Auf dem zweiten Planeten von links wurde ich unlängst für den Liebster Award nominiert.  Ich betone das unlängst, weil ich tatsächlich nur eine Woche für die Beantwortung der Fragen gebraucht habe, was sowas wie Rekord sein dürfte. Ich danke dir deshalb, 2ndplanetleft, für die Nominierung. Für all diejenigen, die diesen Blog nicht kennen, sei er hiermit nachdrücklich ans Herz gelegt. Lest die About-Seite, lest die Antworten auf den Liebster-Award … Lest die Beiträge. Ich habe schon einmal gesagt, dass mir die Worte für diesen Umgang mit dem eigenen Leben fehlen, deshalb versuche ich anders: Ich genieße die Beiträge, weil sie der scheinbaren Normalität des Lebens die Maske abreißen. Querdenken und Neuverknüpfen im Alltag par excellence.

award

1. Warum bloggst du?

Selbstdarstellung. Glaube ich. Ich bin irgendwie ein Digital Native, ein Leben ohne Internet ist zwar möglich, aber sinnlos und war nie so wirklich alltäglich, seitdem ich … 12 bin … Oder so. Ich wollte es mal vor Ewigkeiten ausprobieren, hatte aber keine Motivation mehr dazu. Dann habe ich es mit einem Literaturblog versucht, weil ich mich über Bücher austauschen wollte. Habe dann erneut die Motivation verloren. Jetzt bleibe ich dran, weil ich beim letzten Versuch meinen Ärger artikulieren wollte und jetzt passt alles zusammenpasst:

Ich wollte etwas ausprobieren und will das bis heute. Viele meiner Beiträge sind Versuche, mich Themen zu nähern … Und herauszufinden, was sprachlich und im Internet möglich ist. Ich genieße die Diskussionen unter den Beiträgen und kann es kaum abwarten, abends heimzukommen, alle Kommentare zu lesen und darauf zu antworten. Ich brauche einen Ort, an dem ich meinen Ärger lassen kann, aber auch meine Freude, mein Glück, meine nachdenklichen Momente. Und ich brauche einen Ort, an dem ich mich selbst durch Sprache darstellen kann, weil Sprache das ist, was ich liebe. Und es hier im Blog von Bildchen abgesehen nur meine Sprache gibt.
2. Was bedeutet Glück für Dich?

Glück ist nichts, worauf ich mich verlassen will. Das Deutsche bietet ja die Doppelbedeutung. Da gibt es das Zufallsglück, von dem ich zuletzt so viel hatte, dass ich fürchte, das war es für dieses Leben. Und dann ist da dieses Glück, das man auch Glückseligkeit nennt und auf das man als US-Amerikaner offenbar Anspruch hat. Dummerweise wird das oft nur materiell verstanden.

Von der Frage ab, ob Glück allein eine materielle Sache ist (Nein, aber Geld erlaubt es zumindest, sich das Unglück auszusuchen, das man gern hätte), denke ich nicht, dass Menschen einen Anspruch oder ein Recht auf Glück haben. Glück ist von vielen Faktoren abhängig, die nicht alle in unserer Hand liegen. Und wer glücklich ist, hat bis zu einem gewissen Grad auch Glück gehabt. Wer aber dem Glück hinterherrennt und es nicht erreicht, der macht sich unglücklich. Ich empfehle deshalb jedem, sich an der eigenen Zufriedenheit zu erfreuen und erst einmal daran zu arbeiten. Dann kann man weitersehen, ob Glück realistisch und erstrebenswert ist. Ich für meinen Teil suche lieber weiter meine Zufriedenheit.
3. Auf welchen unserer Sinne (riechen, hören, schmecken, tasten, sehen) könntest du am ehesten verzichten?

Die Frage ist einfach. Ich bin kein taktiler Mensch. Ich lasse mich tendentiell auch nicht gern anfassen (das ist zwar stimmungsabhängig, ich kann Menschen durchaus euphorisch und spontan um den Hals fallen), von daher wäre der Verlust des Tastsinns nicht allzu dramatisch. Wäre vielleicht komisch, aber besser als meine anderen vier ohnehin eingeschränkt funktionstüchtigen Sinne komplett aufgeben zu müssen.
4. Wie sieht ein perfekter Tag für Dich aus?

