Neues Jahr, neues … Was auch immer. Ich blogge und lebe ja nicht nur, ich treibe auch andere Dinge. Und bevor morgen das Buch-Date in die dritte Runde gehen wird, will ich euch zwei neue Projekt-Ideen vorschlagen, die meine 52 Wochen ablösen sollen – und euch von einem Projekt erzählen, an dem ich dabei bin.

52 Wochen lang Selfies, ich habe echt keine Lust mehr. Nicht, dass ich mein durchaus hübsches Gesicht nicht gern in die Kamera halte, aber jeden Sonntag muss das nicht sein. Ich muss mir ja jeden Sonntag Gedanken machen, wie man nicht sieht, dass die Haare immer schütterer werden.

Dennoch hatte ich am Aktionismus meinen Spaß. Und am Austausch, an der Beobachtung und überhaupt. Wird also Zeit für etwas Neues. Ich habe letzte Woche das Projekt „12 Monate“ angeregt und dafür keinen Widerspruch geerntet. Deshalb gebe ich hiermit kund:

Am 26. Februar beginnt das Projekt „12 Monate„. Ziel ist es, ein Jahr lang ein Motiv zu begleiten, seine Veränderungen oder seine Konstanz zu dokumentieren. Ob ihr mit dem Smartphone fotografiert, mit der DSLR oder sonstwie, ist ganz euch überlassen. Ob ihr euch für ein Motiv in eurer Wohnung, auf dem Weg zur Arbeit oder in der freien Natur entscheidet, ebenfalls. Ihr dürft dazu gern einen kleinen Text schreiben oder das Bild für sich sprechen lassen, ganz wie ihr mögt. Die Aufgabe ist lediglich: Begleitet einen Gegenstand durch das Jahr.

Die Bilder werden jeweils am letzten Sonntag im Monat veröffentlicht. Wie gehabt bitte ich um Pingback oder kurze Nachricht, wenn eure Beiträge online sind, ich verlinke dann alle Beiträge zum Projekt bei mir. Ich bin gespannt, wofür ihr euch entscheidet.

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Das zweite Projekt ist noch ein wenig unausgegoren, es hat vor allen Dingen noch keinen Namen. Marinsche schlug vor, man müsse so eine Art Plauderstündchen haben, das irgendwie themenbezogen ist … Ich grübelte darüber eine ganze Weile nach und fand die Idee verlockend, so eine Art „Wander-Challenge“ daraus zu machen. Vielleicht nicht unbedingt auf Bilder festgelegt, auch offen für Texte. Und Austausch zum Thema.

Mein Vorschlag, wie man so etwas realisieren könnte: Eine Person gibt ein Thema in Form eines Stichwortes vor, mit dem wir uns in den folgenden Wochen beschäftigen können. Etwas dazu schreiben, Bilder machen, kochen, malen, stricken, singen, … Und die übrigen Teilnehmer*innen schreiben Beiträge dazu. Wir sammeln alle Beiträge im Blogbeitrag, der das Thema angestoßen hat und diskutieren darüber.

Jeweils am 15. eines jeden Monats wechselt der Staffelstab, dann gibt die nächste Person das Thema vor. Sie schreibt einen kleinen Rückblick auf das Thema des letzten Monats (mögliche Fragen: Was habe ich gelernt? Was hat mich beeindruckt? Was hat mir noch gefehlt? Was nehme ich für die Zukunft mit? … ) und gibt ein neues Thema vor.

Fragen:

  • Klingt das interessant für euch?
  • Fehlt dem Konzept noch etwas?
  • Hat jemand einen guten Namensvorschlag?
  • Marinsche, wenn das Ganze auf Resonanz stößt und auch deine Zustimmung findet: Würdest du uns die Ehre machen, am 15.02. das erste Thema in den Raum zu werfen?

So viel zu meinen Ideen. Zum Schluss möchte ich ohne große Worte darauf hinweisen, dass es das Zeilenende unter die Podcaster verschlagen hat. Man hört ihm an, dass ihm das alles noch ein wenig fremd ist, aber der Jahresrückblick Teil 1 ist ihm ganz gut gelungen. Natürlich nicht zuletzt deshalb, weil er der Sidekick vom Aushilfsjedi ist. Hört mal rein in den „Die Elite Podcast“ und lasst uns doch mal ein Feedback da. 🙂

So viel von mir. Jetzt seid ihr dran: Lasst mich doch bitte wissen, ob ihr bei „12 Monate“ dabei seid, was ihr von Projekt #2 haltet (denkt an die Fragen! 😉 ) und wie ihr den Podcast so findet. 

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58 Kommentare zu „Projekte, Projekte, Projekte

  1. Tja, mit den 52 Wochen geht es mir wie dir. Dabei weist das Projekt schon einige Lücken bei mir auf. Ich bin echt froh, wenn es jetzt bald genug ist.

    Das Buchdate 3 habe ich verpasst.? Das wäre schade. Dabei habe ich artig immer wieder in mein E Mail – Postfach geschaut…. obwohl das ja in den letzten Wochen gar nicht so einfach für mich war. Na, dann eben wieder beim 4. Date.

