Zum Stand der Gesellschaft anhand ihrer Musik

Mir war heute nach einem akademischen Titel. Bevor ihr in Scharen weglauft: Ich analysiere heute Popsongs. Genau genommen analysiere ich drei Popsongs und prangere den Neo-Biedermeier an. Dies hier ist eine Abrechnung mit Namikas „Lieblingsmensch“, Stereoacts „Die immer lacht“ und EFFs „Stimme“. Ich muss mich empören.

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Dampf auf die Ohren

Es gibt mannigfaltige Beziehungen zwischen Musik und Literatur. Das lässt sich nicht leugnen. Aber die Genres der Literatur und der Genres der Musik stehen insgesamt doch in einem losen Zusammenhang. Rückblickend lässt sich viel mit der „Mentalität einer Epoche“ erklären, weil beide Kunstformen das gleiche Programm verfolgen, aber das ist bereits Interpretation.

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Der Sound der 80er

Ich erzähle nicht viel über Musik. Ein Blick in die Kategorie auf dem Blog listet Rolf Zuckowski, Schandmaul, meine ESC-Begeisterung und neben Blödsinn noch Spät-Romantik. Die Musik und ich, ja. Ich mag Musik und ich höre die unterschiedlichste Musik. Ich höre sie aber nur selten. Mache ich das Radio an, läuft eher WDR 5 statt „Das beste der 80er, 90er und von heute“. Die Welt ist meist laut genug.

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Musik: HDL

Manchmal ist das Internet doch für etwas gut. Man stößt auf gute Musik, auch jenseits des Radios. Zugegebenermaßen verdanke ich die meisten musikalischen Entdeckungen dem Web-Radio und damit wieder kuratierten Listen, aber in einem Fall war es tatsächlich ein Youtube-Phänomen, das mich zum Fan gemacht hat. Und das will ich auch mit euch machen.

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Proust-Fragebogen: Ihr Lieblings-Komponist?

Malerei, Literatur, machen wir meine Bildungsbürgerlichkeit komplett und reden wir über Musik. Über Komponisten. Das ist zwar sowas von Prä-Pop, dass es einem die Schuhe auszieht, aber egal. In der Montagsfrage geht es um Liebesromane und zu dem Thema fällt mir wenig Substantielles ein außer: Küss mich! Und der gestrige Beitrag hat mich doch glatt erschöpft ob eures intensiven Inputs zu dem Thema.

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Zeilenendes Weihnachts-Roundup #2: Weihnachtsdepression

Ich bin ein ziemlich trotziger Weihnachts-Optimist. Meine Weihnachtslaune ist unerschütterlich: Schlechter Glühwein, tropische Temperaturen, Stille Nacht? Egal, denn: Ist man schneller unzurechnungsfähig und albern, friert man zur Abwechslung nicht und kann man sich die Ohren zuhalten. Beinahe unerschütterlich.

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Es fließt der Wein, es fließt das Bier …

Ich verbringe verstärkt Zeit am privaten Schreibtisch, so zwei bis drei Stunden pro Tag. Mein Zimmer wird mir zur Klause des Eremiten. Ich weiß auch nicht genau, was mich hierher treibt. Vielleicht liegt es daran, dass Schreiben eine einsame Tätigkeit ist, die besser gelingt, wenn nicht alle drei Minuten irgendein Mitglied des Zeilenendeschen Haushalts hektisch vorbeigetrampelt gekommt oder gar stehen bleibt und Miau sagt.
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Eurovision Song Contest Vienna 2015 – Der Review Teil 1

Während des ESC war ich zum Einen auf der Fedcon und zum Anderen zu angeheitert, um ihn live zu kommentieren. Ich habe ihn  zwar gesehen, aber erinnere mich nur noch an einzelne Fragmente von Auftritten. Damit ist die beste Zeit heraufgezogen, dieses musikalische Spektakel, dem ich mich jedes Jahr mit großer Leidenschaft widme, endlich mit der CD Revue passieren zu lassen, die schon eine ganze Weile hier rumliegt. Und damit sich das für mich auch lohnt, teilen wir es auf … Sind ja auch zwei CDs.
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