Jeden Montag stellt das Buch-Fresserchen seine Montagsfrage zu Lesegewohnheiten, (fast) jeden Dienstag bemühe ich mich um eine Antwort auf ihre Frage. Alle meine Antworten gibt es im Archiv. In dieser Woche heißt es: Offene Montagsfrage. Mist … Okay …Warum eigentlich die Montagsfrage?

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Also, liebes Buch-Fresserchen, warum nehme ich jedes Mal, wenn mir etwas einfällt, an der Montagsfrage teil? Ganz einfach: Damit ich mir selbst nichts überlegen muss, worüber ich schreiben könnte. Das Leben ist so viel einfacher, wenn man einfach nur Fragen beantwortet. Du machst es mir also heute nicht leicht, sondern schwer. Das finde ich nicht nett.

Dabei hat die Montagsfrage doch ihren besonderen Reiz. Ich habe über die 20 Monate, seit denen ich Montagsfragen beantworte, so einiges über mein Leseverhalten bemerkt, bin mir über manches klar geworden und habe dank der Reflexion gewisse Vorlieben kultiviert. Andererseits hänge ich auch gern mit meinen literarischen Best Buddys ab, die in der Montagsfrage immer wieder ihre Auftritte haben. Ich schaffe es sogar manchmal, den ollen Immanuel irgendwo reinzumogeln.

Ich verbringe einen Gutteil meiner Freizeit mit lesen. Wenn man Schlaf, Essen und Arbeit in meinem Leben nicht berücksichtigt, ergäbe sich eine Top 3 der Zeitfresser meines Lebens:

  1. Blog
  2. Bücher
  3. Sport

Aber auch nur, weil ich mein Sportprogramm in Sachen Effektivität optimiert habe. Ich will ja nicht als völliger Nerd da stehen. Ich reflektiere also mit der Montagsfrage regelmäßig das, was ich wohl am liebsten in meinem Leben tue, denn ich verbinde Bücher und Blogging miteinander.

Darüber hinaus lese ich natürlich auch gern die Antworten anderer Blogger*innen. Nicht aller, aber so ein paar Blogs, denen ich folge, beschäftigen sich auch mit der Montagsfrage. Und da ich mir die Leseblogs nach Sympathie und Lese-Geschmack aussehe, bringen mich die Antworten auf die Montagsfragen manchmal auf gute Ideen, welche Bücher ich noch lesen könnte. Die Montagsfrage verlängert also meine Wunschliste. Und wenn sie es nicht tut, kann ich mich immerhin mit Gleichgesinnten austauschen.

Und ihr so? Warum lest ihr eigentlich das, was ich hier Woche für Woche über Literatur … fabriziere? Und wenn ihr selbst bei der Montagsfrage teilnehmt: Was motiviert euch dazu, wöchentlich dem Buch-Fresserchen Rede und Antwort zu stehen?

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16 Kommentare zu „Warum eigentlich die Montagsfrage?

  1. Also ich lese deine Dienstags-Montagsantworten ja zum Beispiel deshalb gerne, weil ich auf diese Weise meinen Glauben daran aufrecht zu erhalten versuche, dass es auch noch andere Literatur als nur Benjamin Blümchen gibt, und außerdem über Zeilenenden (oder heißt das Satzenden?) grinse, die Ausdrücke wie den „ollen Immanuel“ enthalten.
    Jetzt muss ich erst einmal über das zeitfressende Verhalten meines Essens nachdenken 😉

    Gefällt 2 Personen

      1. Mittlerweile habe ich auch schon meine Lieblingsstellen beim großen, grauen B. *gg*
        Ich las es als „das Essen frisst Zeit“ und ich ja dann das Essen und damit die Zeit. Dieser Kreislauf muss erforscht werden 😉

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  2. Um ehrlich zu sein muss ich sagen das dass lesen und beantworten der Montagsfrage bei mir sowas wie eine Tradition während des Dienstag Morgen Bus fahrens geworden ist.

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