Die singende Lehrerin widmet einer Frage, die sie mir bei einem „Liebster-Award“ schon einmal gestellt hat, nun eine ganze Blogparade. Und es ist eine Musik-Parade. Da meine letzten Auslassungen zur Musik eher Nörgelei waren, nehme ich das zum Anlass, wieder ein wenig mit meinem schlechten Musikgeschmack zu kokettieren.

Die singende Lehrerin hat für ihre Blogparade einen Songtitel von Herbert Grönemeyer gewählt. Das finde ich doppelt schade. Zum einen stehe ich in der ewigen Debatte, ob man Gröhlemeyer- oder MMW-Fan ist, auf der Seite des Pfefferminz-Prinzen, zum anderen mag sie laute Musik ja nur, weil sie sonst nichts hört. Es geht ihr also um die wummernden Bässe in den Gedärmen. Alles andere spielt für sie keine Rolle.

Ich für meinen Teil enge die Fragestellung anders ein und wähle neun Songs, die ich lauthals mitsinge (spätestens wenn ich betrunken bin). Zudem beschränke ich mich auf einen Song pro Interpret, denn mal ehrlich: Bei Subway to Sally kann ich mindestens bis zum „Nord Nord Ost“-Album JEDEN Song spontan mitgröhlen. Und ich versuche, Tracks auszuwählen, die hier im Blog noch nicht vorkamen (Ich verzichte deshalb auf den Safety Dance). Als Bonus gibt es am Ende den einen Song, der es unter Umständen schafft, mich zum Tanzen zu bewegen.

Alexander Marcus – Soldaten der Liebe

Schockierend, ich weiß. Aber aus meiner Begeisterung für Alexander Marcus habe ich nie einen Hehl gemacht. Ich finde ihn großartig. Entweder nimmt er das völlig ernst, was er da macht und dann gebührt ihm mein Respekt, dass er das durchzieht oder – was ich für wahrscheinlicher halte – er zieht diese Schlager-Persiflage verdammt gut durch. Und für diese Konsequenz gebührt ihm mein Respekt noch viel mehr.

 

Extrabreit – Flieger, grüß mir die Sonne

In der Live-Version hört man sehr viel besser, dass die so genannte Neue Deutsche Welle zu einem großen Teil das letzte Aufbäumen des klassischen Punk war. Das wird bei den ganzen Vorläufer*innen von Alexander Marcus (Fräulein Menke, Geier Sturzflug, Ixie, DÖF) gerne vergessen. Denn NDW waren ja auch Ideal, Grauzone und eben Extrabreit. Und der Flieger ist noch einmal ein ganzes Stück besser als „Hurra Hurra die Schule brennt“.

 

Udo Jürgens – Griechischer Wein

Mein Problem mit dem deutschen Schläger heutiger Prägung ist ja, dass er grässlich ist. Helene Fischer zum Beispiel könnte sich problemlos um eine Rolle in den Twilight-Romanen bewerben: Sie glitzert, ist aber völlig blutleer. Man tut (zumindest den alten) Schlagerinterpreten unrecht, wenn man sie auf irgendwie kitschige und biedere Texte reduziert. Okay, Roland Kaiser ist ein Schmutzfink („Nachts an deinem schneeweißen Strande hielt ich ihre Jugend in den Händen, Glück für das man keinen Namen kennt“ *hust*) und ich muss regelmäßig lachen, wenn ganze Seniorenzentren seine Lieder mitsingen, aber jedes Alter hat ja seine eigene Lust. Udo Jürgens jedenfalls ist ein Musterfall für sozialkritischen Schlager, der sich gut mitsingen lässt.

