Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich dem Blog ein neues Design verpasst, das mir leidlich gut gefiel. Bis ich mich nach diesem Jahr entschieden habe, einfach einmal das Design zu ändern. Ein wenig positives und negatives Feedback habe ich dafür bekommen. Und weil ich fürchte, das Design nach einem Jahr wieder zu wechseln, halte ich fest was sich geändert hat.

Damals wollte ich Sidebars links und rechts für Blog Content und Social Media haben. Ich wollte es trennen, damit es übersichtlich ist. Schon damals gab es vereinzelt Kritik, dass zu viel Infos in den Sidebars auf Kosten der Übersichtlichkeit gehen. Rückblickend sehe ich das genau so. Deshalb habe ich die zweite Sidebar eingedampft und mich auf Suchfunktion, Flickr, Twitter, Instagram und ein Folgen-Tool für Nicht-Wordpressler beschränkt. Eine Schlagwortwolke hätte ich eventuell mit übernommen, aber eine anständige Wolke übernimmt das Design nicht. Das ist okay. Was ich beibehalten habe: Ihr seht die Widgets nur auf der Startseite, bei den Artikeln verschwinden sie. Und Pinterest ist ja schon vor langer Zeit klammheimlich verschwunden.

Academia mochte ich, weil es so minimalistisch war. Wenig Farben, keine Spielereien, keine Headergrafik. Ich finde das Design immer noch minimalistisch, was die Funktionalität angeht: Ein einfaches Endlos-Scrollblog. Und auch was die Farben angeht, ist gar nicht so viel passiert. Bislang war der Hintergrund weiß, die dominante Farbe blau und die Signalfarbe rot. Das ist so geblieben, blau sind Kategorien und Überschriften, rot hebt hervor, nur den Hintergrund habe ich auf grau getrimmt, weil das weiß mir zu kalt wurde. Dass es ungewohnt verspielt wird, liegt wahrscheinlich an drei Dingen, die ich aber zu zwei Dritteln genau so haben wollte:

  1. Ich wollte endlich eine richtige Headergrafik. Und dass ich spontan eine Idee dafür hatte, war der entscheidende Grund, mal wieder am Design zu schrauben. Ich finde, das Ding passt.
  2. Die Beitragsbilder sind besser sichtbar. In Academia waren sie klein. Aber auch wenn ich manchmal nur lose zusammenhängende Bilder finde und selten mehr als eines benutze – mir sind die Beitragsbilder immer wichtig, weil sie fast alle selbst fotografiert sind.
  3. Es gibt diese Featured Articles Leiste, in der ich jeweils sechs Artikel oben festhalten kann. Das habe ich erst entdeckt, als das Theme da war. Finde ich super, um ein paar Artikel länger im Gedächtnis zu behalten, die durch meinen täglichen Output sonst allzu schnell sehr weit hinten landen.Oder lange aktuell sind, so wie die Buch-Date-Anmeldung.

Das mit den Beitragsbildern und den Farben konnte Academia nicht, deshalb war ein Wechsel für mich nötig. Außerdem gehe zumindest ich manchmal mit dem Smartphone-Browser auf meinen Blog. Und das alte Design war nicht responsiv. Jetzt sieht mein Blog endlich auch auf dem Smartphone jenseits der Readerprogramme schön aus. Das war zwar nur eine Kleinigkeit, aber für mich wichtig. Und ja: Das ist auch für Google relevant. Und ich freue mich, wenn mich jemand findet. So eitel bin ich schon. Aber Fett-Markieren benutze ich nach wie vor, um meine Gedanken hervorzuheben.

Zuletzt: Ich habe die Kategorien aufgeräumt. Noch aus Zeiten, als das hier ein reiner Buchblog war, gab es die Kategorien „Ich rate zu“ und „Ich rate ab“ statt eines Wertungssystems. Davon habe ich mich völlig verabschiedet, ich mag nicht numerisch oder sonstwie werten. Ich will bei jedem Buch, jedem Film, jeder Serie individuell festhalten, warum die entsprechende Geschichte Mist oder großartig ist. Deshalb sind die beiden Kategorien über den Jordan gegangen.