Die Frage habe ich schon einmal beantwortet, glaube ich. Ich habe erwidert, dass „Unzufriedenheit“ mein wesentlicher Antrieb ist, Dinge zu tun. Ein perfekter Tag würde also darin bestehen, mich durch ihn hindurch zu ärgern. Da ich mich nur ungern wiederhole, kann man das hier nachlesen (Frage 11). Andererseits ist das arg unhöflich, die Frage durch einen Verweis zu beantworten. Deshalb denke ich, am besten wäre so ein perfekter Tag, an dem alles so ist wie es sein soll, wenn ich ihn verschlafe. 🙂
5. Welche drei Dinge würdest Du auf eine einsame Berghütte mitnehmen?

Berghütte? Keine Insel? Das finde ich nicht nett, weil ich Berghütten nicht mag. Ich musste mal auf einer übernachten, mit der gesamten Klasse. Und am nächsten Tag einen Gipfel besteigen. Und ich kann Berge nicht ausstehen. Also konnte ich damals nicht. Heute bin ich da gelassener, ich finde sie bloß blöd. Von daher würde ich mir wohl einen Rucksack, eine Flasche Wasser und eine Brotzeit mitnehmen, um sie sofort wieder zu verlassen. Das ist bei Berghütten ja glücklicherweise einfacher als bei Inseln. Danach würde ich sofort eine Großstadt besuchen, um mich von der Einsamkeit zu kurieren. Wenn ich da allerdings nicht weg dürfte: Eine Bibliothek, Herrn Moritz und ein Fitness-Studio, bitte.

 

6. Mit welchem Tier würdest Du auf keinen Fall eine WG gründen?

Mit Herrn Moritz. Der entpuppt sich nämlich als noch anhänglicher als es in seiner Vorstellung anklang. Aber ernsthaft … Ich habe mit Schwaben zusammengelebt, mit alten Menschen, mit meiner Familie, mit Unmengen an Katzen, mit einem Hund, mit einer Frau … Aus Mecklenburg-Vorpommern … Ich habe in Hessen, NRW und Baden-Württemberg gelebt, mir ist nichts mehr fremd. Ich könnte mir sogar vorstellen, mit einem sozialistischen, schnapspralinensüchtigen Känguru zusammen zu wohnen … Oder einem Waschbären … Okay, Waschbären sind mir wahrscheinlich zu frankophil, dafür haben sie bestimmt andere Vorzüge. Ach, habe ich schon erwähnt, dass ich sogar mit Fischen zusammengewohnt habe? Mein Bett splendens hatte sogar einen Namen. War zwar ein Kerl, hieß aber trotzdem Olga.

Wie war noch gleich die Frage? Eine ernsthafte Antwort darauf fällt mir irgendwie schwer. Ich mag auch niemanden diskriminieren. Obwohl: Hat die AfD ein Wappentier? Damit würde ich nicht gern zusammenwohnen … Mhm … Okay, ich hätte definitiv keinen Bock, mit einem nostalgischen Vogel-Strauß zusammen zu wohnen. Definitiv nicht.

 

7. Hast Du einen Lebenstraum, den Du Dir erfüllen möchtest? Oder lebst Du Deinen Traum schon?

Du lässt nicht locker, nachdem ich die Sache mit dem Glück schon abgekanzelt habe, willst du jetzt wissen, wie mein Zustand der Zufriedenheit ausschaut, gell? Clever. Als ob du geahnt hättest, dass ich oben ausweiche. Also gut, ich will nicht so sein und ein paar Dinge verraten, von denen ich für dieses Leben träume, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder auch nur, alle wichtigen Dinge preisgebe:

  • Erfolg im Job, d. h. etwas zu tun, das mich erfüllt, bei dem ich eigene Ideen haben und umsetzen kann, von dem ich gut leben kann und das mich aller materieller Sorgen enthebt.
  • Eine Eigentumswohnung in zentraler Innenstadtlage.
  • Eine schicke Küche.
  • Und eine eigene Bibliothek.
  • Eine Rollenspielgruppe.
  • Zeit.