 

Stephan Sulke – Der Mann aus Russland

Liedermacher ist ja meins. Auch deutsche. Knut Kiesewetter, Klaus Hoffmann, Jasper, Hannes Wader, Konstantin Wecker, Bodo Wartke, … Ihr wisst schon. Stephan Sulke gehört da auch zu. Eigentlich ist mein liebstes Lied von ihm „Die dicke Ulla“. Aber weil es hier in diesem Beitrag noch deprimierend genug wird (und „Uschi“ von ihm zu bekannt ist), habe ich mich für den Mann aus Russland entschieden. Ich mag diese Beschreibungen von Szenen, die im Alltag passieren könnten und die etwas über das große Ganze erzählen. Außerdem: Auch wenn er kein großer Sänger ist, mag ich seine Stimme.

 

Subway to Sally – Geist des Kriegers

Subway to Sally ist die einzige Band, die ich mehrfach live gesehen habe, obwohl ich kein großer Konzertfan bin. In Berührung gekommen bin ich mit der Band um 2003 herum, als das „Engelskrieger“-Album veröffentlicht wurde. Lustigerweise hat es dennoch ein Jahr gebraucht, bis ich mit dem Album in Kontakt gekommen bin und es gefiel mir nicht einmal sonderlich gut. Zu krass war mir der Bruch zu den früheren Sachen der Band. „Nord Nord Ost“ stimmte mich mit der Band-Entwicklung wieder versöhnlich und „Eisblumen“ war der Song, zu dem ich meine Abi-Urkunde überreicht bekommen habe. („Wir sind wie Eisblumen, wir blühen in der Nacht, wir sind wie Eisblumen, viel zu schön für den Tag.“) Live allerdings haben mich die Songs vom Engelskrieger-Album gepackt, weil Eric (der Sänger) eine besondere Intensität an den Tag legt, wenn er sie auf der Bühne interpretiert. In ihrer Eindringlichkeit, Direktheit und auch Härte berühren mittlerweile am Ehesten diese Songs etwas in mir und animieren mich zum Mitsingen.

 

Lacrimosa – Durch Nacht und Flut

„Doch finde ich wirklich was ich suche?“

„Durch Nacht und Flut“ ist vielleicht ein Liebeslied, es bleibt aber skeptisch. Und wo ich schon einmal dabei bin, von meiner finsteren Vergangenheit als Gothic-Fan zu berichten, kann ich auch dazu stehen, dass ich bei Lacrimosa bis heute lauthals mitsingen kann (weiterer Hörtipp: Lichtgestalt). Und wenn es jemand schafft, zugleich Obsession und Verzweiflung in seine Stimme zu legen, dann ist es Tilo Wolff. Wenn ich in mir das Bedürfnis verspüre, meine Verzweiflung aus mir heraus zu gröhlen, dann ist Lacrimosa da ein bewährtes Mittel. Das hat mit 18 funktioniert, das funktioniert mit 29 immer noch.

 

The Cranberries – Zombie

Zugegeben, es ist alles, aber nicht schön, wenn ich dieses Lied mitsinge. Was daran liegt, dass es bloody difficult ist, die Intonation von Dolores O’Riordan zu treffen. Und wenn man das nicht schafft, klingt es kakophon. Übrigens: Der Nordirland-Konflikt hat sich ja beruhigt … Deprimierenderweise läuft dieses Lied immer in meinem Hinterkopf, wenn ich die Knallchargen von der AfD sehe. Und dann beginne ich zu singen: „What’s in your head, in your head, Zombie, Zombie, Zombie?“

 

Maximo Park – Apply some preassure

So, bleiben wir ein wenig beim Indie-Rock, werden aber etwas positiver. Streng genommen habe ich dieses Lied wahrscheinlich noch nie „laut“ mitgesungen, aber im Kopf laut mitgebrüllt. Als ich noch gelaufen bin (Ich weigere mich, das „joggen“ zu nennen. Beim Laufen war ich ein Kampfschwein. Wenn ich gelaufen bin und nicht nach fünf Minuten geschnauft habe wie eine Dampflok bei der Alpenüberquerung, dann habe ich nicht genug Tempo gemacht.)  war ich ein klassischer Musikläufer. Zu treibenden Rhythmen. In den allermeisten Fällen das „A Certain Trigger“-Album von Maximo Park. Und „Apply some pressure“ habe ich im Kopf immer lauthals mitgesungen. Wegen der einzelnen Textzeile. Denn etwa, wenn in dem Song das erste „Apply some pressure“ kam, wurde es auf meiner Hausstrecke steil. Und ich habe ein wenig mehr Druck ausgeübt. Hat mit dem restlichen Text nichts zu tun, aber das zu hören und gedanklich mitzusingen, hat mir immer ein wenig Extra-Schub gegeben.

