Ich sollte die Don’t drink and write Regel einführen, denn dann wäre ich nicht so entblößt wie jetzt. Nicht körperlich, keine Sorge, auch nicht mental. Da werde ich höchstens einmal melancholisch. Lediglich mein Ideenzentrum schießt quer. Das hat gerade zahllose Ideen für Blogbeiträge, die einer Ausarbeitung bedürfen. Nur nichts brauchbares für heute. Was ein paar Gläser Wein so anrichten können.

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Also könnte ich jetzt Ideen verpulvern. Ich finde auf dem Tablet nämlich auch nicht den Button für die More-Funktion. Kann also auch keine Happy-End-Geschichte im Kampf mit der Technik erzählen. Ich habe beispielsweise an ein Hostel gedacht, das immer abwechselnd Beherbergungs- und Fitnessräume hat. In dem habe ich gewohnt und die Bekanntschtaft einer rüstigen Seniorentruppe geschlossen. Jeden Morgen(!) gab es einen, der Cocktails für alle gemischt hat. Als ich dran war (nur in Hemd und Unterwäsche), habe ich mich damit herausgeredet, dass ich nach Degerloch müsse.

Solche etwas abstrusen Konstruktionen führen glücklicherweise selten zu einem Blogbeitrag, weil ihnen die Konsistenz fehlt. Da besteht kein innerer Zusammenhang zwischen den Elementen. Diesen Zusamenhang zu konstruieren wäre ausgesprochen mühselig. Von daher lasse ich es meistens und ich spoilere euch nicht, wenn ich das erzähle.

Wie ist das aber mit dem kleinen Satz, der mich seit heute morgen so nachdrücklich verfolgt? „Strange things happen strangely.“ Mehr ist da nicht. Kein Ereignis damit verbunden, kein Thema, nicht einmal eine Übersetzung „Merkwürdige Dinge geschehen auf merkwürdige Weise“ finde ich nicht sehr schön, ist aber treffend, hoffe ich. Ich kenne den Gedanken dahinter ja wie gesagt nicht.

Wie daraus nun einen Blogbeitrag stricken? Vielleicht so: Eine sehr merkwürdige Geschichte erzählen, dann auf den Gedanken überleiten. Das ist eine sehr merkwürdige Weise für das merkwürdige Ding, dass ich diesen Beitrag nach fünf Absätzen beenden werde. Damit ich darüber nachdenken kann, was es mit den strange things auf sich hat, die happen strangely.

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26 Kommentare zu „Strange things

    1. Alkohol ist gefährlich? Achwas … dieses Strange things verfolgt mich auch nüchtern. Da ist also irgendwas dran. Von daher ist der Alkohol ein mentaler Blockadebrecher. Wenn es schlecht läuft, tanze ich übrigens sogar, wenn ich trinke. DAS ist eine Warnung vor dem Alkohol. 😅

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  1. Schträinscha in se neit….wis sträinsch sings sät häppin sträinsch…Fischer’s Fritze fängt frische Fische….ich versteh’s au nich 🤔 ( zum Zeilenende setz und kollektiv nachdenk )…

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