Der Weg ins Freie oder eine partielle Huldigung Arthur Schnitzlers

Ich liebe Arthur Schnitzler für seine großartigen, psychologisch feinen Portraits in seinen Erzählungen. Dort, in der kurzen Form, funktionieren sie ganz gut als Charakterskizze einzelner Typen, gern der Hauptfiguren. Die Nebenfiguren hingegen bleiben dunkel, laden zu Deutungen ein, sind aber als eigenständige Figuren nicht relevant. Wie anders ist das bei einem Schnitzler-Roman. Man bekommt Typen um die Ohren gehauen. Deshalb musste ich mich im Rahmen von 7 Bücher für 2017 regelrecht zum Schnitzler-Roman „Der Weg ins Freie“ zwingen. Ich wurde zugleich bestätigt und eines besseren belehrt.

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