Jeden Montag stellt das Buch-Fresserchen seine Montagsfrage zu Lesegewohnheiten, (fast) jeden Dienstag bemühe ich mich um eine Antwort auf ihre Frage. Alle meine Antworten gibt es im Archiv. In dieser Woche heißt es: Welchen Stellenwert nimmt das Lesen bei deiner Freizeitgestaltung ein?

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Puh … Die Frage ist gemein, weil sie nicht auf die Quantität, sondern die Qualität zählt. Spontan habe ich nämlich zu rechnen angefangen, dass Schlaf meine liebste Freizeitbeschäftigung sein dürfte, mit etwa 7-8h pro Tag. Dicht gefolgt vom Essen, für das ich ebenfalls mehrere Stunden pro Tag aufbringe (Allein die Kekse, die ich den Tag über in mich hineinstopfe!). Quantitativ hätte ich vermutet, dass Lesen weit abgeschlagen hinter Blogging (schreiben, lesen, kommentieren – die Nummer 1) und Sport (die Freizeitbeschäftigung, die mir 3x pro Woche den Feierabend einläutet) knapp vor Fotografieren und rangiert (das derzeit ein wenig brach liegt). Eventuell ist irgendwo noch der Konsum von Flüssigkeiten dazwischen, die C2H6O enthalten. *hicks*

Lesen ist bei mir auch nicht gerade Quality Time. Die hochwertigste Zeit habe ich beim Fotografieren. Dann bin ich stundenlang verschwunden, habe auch meist das Smartphone lautlos und vom Internet getrennt, da sind nur die Kamera, das Motiv und ich. Okay, Schlaf ist auch Quality Time, zumindest wenn ich mich am nächsten Morgen nicht an meine Träume erinnern kann. Lesen geschieht häufig zwischendurch, in der Bahn. Abends nur, wenn ich entsprechend gelaunt bin und nicht zu lang am PC versumpfe.

Es hängt aber auch vom Buch ab. Derzeit lese ich „Redshirts“ von John Scalzi und das zieht mich in den Bann. Ich will diesen Beitrag hier eigentlich rasch fertig bekommen, um es auszulesen … Deshalb ohne große Überleitung:

Lesen ist wahrscheinlich eine der wichtigsten Sachen in meinem Leben. Es begleitet mich ebenso wie das Bloggen durch den Alltag – und wenn es nur kurz ist. Es ist stets präsent. Und es vermag mich von einem Moment zu entflammen, wenn das Buch passt.

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21 Kommentare zu „Montagsfrage: Stellenwerte

  1. Hm. Passionierte Lesewesen können wahrscheinlich gar nicht anders – die müssen einfach lesen. Immer und immer und immer wieder. Somit sind sie also gar nicht frei, es auch bleiben zu lassen. Und folgerichtig kann Lesezeit keine Freizeit sein. Es ist einfach Lebenszeit. Leselebenszeit. 🙂

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  2. Ich habe seit dem Ende des Studiums das Gefühl, dass ich viel mehr Bücher lesen müsste und auch gerne würde aber die Ruhe hab ich nicht. Ansonsten lese ich ständig alles. Dank Smartphone kein Problem mehr aber es ist nicht mit dem Gefühl zu vergleichen, ein Buch in den Händen zu halten und die Zeit drumherum zu vergessen…

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    1. Ich kenne beides. Und das, obwohl ich regelmäßig Bücher in der Hand habe. Auch solche, die ich im Studium vielleicht schon hätte lesen sollen. Aber haben wir das gleiche nicht auch schon früher gedacht? Mir ging es zumindest auch früher schon so.

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      1. Ich bin in Theorie der Fiktion und Todesdebatten auch firm gewesen … In deinem Fall: wie sah es denn mit zeitgenössischer englisch- und französischsprachiger Literatur aus Afrika aus? 😉

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  3. Momentan lese ich ein Buch nach dem anderen und verschlinge manche regelrecht. Früher hatte ich nur bestimmte „Lesephasen“, heute ist das anders. Das Lesen spielt für mich eine enorm wichtige Rolle und es macht mich glücklich. Manchmal aber falle ich auch einfach nur ziemlich erschöpft ins Bett und nehme dann das Buch gar nicht mehr in die Hand:-)

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  4. Scalzi? Haha, der gute Zeilenende hat Geschmack! 😀
    Old Man’s War ist auch gut, und Lock In hat mir ebenfalls gefallen. 😉
    Und danach Rothfuss. 😉

    Momentan herrscht bei mir Leseflaute. Zeit, freier Kopf, das fehlt gerade einfach. Leider, da ich etliche Bücher hab, die lesenswert wären. 😦

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    1. Ich erinnere mich sehr düster, dass ich das Hörbuch zu „Old Man’s War“ nach einer halben Stunde abgebrochen habe … Kann aber auch sein, dass ich da was verwechsle. Aber ich weiß, dass ich Stargate Universe nach einer halben Folge öde fand. Deshalb hat das Buch doppelt überrascht *gg*

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