Nimm ein Hölzchen, gib ein Stöckchen

Heute gibt es keine Montagsfrage – zugegebenermaßen allein deshalb, weil mir zu dem Thema nichts einfiel. Eigentlich wäre deshalb der Proust-Fragebogen dran. Aber ich nutze die Gelegenheit lieber, um ein wenig schamlose Werbung zu betreiben. Bob hatte eine Idee und das ist dabei herausgekommen.

Es begab sich, dass das Zeilenende auf die bescheuerte Idee von Bob eingegangen ist, sich einen gemeinschaftlichen Zweitblog … Nunja … Zu nehmen? Geben zu lassen? Sich dazu bereit erklärte, Beiträge zu geben und Scharen neuer Besucher*innen zu nehmen? Letzteres klingt unanständiger als es gemeint ist. Aber ich lasse euch eure schmutzigen Gedanken noch. Welcher Eingebung würde er wohl folgen? Und muss man für manche seiner Blogbeiträge nun Nachnahme bezahlen?

Begeben und Benehmen

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Wirre Gedanken mit Rückblick und Vor-Feier

Der heutige Beitrag ist komisch. Seine Existenz verdankt er einem Traum. Aber er ist eigentlich ganz ich. Er hat etwas Philosophisches, etwas Historisches, er ist gewohnt eloquent und es gibt Brot am Ende. Außerdem gibt es vorauseilend etwas zu feiern.

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Das werd ich ja wohl noch sagen dürfen …

… aber mit den Konsequenzen muss ich ebenso leben. Ich darf alles sagen, jederzeit und an jedem Ort, zu jedem. Über die Kunst, die Wahrheit so zu biegen, dass sie unterhaltsam ist, habe ich mich hier bereits ausgelassen. Als Blogger*innen haben wir manchmal auch die liebe Not mit dem „zu jedem“.

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Aristoteles und die Blogger – Poiesis und Praxis

Ich möchte euch ein dickes Lob aussprechen: In der letzten Woche hatte ich einen Beitrag zur Tugendethik, einen zur Tierethik, einen zu Ideal Language Theory und einen zu Politischer Philosophie. Während Tierethik immer zieht und die Politische Philosophie mit Seamus ein starkes Zugpferd für die verhandelte intellektuelle Energiesparbirne hatte, war ich in Sorge, dass die Masse euch abschreckt und Wittgenstein so unspannend ist, dass niemand den Artikel liest (ich habe zum ersten Mal seit Langem in die Statistiken geguckt, er kam besser an als andere Besprechungen auf dem Donnerstags-Slot). Dem ist nicht so, deshalb gibt es heute noch ein wenig mehr zum Thema Glückseligkeit.

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50 Shades of Überschrift – mit Brotillustration

Es ist gar nicht so einfach, eine passende Überschrift zu finden. Sie fällt die Entscheidung über Lesen und Nicht-Lesen. Die Überschrift ist das Totengericht des Textes. Leser*innen sehen sie, greifen danach und wägen ab. Der Text ordnet sich ihr unter. Sie ist eine grausame Despotin.

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Die Wirklichkeit lügt

Das Internet, unendliche Selbstdarstellungsweiten. Wir schreiben das Jahr 2016 und lesen Blogs. Blogs, die Geschichten erzählen. Geschichten, die den Alltag spiegeln. Spiegel, die Dinge reflektieren. Reflexionen, die Ergebnisse von Denkprozessen sind. Denkprozesse, die wirkliche Dinge zu wahren Dingen machen.

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Alles neu macht der Oktober

Na gut, nicht alles. Aber ich hatte gerade ein wenig Freizeit und habe die Gunst der Stunde genutzt, den Blog wie versprochen noch einmal zu renovieren. Ich benutze jetzt das Academica-Theme, weil es genau das bot, was ich haben wollte.

  1. Ich habe eine Sidebar links und eine Sidebar rechts.
  2. Das Theme ist minimalistisch ohne Grafiken, Linien, eingefärbte Flächen oder fliegende Spagettimonster.
  3. Die Beiträge erscheinen untereinander und nicht nebeneinander, nicht übereinander und auch nicht beiwohnend.
  4. Trotz zahlreicher Zusatz-Features in den Sidebars bleibt es übersichtlich.

Zusätzlich bot es mir ein paar nette Spielereien:

  1. Die Suchfunktion wohnt unter dem Header und nicht in einer Sidebar, ist damit gut zu sehen. Mittlerweile halte ich sie tatsächlich für sinnvoll, weil meine Blogbeiträge schonmal aufeinander Bezug nehmen und ich selbst die alten zum Verlinken nicht wiederfinde. *hust*
  2. Ich konnte den Vorschlag von Melaswelt aufgreifen und eine Kopfzeile generieren, die meine Kategorien (die ich dafür nochmal überarbeitet habe) abbildet. Seitdem ich das gemacht habe, gefällt es mir super. Ich sabbere seit einer halben Stunde die Kopfzeile an.
  3. Christian Weis sprach das Problem mangelnder Übersichtlichkeit bei überladenen Sidebars an. Academica erlaubt es mir nicht nur, die Sidebars links und rechts zu haben und das Design zu verschlanken, besser: Ihr seht die Sidebars nur auf der Startseite, in der Beitrags- und Kategorienansicht lenkt nichts vom Beitrag ab. Außer der Autor, aber das war schon immer so.

Was sonst noch so ist:

  1. Ich konnte meine Logik „Social Media rechts, Bloginterna rechts“ leider nicht umsetzen, weil die Sidebars sonst unförmig geworden wären. Aber mit der jetzigen Anordnung bin ich auch zufrieden.
  2. Wenn ich Langeweile habe, stöbere ich seit Neuestem bei Pinterest herum. Mit ein wenig Schummelei konnte ich die Resultate rechterhand einbinden. Guckt einfach mal hin und wieder drauf … Und zwingt mich im Zweifelsfall dazu, etwas dazu zu sagen – oder auch zu einem Tweet oder Photo.
  3. Neben meinem Wunsch nach einem schöneren und übersichtlicheren Blogdesign ging es mir ja um eine Ergänzung des Blogs durch die genannten Websites. Ich habe (wieder) angefangen, „richtig“ zu fotografieren (dazu habe ich irgendwo einen angefangenen Blogartikel … Meine Artikelhalde sieht unmöglich aus), mit Twitter und Pinterest spiele ich einfach gern herum. Und deshalb sind die letzten Beiden schneller. Ich blogge über manches Thema nicht, weil ich meinen Blogbeiträgen fast immer ein paar Tage Reife gönne. Ich habe also immer mehrere in unterschiedlichen Bearbeitungs-Stadien herumliegen. Das ist nicht dramatisch, weil ich keine tagaktuellen Themen bediene. Über Pinterest, Flickr und Twitter habt ihr einen kleinen Einblick, was noch so passiert und wenn ihr was dazu sagt, habt ihr noch mehr Einfluss auf das, was hier im Blog passiert, als bislang über eure immer wieder tollen Kommentare. Deshalb hoffe ich, es ist euch entweder schnuppe oder es führt zu mehr Interaktionsmöglichkeit.