Die Kategorie „Garten“ gibt es noch und ist per Suche zu finden, aber aus dem Menü habe ich sie herausgenommen, weil sich dort nichts mehr tun wird. Den neuen Platz habe ich gewinnbringend genutzt. Die beiden Kategorien „Anderwelt“ und „Proust-Fragebogen“ waren bislang gut versteckt. Anderwelt erscheint regelmäßig, aber eben nur ein Mal im Monat, deshalb wollte ich sie präsenter platzieren. Und der „Proust-Fragebogen“ kommt immer dann, wenn mir zur Montagsfrage nichts gehaltvolles einfällt. Aber gerade die Artikel finde ich oft ziemlich gelungen – und ich bekomme mitunter die spannendsten Reaktionen von euch. Deshalb habe ich auch diese Kategorie in die Menüleiste oben geholt.

Zuletzt habe ich noch etwas Fleißarbeit betrieben: Es gibt jetzt unter „Media“ eine Seite, die sämtliche Buch-, Film- und Serienbesprechungen listet. Da war ja durchaus einiges zusammen gekommen und es wird mehr werden. Falls jemand also einmal gezielt gucken mag, kann man das dort tun. Gleiches wird es für die Rubrik Kochen & Backen geben, die ja mittlerweile auch gut gefüllt ist. Außerdem will ich die besser differenzieren nach Backrezepten, Kochrezepten und was mir sonst noch so einfällt. Die neueren Rezepte sind dafür auch schon mit Hauptzutaten, bei Kuchen mit Teigarten, etc. verschlagwortet. Das ist die Aufgabe für das kommende Wochenende. Man muss ja Aufgaben haben.

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Mein neues Reit-Tier

So viel zum neuen Design. Ich werde mich jetzt auf mein Einhorn-Pony schwingen und in den Mitmachblog reiten, den ich entschieden zu stiefmütterlich behandle. Mehr als die Orga-Posts schaffe ich momentan aber leider nicht. Oder mir fehlen die Ideen. So wie diese Woche. Egal.

Nachtrag: Und weil mir gerade danach war, gibt es in der Kategorie „Schönes“ jetzt auch die Unterkategorie „Eine Geschichte“, für all das, was mehr Fiktion als Leben ist – und für Tante Texens Story-Samstag. 😉

Wer mein neues Design noch nicht gelobt hat, kann das jetzt tun. Ebenso wie Wünsche oder Ideen, was ich am Blog noch ändern oder ergänzen könnte, wenn ich ohnehin bastele. Wünscht ihr euch Widgets zurück? Ansonsten wünsche ich euch einen schönen Sonntag. Wir sehen uns um 16:00 wieder.

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10 Kommentare zu „Alles neu macht der Oktober reloaded

  1. So, jetzt noch mal fix vom Desktop: Gefällt mir sogar viel besser, weil der Text schöner auf der Seite verteilt und alles etwas übersichtlicher gestaltet ist. Gut, die Farbkombis sind jetzt nicht so mein Fall aber das ist ja wirklich Geschmackssache 🙂

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    1. Farbkombis sind eine ewige Diskussion, das stimmt. Da ich ein Free-Theme benutze, kann ich es leider nicht völlig individualisieren, von daher muss ich nehmen, was ich kriegen kann. Vielen Dank für die Rückmeldung. 🙂

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  2. Ich habe mich mit dem neuen Design noch nicht angefreundet.
    Wenn ich Opera öffne, sehe ich oben als erstes die alten Artikel, die in einer Art „Slideshow“ herumflutschen und muss runterscrollen, bis ich den eigentlich aktuellen Artikel sehen kann.
    Des weiteren gefällt mir die schmale Textaufmachung nicht. Irgendwie habe ich das Gefühl, pro Zeile viel weniger zu lesen.
    Aber: Es gibt immer Meckerer, dir musses gefallen 🙂

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    1. Die schmale Textaufmachung stimmt übrigens. Das habe ich auf meine To-Do-Liste gesetzt, ein wenig breiter hätte ich es schon gern. Das ist so einer der ewigen Kompromisse. Und ich mag Meckerei. Die spornt an. So wie deine Kritik an meinen Selfies. 😉

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