längerer Zeit einen ungewöhnlichen Liebster-Award zugeworfen bekommen. Ungewöhnlich nicht, weil er anders ist als die anderen Liebsten, sondern weil die Fragen so ungewöhnlich sind. Sie stammen von der Koriandermadame.

Ich nehme den Liebsten – für mich doch ungewöhnlich – auf und beantworte ihn ohne Nominierung. Mit noch ein wenig mehr Ungewöhnlichkeit, denn nach und nach, mit jedem Beitrag eine Frage. Heute geht es um Sonne, es ging bereits um Schmerz und Angst.

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Anderwelt – Februar 2017

Anderwelt oder Anderswelt meinen in der keltischen Mythologie die Wohnorte mystischer Wesen. Blogger*innen sind mystische Wesen, deren Wohnort jenseits der gewöhnlichen Welt sind, nämlich im Netz. Ich finde diese Analogie schön. Und das Fugen-S in Anderswelt hässlich. Deshalb sammeln sich in der Anderwelt Blogbeiträge, die mir im vergangenen Monat besonders aufgefallen sind.

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Proust-Fragebogen: Was schätzen Sie bei Ihren Freunden am meisten?

Wann immer ich Gründe habe, die Montagsfrage des Buchfresserchens nicht zu beantworten, gebe ich einen Einblick in mein Seelenleben. Ich bediene mich dafür des so genannten Proust-Fragebogens. Alle bisherigen Antworten findet ihr hier, heute geht es um meine Freunde.

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John Scalzi: Redshirts

 

Inhalt lt. Verlagsseite

Fähnrich Andy Dahl heuert als Redshirt auf der Intrepid, dem Flaggschiff der Universal Union, an. Damit geht für den jungen Mann scheinbar ein Traum in Erfüllung. Bis er feststellt: Die Sterblichkeitsrate unter seinen Kollegen mit der roten Oberbekleidung auf Außeneinsätzen ist erschreckend hoch – und steigert sich noch, wenn ein Führungsoffizier mit dabei ist. Fest entschlossen, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, wagen sich Dahl und seine Kollegen dahin, wohin noch nie zuvor ein Mensch gegangen ist: In die Wartungsschächte der Intrepid …

Redshirts von John Scalzi
Quelle

Die Redshirts in Star Trek sind ein ewiges Mysterium. Sie kommen in Massen und sie sterben in Massen, vor allen Dingen in der Originalserie. Manchmal fragt man sich, wo der ganze Nachschub herkommt, vor allen Dingen, weil die Enterprise am Rande des erforschten Raumes operiert und die Versorgung mit neuen Crewmitgliedern eigentlich nicht so einfach ist.

Scalzi wechselt in seinem Roman die Perspektive, denn nun dürfen wir in das Innenleben dieser Figuren blicken. Und das ist erstaunlich reich. Und es geht ihnen genau so wie dem Zuschauer. Auch die Redshirts machen sich so ihre Gedanken, was um sie herum passiert. Sie kommen zu erschreckenden Erkenntnissen, auch wenn sie zunächst glauben, schlicht paranoid zu sein.

Der Autor erzählt damit eine amüsant-skurrile Geschichte. Gleichzeitig liefert er eine gelungene Parodie auf gängige Erzählklischees der TV-Science-Fiction ab. Doch der spannende Punkt, den er macht ist die Frage nach der Existenzweise von fiktiven Figuren. Was machen die eigentlich, wenn sie nicht zu sehen sind? Gibt es sie dann trotzdem?

Scalzi haut in eine ähnliche Kerbe wie Jasper Fforde, den ich für das Buchdate gelesen habe. Seine Überlegungen sind nicht nur herrlich komisch, sie sind auch tiefgründig. Das Problem ist: Ich würde gern so viel über dieses Buch schreiben, es durchreflektieren, erklären, warum es mir so viel Spaß macht … Aber dann würde ich den Lesegenuss entscheidend schmälern, weil es massiv spoilern würde.

Deshalb ist diese Besprechung so kurz und kommt ohne Inhalte aus. Es gilt ganz einfach: Wer Star Trek mag und auf Gedankenspiele zur Frage der Realität (quasi Matrix in humorvoll) steht, sollte unbedingt zugreifen.

Zeilenende der Trekkie (4) – Horta und das Mensch-Sein

Es gibt viele Gründe, Star Trek zu lieben. In meiner fünfteiligen Serie zur Serie habe ich erzählt, wie Star Trek meine Kindheit geprägt hat, meinen Frieden mit den neuen Star Trek Filmen gemacht und mich den Göttern in Star Trek gewidmet. Der dritte Teil hat dabei die Überleitung zu moralischen Fragen eingeleitet. Diese sollen heute und im letzten Teil vertieft werden. Deshalb geht es dieses Mal um die Folge „The Devil in the Dark“.

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Supermarkt-Analysen

Der Supermarkt – unmögliche Weiten. So oder so ähnlich hätte ich wohl ein Buch zu dem Thema benannt, das heute Blogthema sein wird. Franziska Boesch gewährt in ihrem Buch „Yes! We have no bananas“ einen Blick hinter die Kulissen des allwerktäglichen Supermarkt-Theaters und ins Innenleben einer Protagonistin.

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Jahreszeitliche Leseverhaltensprägung

Jeden Montag stellt das Buch-Fresserchen seine Montagsfrage zu Lesegewohnheiten, (fast) jeden Dienstag bemühe ich mich um eine Antwort auf ihre Frage. Alle meine Antworten gibt es im Archiv. In dieser Woche heißt es: Beeinflusst die Jahreszeit aktuell dein Leseverhalten/die Bücher, zu denen du greifst?

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Keine Liebe, kein Plan, aber Alkohol

Es ist Zeit für den „Liebsten“ … Den ich Impressions of Life verdanke. Vorbeischauen wie immer unbedingt zu empfehlen. Ist zwar ein Mütterblog und Kinder mag ich ja nur auf Toast, aber dennoch … Es finden sich schöne Bilder auf dem Blog und gute Geschichten, nachdenkliche und rührende … Bitte nicht lachen – aber der Brief an deinen Vater (Aufgabe an alle Follower: Den Artikel finden, lesen und liken) hat mich schwer beeindruckt.

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