Instagroupies

Über Den Fußball-Profi Ilkay Gündogan war jüngst zu lesen, er spreche keine Frauen auf „offener Straße“, in Cafés oder Bars mehr an. Stattdessen achte er darauf, wer ihn auf Instagram likt. Und wenn ihm eine gefiel, schrieb er ihr. Lose Gedanken zu Selbstdarstellung und der Unschuld Sozialer Medien.

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Herzkramen III/XI – Orte

Weiter geht es mit dem Herzkramen, Teil II ist heute fällig. Das Herzkramen hat der wundervolle Random Randomsen erfunden. Grundsätzlich geht es darum, zu elf Themen jeweils elf Assoziationen zu äußern. Ich will das schon seit Langem angehen, aber am Stück ist es zu monströs. Deshalb stückele ich es in elf Beiträge mit elf Aussagen.

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Das Trolley-Dilemma und die schöne neue Welt

Auf Deutschlands Straßen entscheiden nach wie vor Autofahrer darüber, ob sie einem Ball ausweichen oder geradeaus fahren und dabei ein Kind anfahren, weil die Ausweichmöglichkeit ist, auf einen Gehweg auszuweichen, auf dem ein altes Ehepaar spazieren geht.

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Keine Ziele, die das Pflichtgefühl hemmen

Und erneut hat es mich getroffen. Ich darf mal wieder zum Mystery Blogger Award antreten und ein paar Mysterien rund um meine Person lüften. Als ob es dort noch irgendwelche Mysterien gäbe. Aber, da ihr immer wieder kommt, um meine Beiträge zu lesen, habe ich offenbar immer noch neue Dinge über mich zu erzählen. Mein Dank gilt an dieser Stelle Gartenkuss für die Nominierung. Ich bemühe mich nun, euch wieder einmal etwas Neues über mich zu erzählen.

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Die Sonne steht am Himmel, oh warum, oh warum?

Kieler Krimskrams hat vor längerer Zeit einen ungewöhnlichen Liebster-Award zugeworfen bekommen. Ungewöhnlich nicht, weil er anders ist als die anderen Liebsten, sondern weil die Fragen so ungewöhnlich sind. Sie stammen von der Koriandermadame.

Ich nehme den Liebsten – für mich doch ungewöhnlich – auf und beantworte ihn ohne Nominierung. Mit noch ein wenig mehr Ungewöhnlichkeit, denn nach und nach, mit jedem Beitrag eine Frage. Heute geht es um Sonne, es ging bereits um Schmerz und Angst.

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Herzkramen I / XI: Blog

Der wundervolle Random Randomsen hat da etwas angestoßen. Er hat das Herzkramen erfunden. Ich behaupte schon seit langer Zeit, dabei mitmachen zu wollen. Und daran zu arbeiten … Nur: Random, es ist monströs. Dennoch: Irgendwann muss ich beginnen. Immerhin hat er, als ich diesen Beitrag hier tippe, bereits den 6. Bericht verfasst über Menschen, die in ihrem Herzen kramen.

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Sag mir, wer hat dir weh getan?

Kieler Krimskrams hat vor längerer Zeit einen ungewöhnlichen Liebster-Award zugeworfen bekommen. Ungewöhnlich nicht, weil er anders ist als die anderen Liebsten, sondern weil die Fragen so ungewöhnlich sind. Sie stammen von der Koriandermadame.

Ich nehme den Liebsten – für mich doch ungewöhnlich – auf und beantworte ihn ohne Nominierung. Mit noch ein wenig mehr Ungewöhnlichkeit, denn nach und nach, mit jedem Beitrag eine Frage. Heute geht es um Schmerz, es ging bereits um Angst.

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Montagsfragen-Rant: Gay Romance

Jeden Montag stellt das Buch-Fresserchen seine Montagsfrage zu Lesegewohnheiten, (fast) jeden Dienstag bemühe ich mich um eine Antwort auf ihre Frage. Alle meine Antworten gibt es im Archiv. In dieser Woche heißt es: Des Zeilenendes Blut kocht über.

Warnung: In diesem Beitrag bin ich pauschalisierend, zuweilen grob, womöglich verletzend und ich mache implizit Menschen nieder, die auf Gay Romance stehen. Vorab: Ich will euch euer Genre nicht madig machen. Aber die Existenz dieses Genre allein bringt mich ebenso wie die Existenz von Hetero-Liebesromanen auf die Palme.

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Das Zeilenende übers Bloggen – im Radio

Eines Tages letzte Woche bekam ich eine Mail, ob ich nicht Lust hätte, bei Trackback von Radio Fritz zu gastieren. Die haben ein Interview-Format, um Blogger per Interview kurz vorzustellen. Ich überlegte einen Augenblick und habe gegooglet. Dann sagte ich zu.

Es ist nicht so, dass ich etwas gegen schmeichelhaften Aufmerksamkeit hätte, deshalb vielen Dank an babelpapa für die Nominierung. Ich tue mich nur nach wie vor schwer mit zwei Dingen: 

  1. Wie erkläre ich einem Menschen meinen Blog? Ihn Einen meiner Texte lesen zu lassen ist meiner Meinung nach sehr viel aussagekräftiger. 
  2. Ich kann telefonieren nicht leiden. Und mit fremden Menschen schon einmal gar nicht.

Ich sagte dennoch zu, mein Rampensau – Gen war stärker als ich. Außerdem mag ic Radio. Im Unterschied zum Fernseher  habe ich sogar noch eins und nutze es täglich. Und ich hatte ein wenig Zeit, obwohl ich das Wochenende bei meinen Eltern verbrachte (daher wohl auch die Anmoderation – ich wohne nach wie vor in der kesselhaftesten Landeshauptstadt, die es in Baden-Württemberg gibt) und die meiste Zeit mit essen und/oder Alkoholkonsum beschäftigt war, weil es so viele feierliche Anlässe gab.

Zur Vorbereitung ärgerte ich mich über das langsame WLAN im ICE, aber ich hatte ja zum Glück auch den langsamen ICE gebucht. Da hatte ich mehr Zeit, die alten Folgen herunterzuladen und zu hören. Merke: Montabaur hat nur einen ICE-Halt, damit die Zugfahrer alle ihre Online – Aktivitäten abschließen können. Doch nach der Vorbereitung war ich beruhigt und entspannt. So lief dann auch das Interview. Okay, mein Blog klingt anstrengender, als er ist. Aber das ist ein typisch deutsches Problem. Sobald etwas intellektuell klingt, denken die Menschen an Kopfschmerzen und ZEIT-Feuilleton statt an Diskussionsfreude und … Da seht ihr das Problem. Aber ich bin ja auch der einzige Mensch auf Erden, der Philosophie-Proseminar als Kompliment meint.

Was das zu bedeuten hat? Hört selbst:

https://www.fritz.de/programm/sendungen/sendungen/40/trackback/2017/170715-trb-529-konrad-spremberg.html