 

The Killers – Human

Und damit es noch einen letzten englischsprachigen Titel auf der Liste gibt, nennen wir die Killers. Dabei fehlt noch so viel. REM ist nicht dabei, Roxette, Lady Gaga und Madonna fehlen ebenso wie Schandmaul, aber auch Samsas Traum (die ich euch zugegebenermaßen einfach nicht zumuten wollte) … Aber ich musste mich ja auch beschränken. An „Human“ fasziniert mich neben der Musik, die zum mitsingen animiert, vor allen Dingen der Text, dem ich bis heute nicht so ganz auf den Grund gekommen bin.

 

Das waren neun Songs, die mich recht zuverlässig zum Mitsummen oder Mitsingen bringen. Nun der versprochene Bonus: Ich bin kein großer Tänzer. Also „Mich-zur-Musik-Beweger“. Tanzen im traditionellen Sinne des Wortes kann ich nämlich gar nicht. Nicht einmal Fuchstritt. Was ich kann: Anderen Leuten auf die Füße treten. Dafür muss ich aber nicht tanzen, das kann ich auch verbal schon ganz gut, wenn ich es darauf anlege (aber ich bin ja von Haus aus eine diplomatische Natur).

Aber auch zur Musik bewegen liegt eigentlich weniger in meiner Natur. Dafür muss ich schon ziemlich gute Laune haben. Ein Lied allerdings funktioniert recht zuverlässig, um mir körperliche Zuckungen im Takt der Musik zu entlocken. Voll Laser, wie ich dabei abgehe.

Noch bis zum 08.09. habt auch ihr Gelegenheit, euch an der Blogparade der singenden Lehrerin zu beteiligen. Dazu einfach einen Beitrag schreiben und ihr einen Kommentar im Aufruf zur Blogparade hinterlassen.

Und wer von euch will mit mir einen der Songs als Duett beim Karaoke performen?

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58 Kommentare zu „Musik nur wenn sie laut ist

  1. Karaoke? Bin ich dabei. Entweder Zombie oder Griechischer Wein….. Vor ein paar Jahren haben wir mit Schwägerin und Schwager und den noch jüngeren Patenblagen Silvester gefeiert und hatten so ein Karaoke-Set für die Playsi. Ich war voll das Ego-Schwein, das das Mikro den ganzen Abend nicht mehr aus der Hand gegeben hat. Die anderen haben sich die Ohren zugehalten und nie wieder mit mir Silvester gefeiert…..

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    1. Wir haben Sing Star mal mit Erstsemestern gespielt. Die haben sich nicht getraut, da mussten einer meiner Mit-Teamer und ich das Eis brechen. Es war … schräg. Die beiden langhaarigen, definitiv Metal hörenden, zauselbärtigen Männer schmettern Songs von Genesis. 😀