    Das Projekt 12 Monate ist überschaubar und ich habe bereits einige Ideen dazu, wäre also gerne dabei. Diese Diskussions- und Austauschgeschichte ist mir wiederum too much. Ehrlich gesagt würden mir das dann auch langsam zu viele und verpflichtende Projekte für mich werden.

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    1. Ich bin gespannt, auf welche Ideen du gekommen bist. Ich find die 12 Monate auch attraktiv, weil sie nicht so fordernd sind. Was das „Diskussions-Ding“ angeht … Ich bin mir auch noch nicht sicher, aber wie überall im Blogoversum gilt ja eh: Ausprobieren, mitmachen, sein lassen, neu einsteigen, … 😉 Alles möglich. Ich freu mich jedenfalls, dass du bei den 12 Monaten dabei sein willst und morgen mit uns in ein neues Buchdate startest. 🙂

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      1. Vielleicht ist es aber gerade gut so, dass man es nicht gleich zu sehr festzurrt. Denn so kann sich jedes Mal etwas verändern und ganz unerwartet entwickeln. Ich glaube, es wäre sogar sehr gut, so einen Sprung ins Ungewisse zu wagen.

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    1. 365 Blogbeiträge mit Bildern? Bin ich denn wahnsinnig? 😀
      Die Idee ist: Ein Bild pro Monat.
      Was ihr draus macht, ist euch überlassen. Wer mag kann auch jeden Monat eine Bildercollage aus 30 Bildern basteln. *g* Aber ich denke, für Veränderungen reicht ein Bild pro Monat.

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    1. Ich habe sehr ernsthaft überlegt, ein Bild von meinen Händen zu machen, weil wir gestern einen mehrstündigen Großputz zu machen. Das Bild hätte man dann gleich auch als Warnaufdruck für Spülmittel benutzen können:
      Spülmittel fügt Ihnen und Ihren Händen erheblichen Schaden zu. 😉

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  2. Die Grundidee ist ja die das es angelehnt ist an chinesische Teezeremonien…..dort wird zum Tee rege diskutiert, mit nur einer Vorgabe: es darf kein allzu schweres Thema sein….also eher im Plauderton….zum Projekt könnte man entweder lose „drauflosplaudern“ und schauen was sich ergibt….oder aber, was ich auch sinnvoller finde, jemand gibt ein Stichwort vor zu das die anderen ihre Sicht beitragen…..wie Du es beschreibst: die Form bleibt jedem selbst überlassen….im besten Falle gibt es dann eine schöne Plauderei in dem Kommentaren zu den jeweiligen Beiträgen….die einzelnen Beiträge würden dann unter dem Ursprungs Post in den Kommentaren verlinkt….die Diskussionen dazu innert des Ursprungs Post…..

    Der Name…..hm…..wie wäre es mit „Another Cup Of Tea“? oder „Tea!? Anyone?“ 😏

    Und: na klar….ich würde dann mit einem Thema beginnen 😊

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    1. Ich weiß gar nicht, was ein schweres Thema ist … 😉 Aber in der Blogosphäre ist, wenn man Leute zusammenführen will,
      kein Thema als Vorgabe m. E. ungünstig. So einen losen Faden braucht es schon.
      Dann würde ich sagen: Ich schau mal, was es noch so an Rückmeldungen gibt, bauen die auch noch ein, wenn sie brauchbar sind … Und dann knobeln wir einen Namen aus … Und dann gehen wir es auch einfach an. 🙂

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      1. Genau das dachte ich mir grad beim Spaziergang…..ich glaub ich fang einfach mal an 😃 getreu nach dem Motto „Es gibt nix gutes….ausser man tut es“ 😊

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  3. Ich möchte gerne am ersten Projekt teilnehmen! Was ein Pingbackdings ist, weiß ich immer noch nicht, aber wahrscheinlich wird es mir gelingen, Dir eine Mitteilung zukommen zu lassen. Liebe Grüße, schönen Sonntag und danke für die schöne Idee!

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  4. Mir gefallen beide Projektideen. Allerdings wird sich meine Beitragsfrequenz gegenüber letztem Jahr bis auf weiteres wohl etwas reduzieren. Und ich möchte nicht bei zu vielen Dingen dabei sein ohne wirklich mitzumachen. Aber das Fotoprojekt reizt mich – da lasse ich mir was einfallen. 🙂

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  5. Projekt 1 sichert schon mal einen Beitrag pro Monat. Bin dabei.

    Zu Projekt 2 habe ich gerade noch keine klare Vorstellung. Im ersten Moment erschien es ein wenig als abgewandelte Form des Mitmachblogs. Im zweiten Moment als etwas völlig anderes. Ich weiß nur noch nicht was. Aber was soll’s, ich finde es schon heraus. Wagen wir den Sprung ins Ungewisse.

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      1. Den Optimismus braucht man auch beim bloggen. Ohne und wenn man sich zuvor ausrechnet wie viel Zeit es kostet…man würde ja gar nicht anfangen. Besser ist es, sich einfach rein zu stürzen. Wird es wirklich einmal zu viel….die meisten Leser, können es verstehen.

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