Der schleimige, schwarze Abgrund der Verzweiflung

Bäh, ich bin heute poetisch veranlagt. Das hier ist der Antwortbeitrag auf „Wehret den Anfängen“. Eigentlich wollte ich die beiden unter „Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“ laufen lassen. Das war mir dann aber zu klischeehaft. Dennoch, das bittere Gegengift zur guten Laune sollte nie ausgeblendet werden.

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Wehret den Anfängen!

Obskure Stimmungsschwankungen sind ein zuverlässiges Zeichen dafür, dass bei mir alles in Ordnung ist. Ich bin im einen Moment gut gelaunt, im nächsten Moment grimmig. Im einen Moment strahle ich, im nächsten Moment hat mir irgendetwas (egal ob Belanglosigkeit oder Katastrophe, persönliche Betroffenheit oder abstrakte Teilnahme) die Laune verhagelt. Also alles roger – dennoch bin ich besorgt. Oder ich tue zumindest so. Wenn ich besorgt bin, glaubt mir nicht. Wenn ich nicht besorgt bin, glaubt mir dennoch. Letztlich überspiele ich ohnehin alle meine Launen, sodass man sie mir in der Öffentlichkeit ohnehin nicht anmerkt.

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Zeilenendes Weihnachts-Roundup #2: Weihnachtsdepression

Ich bin ein ziemlich trotziger Weihnachts-Optimist. Meine Weihnachtslaune ist unerschütterlich: Schlechter Glühwein, tropische Temperaturen, Stille Nacht? Egal, denn: Ist man schneller unzurechnungsfähig und albern, friert man zur Abwechslung nicht und kann man sich die Ohren zuhalten. Beinahe unerschütterlich.

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