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  2. Ja mensch Zeilenende! Hätt ich ja gar nicht gedacht, dass da ein paar Lieder auftauchen, mit denen ich Ähnliches verbinde. Übrigens auch die Roland Kaiser-Problematik. Als Kind fand ich den komischerweise ganz toll, lag wohl an der Melodie der Lieder. Bis mir dann mal aufgefallen ist, w a s der da so singt… Udo Jürgens war ein großer. Menschlich, künstlerisch und überhaupt.
    The Killers hab ich mit Human mal live gesehen und finde die Band unglaublich sympathisch- auch wenn sie sich mittlerweile viel Kritik anhören müssen. Da sind sie, wie leider auch Linkin Park, dem Mainstream zu sehr verfallen.
    Cranberries, meine Jugendmusik. Ab und an kommt’s im Radio und ich sofort kommen die Erinnerungen hoch. Aber lustigerweise kam es auch hier im Bayerischen Radio mal direkt nach ner Reportage über die AfD… Fand auch ich passend. Da ich pitschi pitschi popo immer noch im Kopf habe, muss ich mir das andere Lied wohl auch reinziehen. Für mehr Abwechslung bei den Ohrwürmern.
    schöner Start in den Tag! Danke dafür 🙂

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    1. Ach … Was heißt schon Mainstream? Ich denke, man darf einer Band zubilligen, dass sie sich musikalisch weiterentwickelt. Das kann man gut finden oder auch nicht, in den meisten Fällen benötigt man nur ein wenig Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Für mich ist da nach wie vor Unheilig ein passendes Beispiel (ich habe mal was vom ersten Unheilig-Album am Ende des Kommentars verlinkt). Die haben mit „Geboren um zu leben“ ein ganz großes Stück geschrieben, auch wenn es im Vergleich zu den frühen Songs unüberhörbar poppig ist. Umgekehrt ist es doch so: Wenn man 20 Alben lang immer das Gleiche macht, wirft man den Künstlern mangelnde Kreativität vor.
      Und dass ich dir heute Alexander Marcus in den Kopf gepflanzt habe, tut mir überhaupt nicht leid. Die Welt braucht mehr von ihm. Sehr viel mehr. Dann bleibt sie absurd, ist aber wenigstens lustig. Und dass der Bayerische Rundfunk Humor besitzt, versöhnt mich mit der Tatsache, dass die mich damals nicht einstellen wollten. *gg*

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    1. Ich höre das auch höchst selten hintereinander. Musik ist bei mir immer stimmungsabhängig. Ich habe für jede Stimmung mittlerweile die passende Musik. Aber wenn ich gute Laune habe und/oder Alkohol im Spiel ist, führt an Alexander Marcus für mich kein Weg dran vorbei, während Lacrimosa eher was für die Phasen der Melancholie ist. Wie jeder anständige Teenager hatte ich halt meine musikalischen Phasen. Und aus jeder ist etwas hängen geblieben. 🙂

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  3. Alexander Marcus: UNBEDINGT.
    Maximo Park: OH JA!
    In the gaps – between words – are the things – that really intrigue me. (Vgl. Maximo Park (2007): Girls Who Play Guitars, Str. 2, Z. 1 f.)
    Echt Laser, wie Deine Songliste abgeht :)!

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    1. Oh, mit Quellenangabe. Wie löblich. ^^ Aber schön, dass jede*r auf meiner Liste was findet, was ihm oder ihr gefällt. Ich sage ja, meine Musiksammlung ist kurios, geschmacklos aber anschlussfähig. Und jetzt: Papaya, Papaya!

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    1. Den kenne ich in der Tat noch nicht, wird aber gleich auf Youtube abgecheckt. Aber es fehlen ja so einige. Ich höre, wenn ich an der Realpolitik verzweifle, auch Ernst Busch, ich vermute mal, ich habe so manchen auf der Liste noch vergessen, der in meiner Playlist rumkrebst. Dann sind auch nur Solokünstler vertreten, aber so etwas wie STS gibt es ja auch noch … Ich könnte ewig weitermachen. 🙂

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  4. Klick – Aaaaah! *Ohren zuhalt* Klick – Öööööh??? Klick – Herjemine …. Klick – Aaaaah! *Watte in die Ohren stopf*
    Da steht doch was von Musik, oder dass es schon „an Musik grenzt“, aber wo ist sie denn nur???
    Ah! Endlich: Zombies! Danke!
    Zum Glück sind Geschmäcker verschieden, sonst wären viele Musiker und Interpreten ziemlich alleine auf ihren Konzerten 😉

