Zwölf Monate lang begleite ich ein Motiv. Es springt einmal im Monat vor die Kamera und lässt den Augenblick für die Ewigkeit gefrieren. Am letzten Sonntag im Monat werfe ich einen Blick auf das Bild: Was hat sich verändert, was bleibt gleich? Weitere Teilnehmer*innen sind am Ende des Beitrags verlinkt. Alle meine Beiträge unter diesem Tag.

Die augenscheinlichste Veränderung würdet ihr gar nicht bemerken, wenn ich das Motiv wie immer fotografieren würde, halb aus dem Fenster hängend, um euch einen möglichst von Fensterrahmen ungetrübten Blick zu ermöglichen. Ich bin für euch deshalb einen Schritt zurückgetreten.

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Denn wie schnell kann aus einem guten Nachmittag ein anstrengender Morgen sein? War man noch so clever, das Rollo herunterzulassen (Was ich normalerweise nicht tue), um ein wenig länger schlafen zu können, ist damit ab 7 Uhr trotzdem Schluss. Es beginnt die Phase des Hin- und Herwälzens (Was ich normalerweise ebenfalls nicht tue), weil man noch ein wenig Schlaf haben will (Obwohl ich davon genug hatte). Oder einfach keine Lust hat aufzustehen. Ein Kampf, der sich bis 10 Uhr zieht und dadurch entschieden wird, dass man auf dem Schweiß-See auf der Matratze abgetrieben ist und sich vor dem Bett wiederfindet.

Was ist los? Verfliegt langsam die Liebe zu diesem Anblick?

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Dabei sind wir bald baukranfrei, man sieht nur noch 1,5 Stück. Da ist ein halber, der hinter dem Hochhaus aufragt und daneben ist einer, dessen Arm vom Betrachter wegzeigt.

Nein, ich mag den Anblick nach wie vor, auch wenn ich ihn mittlerweile ein ganzes Jahr kenne (okay, fast, es sind noch 2 Wochen hin) … Aber wenn man am Sonntagmorgen nach dem CSD in seinem Bett aufwacht und nicht allein ist, darf man doch ein wenig wehleidig klingen, oder?

Zumindest wenn es sich bei der Gesellschaft um eine Verstopfung sämtlicher Gesichtshöhlen handelt, die dem geplanten Fez bis in die frühen Morgenstunden einen veritablen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Erkältungen bei so geilem Sommerwetter sind Mist (dementsprechend wird es mit den Verlinkungen heute wahrscheinlich ein wenig dauern).

Weitere Ausblicke bei:

365tageimleben erlebt ihr kleines grünes Wunder

Agnes dokumentiert die Baustelle der Groth-Gruppe am Berliner Mauerpark

Amerdale zeigt das Wohnzimmer

Arno von Rosen zeigt die Eiche in Nachbars Garten

babelpapa baut einen Balkon

Chris zeigt den Baum vor seinem Fenster

frauholle52 blickt auf ihre Terrasse

Frau Rebis begleitet ihren Baum

Gerda Kazakou nimmt uns mit in ihr Atelier

Impressions of Life blickt auf Balkon und Garten

Lovely Rita Flowermaid zeigt die Discotasche

lunarterminiert beobachtet ihren Schreibtisch

Meermond zeigt ihre Füße her

Mein Name sei MAMA nimmt uns mit unter den alten Kirschbaum

Mitzi Irsaj erinnert sich an den Ort, an dem 24 Olivenkerne im Münchner Rosengarten ruhen

Multicolorina rastet an einer Feldweg-Bank

Neues vom Schreibtisch zeigt den Park rund um die Reste des Garnisons-/Katharinenfriedhofs in Braunschweig

Petra Elsner zeigt die Bleiche am Döllnfließ

Random Randomsen hat einen geheimnisvollen Baum gewählt

rina.p macht einen Hofgang

Rubinkatze blickt über die Dächer Münchens

solera1847 nimmt uns mit auf die Gartenbaustelle

Susanne Haun zeigt ihr AtelierSusanne Haun zeigt ihr Atelier

tallyshome zeigt ihr Wohnzimmer-Sofa

trienchen2607 richtet ihre Wohnung neu ein

Ulli blickt in die Weite

Wili lässt uns auf und in ihren schmucken neuen Topf gucken

wortgeflumselkritzelkram ist im Vorgarten

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49 Kommentare zu „12 Monate Fensterblick (6): Es ist so hell

      1. Das ist gut. Hast alles rausgeschwitzt. Da muss ich immer an einen Tipp von einem Ex denken. 2 Gläser Whisky und dann ausschwitzen. Nun. Hat gewirkt. Ich habe es zwar eher ausgekotzt. Aber die Erkältung war weg. Einen Kater hatte ich allerdings schon noch 😁😁

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    1. Ich mag sie auch aus der Nähe … Und irgendwann muss ich mal über einen Zaun klettern, um ganz nah ran zu kommen. Überhaupt mag ich Baustellen als Motive, wenn nicht immer die Gitter wären. Denn das ist doch das Wundervolle an Städten: Sie sind nie fertig, immer ändert sich etwas. 🙂

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  1. Verstopfte Stirn/Nasen- und Sonstwas-Höhlen sind wirklich fies. Wenn es dann womöglich noch in Kombination mit einem Männerschnupfen ist, kann man sich wahrlich nichts Schlimmeres mehr vorstellen. Gute Besserung!!!
    Der Schatten auf dem Rollo erinnert irgendwie an das geöffnete Maul eines riesigen, gefährlichen Fisches *kreisch* … mit Zahnspange 🙂

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    1. Glücklicherweise kein Männerschnupfen, aber ausgesprochene Wehleidigkeit ob drückender Feierstimmung, die dagegen ankämpft.
      Und das mit dem Rollo: Das dachte ich mir auch. Nicht unbedingt Fisch, aber wie das Maul eines Ungeheuers. Noch so ein Grund, warum ich es lieber oben lassen sollte. Auch wenn das Ungeheuer pubertiert. ^^

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  2. Ooooh, ich hatte erst eine Sommergrippe und habe mich spontan danach entschlossen, nur noch im Winter zu erkranken, denn im Sommer ist das purer Stress, also meine allerbesten Genesungswünsche für dich und danke für dein Monatsbild. So ohne Baukräne sieht es fast bieder aus, oder? 🙂

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