Der Weg ins Freie oder eine partielle Huldigung Arthur Schnitzlers

Ich liebe Arthur Schnitzler für seine großartigen, psychologisch feinen Portraits in seinen Erzählungen. Dort, in der kurzen Form, funktionieren sie ganz gut als Charakterskizze einzelner Typen, gern der Hauptfiguren. Die Nebenfiguren hingegen bleiben dunkel, laden zu Deutungen ein, sind aber als eigenständige Figuren nicht relevant. Wie anders ist das bei einem Schnitzler-Roman. Man bekommt Typen um die Ohren gehauen. Deshalb musste ich mich im Rahmen von 7 Bücher für 2017 regelrecht zum Schnitzler-Roman „Der Weg ins Freie“ zwingen. Ich wurde zugleich bestätigt und eines besseren belehrt.

„Der Weg ins Freie oder eine partielle Huldigung Arthur Schnitzlers“ weiterlesen

12 Monate Fensterblick 4 – Lebenszeichen

Ich lebe noch. Ich gehe morgen sogar wieder arbeiten. Vielleicht lese ich in der kommenden Woche auch den ein oder anderen eurer Beiträge. Oder verlinke eure Bilder. Rechnet mit meinem nächsten  Beitrag aber erst nach Pfingsten. Denn kaum bin ich „gesund“, ‚muss‘ ich nächstes Wochenende natürlich eine Convention überleben.

Alles Weitere dann später. Danke für eure Guten Wünsche und alles Liebe (spezieller Dank ans Flumselchen!)

365tageimleben erlebt ihr kleines grünes Wunder

Agnes dokumentiert die Baustelle der Groth-Gruppe am Berliner Mauerpark

Amerdale zeigt das Wohnzimmer

Arno von Rosen zeigt die Eiche in Nachbars Garten

babelpapa baut einen Balkon

Chris zeigt den Baum vor seinem Fenster und hier auch wirklich mit Bild

frauholle52 blickt auf ihre Terrasse

Frau Rebis begleitet ihren Baum

Gerda Kazakou nimmt uns mit in ihr Atelier

Impressions of Life blickt auf Balkon und Garten

Lovely Rita Flowermaid zeigt die Discotasche

lunarterminiert beobachtet ihren Schreibtisch

Meermond zeigt ihre Füße her

Mein Name sei MAMA nimmt uns mit unter den alten Kirschbaum

Mitzi Irsaj erinnert sich an den Ort, an dem 24 Olivenkerne im Münchner Rosengarten ruhen

Multicolorina rastet an einer Feldweg-Bank

Neues vom Schreibtisch zeigt den Park rund um die Reste des Garnisons-/Katharinenfriedhofs in Braunschweig

Petra Elsner zeigt die Bleiche am Döllnfließ

Random Randomsen hat einen geheimnisvollen Baum gewählt

rina.p macht einen Hofgang

Rubinkatze blickt über die Dächer Münchens

solera1847 nimmt uns mit auf die Gartenbaustelle

tallyshome zeigt ihr Wohnzimmer-Sofa

trienchen2607 richtet ihre Wohnung neu ein

Ulli blickt in die Weite

Wili lässt uns auf und in ihren schmucken neuen Topf gucken

wortgeflumselkritzelkram ist im Vorgarten

Anderwelt – April 2017

Anderwelt oder Anderswelt meinen in der keltischen Mythologie die Wohnorte mystischer Wesen. Blogger*innen sind mystische Wesen, deren Wohnort jenseits der gewöhnlichen Welt sind, nämlich im Netz. Ich finde diese Analogie schön. Und das Fugen-S in Anderswelt hässlich. Deshalb sammeln sich in der Anderwelt Blogbeiträge, die mir im vergangenen Monat besonders aufgefallen sind.

„Anderwelt – April 2017“ weiterlesen

Nicht alles, was paniert ist, ist ein Schnitzel

Man kann sicherlich verschiedener Ansicht über die Benennungspraxis von vegetarischen Gerichten sein. Ob eine fleischfreie Frikadelle wirklich eine Frikadelle ist, darüber mag man noch streiten können. Aber was die Bezeichnung von undefinierbaren Tofu- oder Selleriehäckselbrocken mit Panade als Schnitzel angeht, bin ich ganz mit mir einer Meinung: Geht gar nicht.

„Nicht alles, was paniert ist, ist ein Schnitzel“ weiterlesen