Ich denke, in Sachen Job bin ich auf einem guten Weg. Was die Zeit angeht, auch. Ich habe zwar einen sehr strukturierten Tagesablauf (Arbeit, 3x pro Woche Fitnessstudio, ein halber Tag geht für den Haushalt drauf, ich koche fast jeden Tag frisch, morgens und abends gehört ein Teil der Zeit der Blogosphäre), aber das habe ich mir selbst auferlegt, um Zeit zu haben, denn dabei springt momentan auch viel Zeit für solche Dinge wie Kino oder die Massen an Bücher heraus, die ich allein im August gelesen habe. Die Rollenspielgruppe suche ich noch. Überhaupt eine Spielegruppe. Es gibt einen Brettspieltreff hier in Stuttgart. Da wollte ich am Dienstag hin. Also am letzten Dienstag. Wenn das hier immer noch so steht, war ich entweder nicht da oder ich habe es nicht geschafft, den Beitrag zu überarbeiten. 😉
8. Dein Lieblingsautor ist…?

John Irving. Seit Jahren. Mit wachsender Begeisterung, bis ich „Letzte Nacht in Twisted River“ gelesen habe. Die letzten beiden Irvings fand ich sehr viel schwächer als seine anderen Romane, wo ich kaum eine Reihenfolge unter „Das Hotel New Hampshire“ (mein Favorit) hinbekommen würde. Warum das so ist, kann ich nicht einmal genau sagen. Irving variiert eigentlich die immer gleichen Themen (starke Frauen, Sex, Prostitution, Ringen, Europa, Schriftstellerei, Bären) und das auf sehr vielen Seiten. Dennoch gelingt es ihm jedes Mal, eine neue, spannende und vor allen Dingen abgefahrene Geschichte zu erzählen.  Irving macht einfach Spaß.
9. Lebst Du, um zu Arbeiten oder arbeitest Du, um zu leben?

Ich mag diese Frage nicht. Weil die eine Antwort suggeriert, man sei ein Workaholic, die andere, dass die Arbeit keinen Spaß macht. Ich denke, ich gehöre eher zur Workaholic-Fraktion. Ich arbeite, um zu leben. Ich halte Arbeit nämlich für eine sehr sinnvolle Sache, nicht nur die Erwerbsarbeit. Ohne Arbeit gäbe es keine Literatur und keine Erfindungen, keinerlei Innovation in Gesellschaft und Technik, die es manchmal so reizvoll erscheinen lässt zu sagen: Ich arbeite nur, damit ich Geld habe um zu leben, also Cola zu trinken, Burger zu essen und Brettspiele zu spielen.Dafür braucht es jemanden, der richtig Bock auf Burgermachen, Colamixen und Brettspielerfinden hat. Solange ich für mich in einem gewissen Rahmen bestimmen kann, welche Arbeiten ich verrichte, dann lebe ich definitiv, um zu arbeiten. Und selbst meine Erwerbsarbeit ist so, dass ich sage: Mache ich gern. Sogar montags. Ganz besonders Montags.

 

10. Was glaubst du, ist der Sinn des Lebens?

Gibt es nicht. „Sinn“ ist etwas, das Menschen machen. Wir geben Dingen Sinn. Das fängt schon damit an, dass ein Stein, der in der Landschaft liegt, kein Stein ist ohne Menschen, die ihm zuschreiben, dass er ein Stein ist, der da so rumliegt. Für unsere Vorfahren war der Stein kein Stein, der in der Landschaft liegt, sondern ein Werkzeug. Und eben nicht Stein in unserem Sinne, wenn es auch ein steinernes Ding war. Der Sinn des Lebens lässt sich also nicht pauschal und konkret zugleich finden. Pauschal ist der Sinn des Lebens das, was wir in Auseinandersetzung mit unserer Umwelt (das schließt unsere Mitmenschen als soziale Umwelt mit ein) aus unserem Leben machen wollen, d. h. was wir uns erträumen, woran wir glauben, was andere von uns erwarten, etc. Konkret ist das für jeden Menschen individuell – und nicht immer leicht zu erreichen, denn Auseinandersetzungen um diesen konkreten Sinn des Lebens gehören zum Leben dazu und bilden den Sinn mit. Wenn jemand sich gegen die Wünsche seiner Eltern entschließt, BWL statt Philosophie zu studieren oder eine Familie mit fünf Kindern zu gründen statt ewiger Single zu bleiben, dann kostet es Mut und Ausdauer, dem Leben tatsächlich diesen Sinn zu geben, weil man ihn anderen Menschen abtrotzen muss. Wenn man dann doch alleinstehender Philosophiestudent bleibt, kann das auch Sinn des Lebens sein, weil man erkannt hat, dass eine gute soziale Beziehung zu seiner Umwelt auch sinnhaft ist. Nicht, dass alleinstehender Philosoph eine sonderlich reizvolle oder auch nur sinnvolle Perspektive wäre … Sie ist kann sich dennoch durchaus als wundervoller Sinn des Lebens erweisen.