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    1. Die Cranberries kommen auf sieben, du hast aber nur unter vier Songs gelitten, von daher fehlen dir noch zwei, bevor du urteilen darfst, ob etwas an Musik grenzt … Aber ja, auch wenn das ein hartes Urteil über Udo Jürgens ist. 😉 Für manche Stilrichtungen muss man empfänglich sein oder irgendwie reinsozialisiert worden sein. Ich verbinde mit einigen Bands wie Subway to Sally oder Lacrimosa mittlerweile eine Geschichte … Oder mehrere Geschichten. Eric ist kein großer Sänger (obwohl er sich über die Jahre weiterentwickelt hat. Dazu wäre ein Beitrag was wert ^^), bei Subway to Sally hat damals für mich das Gesamtpaket gestimmt. Und ich war schon immer für Texte empfänglicher als für Musik.
      Und jetzt im Chor: It’s in your heeeeead, in your heeeeead. 😉

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  5. Your choice provides 7 hits ( ordentlich mitgroove ), aber Dein Tanz-Garant….da geht noch was! ( dabei die Originalfassung von 5:50 aufleg ) Auffi geht’s! ( dabei das Zeilenende weiter auf die Tanzfläche schubs das ihm die Asche von seiner dicken Havanna auf den Boden ascht ) Hach…..nä wat schööööön…..

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    1. Ist der Originalmix nicht sogar knapp 8 Minuten lang? Ich mag mich nicht festlegen. Ich wollte unbedingt das Video haben, weil mich das damals angefixt hat … Und dass die Musik wirkt, habe ich erst mit der Zeit gemerkt. Wo habe ich denn keine Matches erreicht? 😉

      Und jetzt tanz ich noch ein wenig.

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      1. Was denkst Du wo ich nicht so dolle finde? ( cool aus der Wäsche guckend weiter mittanz und gespannt sei wie gut das Zeilenende sein Marinsche wohl einschätzen würde )…also ich kenne nur obige Originalfassung…..aber ich kann ja nicht alles kennen….ganz sicher bin ich aber das es an diesen Herrn nicht dran kommt von der Zeit her 😉 https://www.bing.com/videos/search?q=saxophon+10+stunden&view=detail&mid=42C3910B225F910B191542C3910B225F910B1915&FORM=VIREhttps://www.bing.com/videos/search?q=saxophon+10+stunden&view=detail&mid=42C3910B225F910B191542C3910B225F910B1915&FORM=VIRE

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      2. Liebelein…..da hasse einen zu viel getippt…meine zwei die mich nicht so beeindrucken sind in der Tat Subway to Sally TREFFEEEEEER!!! Und….Achtung….jetzt kommt’s…..Udo Jürgens…haHAAAAAAA (^________^)

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      3. ‚tschuldiguuuuung….. :-p ….tutmirjasoleidisaberso 😀

        An Flo Mega, Balbina, Philip Braun und einige aus der Schweizer Musikszene kommt er einfach nicht ran….mal abgesehen davon das ich deutsche Schlager nie mochte….komisch eigentlich….ja….hm….na klar hat man oft mit den Oldies „Aber bitte mit Sahne“ o.ä. gegröhlt….und das hat mir dann auch in dem Kontext Freude gemacht….aber sonst….ähäääääh…..

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    1. „Okay“, damit kann ich leben, weil da teilweise doch sehr spezielle Dinge bei sind. Cranberries, Maximo Park und die Killers spielen hingegen ja mehr oder minder in einer musikalischen Liga, irgendwo hinten links in der Indie-Rock-Ecke. *g*

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  6. Tja, ich steh auf Seiten Bochums, vielleicht erklärt das, warum ich bei dir so wenig kenne? Zombie geht immer, und die Killers, da ich nur Human kenne, sag ich auch hier: Aufdrehen! 😉
    Aber sonst, ne, da leg mal lieber Roxette auf. 😛