Ich möchte übrigens an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich es nie in Erwägung gezogen habe, BWL zu studieren. Also bislang nicht.
11. Was denkst Du, würde passieren, wenn D. Trump US-Präsident werden würde?

Dann hoffe ich auf das Funktionieren des Systems von checks and balances, wie es in der US-Verfassung angedacht ist. Genauer will ich mir das nicht ausmalen. Wirklich nicht. Es gibt Szenarien, die verursachen mir Übelkeit. Deshalb werde ich mir in diesem Blog auch niemals vorstellen, wie es wäre, wenn die AfD … Es ist wahrscheinlicher, als dass die SPD jemals wieder den Kanzler stellen wird. Allerdings ist das Szenario, dass Seamus bei den übernächsten Bundestagswahlen doch Spitzenkandidat wird, zu lustig, um es nicht irgendwann einmal zu durchdenken, nachdem er seine Bewerbung als König von Deutschland doch hat fallen lassen.

Damit hast du mir ein gutes Stichwort geliefert, um zum Ende zu kommen, denn ich müsste mal wieder einen Seamus-Beitrag schreiben. Einen habe ich vorbereitet, aber wie gesagt, ich müsste auch mal wieder einen schreiben. Deshalb ende ich hier, nicht ohne dir noch einmal zu danken für die schönen Fragen. Wenn du – und die anderen Leser*innen dieses Blogs – nur halb so viel Spaß beim Antwortlesen hattest wie ich beim Antwortschreiben, dann … Hattest du halb so viel Spaß beim Antwortlesen wie ich beim Antwortschreiben. Was nicht viel ist, weil ich ein freudloser Mensch bin. Ich glaube aber, an der ein oder anderen Stelle haben meine Mundwinkel gezuckt. Bevor ich also den Seamusbeitrag schreibe, muss ich zum Arzt. Ich scheine einen Tic zu entwickeln. Also einen weiteren. Verdammt.

Wie immer an dieser Stelle ende ich deshalb ohne Nominierung. Wie gesagt, ich muss zum Arzt.

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33 Kommentare zu „Glück, Zufriedenheit und Vogelsträuße

  1. Ich mag deine Antworten (bis auf Irving 😉 ) und deine Einstellung noch mehr, besonders die zu Glück und Zufriedenheit. Und am schönsten und sinnigsten (wobei das Wort es eigentlich nicht trifft) finde ich deine Antwort zu „Was ist der Sinn des Lebens?“ Da beschreibst du einfach ganz genau und ganz einfach, wie es ist (halt wie ich es eben auch empfinde) „Wir geben Dingen Sinn“ – schööööööön!!!! Danke schön dafür!

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  2. Also dann haben wir beide einen Tic, denn ich muss jetzt mit einem breiten Dauergrinsen zum Arzt. Vielen dank für deine interessanten Antworten, die mich sehr erheitert, aber auch zum Nachdenken gebracht haben. Eine tolle Mischung also. Und es ist sogar die ein oder andere Idee zu einem neuen Beitrag entstanden und das ist das Schönste beim Lesen von Blogbeiträgen.

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  3. Oh nein, er hat sich als „Digital Native“ bezeichnet *Finger kreuz und Weihwasser spritz*
    In der Tat finde ich diese ganzen Bezeichnungen wie „Digital Native“, „Generation Y“ (alternativ Generation X, Babyboomer,…) oder „Millenial“ (und ich dachte immer, das wären die, die ums Jahr 2000 geboren wären…) verstörend und extrem schubladig! Da wird man mit einem Haufen wildfremder Leute in einen Sack gestopft, zu denen man 15 Jahre Altersunterschied und auch sonst keine Gemeinsamkeiten hat. Erschreckend 😀

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  4. Der perfekte Tag besteht im Durchärgern?!?!? Ich empfehle: Erziehungsversuche bei Kindern im Trotzalter 😉
    Deine Antworten waren wieder einmal sehr interessant. Ich fand auch die Aussage, mit Geld kann man sich das Unglück selbst aussuchen sehr gut getroffen. Zum Glück trifft es mich nicht, ich muss nehmen, was ich bekomme 🙂

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  5. Ey! 😮 XP

    Brettspielgruppe, interessanter Gedanke, ich hege ja die leise Hoffnung, in Stuttgart jemanden für eine gepflegte Partie Tak auftreiben zu können, da wollte ich mich also auch noch mal umsehen.
    Moritz scheint sich ja voll und ganz in dich verschossen zu haben! Brich ihm bitte nicht das Herz, ja? 😉

    Was die Arbeit betrifft, da würde ich es gerne so halten, dass ich arbeite, um zu leben. Momentan aber denk ich mir, dass es im Job immer mal wieder Phasen gibt, in denen ich gezwungenermaßen lebe, um zu arbeiten. Da bin ich gespannt, ob und inwiefern sich eine Balance finden lassen wird – oder nicht.

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    1. Solange die Arbeit Spaß macht, ist es für mich vollkommen legitim, zu leben um zu arbeiten. Dann erfährt man nämlich Erfüllung. Ich genieße es immer sehr, wenn ich merke: Ich hätte eigentlich Feierabend, aber ich würde gern noch mehr arbeiten. Dann weiß ich, ich tue was, dass mich glücklich macht.
      Tak kenne ich nicht, aber der Brettspieltreff ist nett.
      Was Herrn Moritz angeht, keine Sorge. Und auch was dich angeht: Du weißt doch, ich will nur nicht mit dir eine WG gründen, weil ich dich liebe und einen Hausbrand gründen will. 🙂

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      1. Hm, ja, da unterscheiden wir uns. Ich mag manche Arbeit, aber ich bin auch heilfroh, abschalten zu können. Etwas anderes zu tun und zu sehen. Oder einfach nur die Seele baumeln zu lassen… Das macht mich dann glücklich. Arbeit hingegen kann Spaß machen, und manchmal vergeht die Zeit wie im Flug. Trotzdem wollte ich nicht länger als meine 8-9 Stunden täglich arbeiten.

        Tak solltest du lernen. 😛
        Du willst mit mir Schnapps gründen? 😳

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  6. Sollte mal jemand ein Handbuch über die artgerechte Haltung von Zeilenenden schreiben wollen, darf auf keinen Fall der Hinweis fehlen: Füttern mit Liebster-Awards schlägt niemals fehl. 🙂
    Da sind viele kluge und anregende Gedanken dabei. Besonders gefällt mir die „Geschichte“ mit dem Sinn. Ganz deutlich lässt sich das ja auch am Beispiel der Musik nachvollziehen. Nicht nur der Musizierende „macht Musik“ – sondern auch die Zuhörer. Indem sie den gehörten Schallwellen einen Sinn geben und daraus im wahrsten Sinne des Wortes „Musik machen“.
    Ansonsten habe ich so ein seltsames Bild im Kopf: Jemand rennt dem Glück nach. So schnell er kann. Ohne einen einzigen Blick zurück. Anfangs war das Glück direkt hinter ihm. Und es rennt ihm sogar nach. Aber es rennt langsamer. Der Abstand wird grösser…
    [P.S. eine BETTspielgruppe wäre möglicherweise leichter zu finden]

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      1. Ja aber auf dem Berg kannst Du doch jede Menge Sport treiben und Kraftraining mit Baumstämmen machen und Hochsprung und Weitsprung und Steine werfen Und Berg rauf laufen und runterkullern und im Bach schwimmen….

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