    PS: Aber Frau Fischer ist immerhin glitzerig-nett anzuschauen, das muss doch auch was wert sein? 😀 XD

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    1. Ich glaube, es ist verzeihlich, wenn man viele Tracks nicht kennt, die ich aufliste, weil das doch eher nischig ist. „Subway to Sally“ ist ursprünglich mal Mittelalter-Metal gewesen, Lacrimosa kommt tief aus der schwarzen Szene, Stephan Sulke … Ich vermute fast, den kennen selbst viele Menschen nicht, die zu Zeiten seiner größeren Erfolge Musik gehört haben. Dennoch empfehle ich, es sich anzuhören. Ist „Zeilende-Güte-geprüft“. ^^

      Was Frau Fischer angeht, bekomme ich von dem vielen Geglitzere nur Augenkrebs. 😉

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      1. Imaginaerium – oder wie sich das schreibt – war mit Anne ganz gut. Das letzte Album hat auch ein, zwei gute Lieder, ich fand aber gerade das Finale etwas zu pompös. Naja. Vielleicht wird es ja noch mal besser, Floor hat stimmlich auch einiges drauf.

        Was wäre denn schlimmer? 😀

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      2. Hab beide nie so richtig gehört. ^^‘
        Floor hat aber ne tolle Stimme, die kann auch die alten Nightwish-Lieder singen. Auch wenn Tarja der Hammer war.
        Aber das ist auch echt nur ein kleiner Ausflug, ich glaub, ich hab noch ein Album von Sirenia und ein oder zwei andere CDs in der Richtung hier, die mir geschenkt wurden, aber letztlich hat es hauptsächlich bei Nightwish Click gemacht.

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  7. Hi,

    dabei bekommst du zuckende Füsse? Echt? Grad so sehr, dass du das Getränk in deiner Hand nicht verschüttest? 😛
    Aber hat einen guten Rhythmus – perfekt beim Fensterputzen.

    Interessante Mischung. Ich kenne gerade mal die „Preiselbeeren“ und den Udo.
    Alexander Marcus find ich witzig. Schräg irgendwie. Und ich hab auch solche Schuhe. Allerdings mit Absatz. 😉

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    1. Ich trinke vor dem Tanzen aus … Zu viele Getränke mussten in meiner AC/DC-Phase ihr Leben lassen, als dass ich jemals wieder unschuldigen Alkohol verschütten wollte. Und man kann von elektronischer Musik ja halten, was man will, aber von Rhythmen verstehen sie was. Ehrlich gesagt: Es fällt bei manchen Stücken dann auch nicht weiter auf, dass man sich eigentlich nur ungelenk bewegt.

      Was Alexander Marcus angeht, denke ich auch: Schräg. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass das ziemlich gute und konsequente Satire ist. Und professionell produziert ist es auch. Von daher: Alles richtig gemacht. Und auf die Schuhe bin ich ein wenig neidisch. 🙂

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    1. Ach weißt du, für die bestärkenden Worte bzgl. Lacrimosa und Subway to Sally allein würde ich es dir ja schon verzeihen, wenn du alles andere direkter: „Ganz großen Rotz“ nenntest. 😉 Bis gerade eben habe ich mir ja schon Sorgen gemacht, dass ich irgendwie komisch bin, dass ich sowas überhaupt mag. ^^

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  8. Ja, das ist auf jeden Fall hübsch abwechslungsreich. 🙂 Zum Mitmachen animieren würden mich am ehesten die Cranberries und Maximo Park. Erstens, weil’s musikalisch was hergibt – und weil Mitsingen (auch ohne Perfektionsanspruch) eine gewisse Herausforderung darstellt. Human würde ich nicht mitsingen wollen, ist aber prima, um den Arsch auf Touren zu kriegen (das ist nicht derb, das ist poetisch gesagt). Griechischer Wein finde ich zwar ein klasse Lied – aber (für mich) nicht zum Mitsingen (vielleicht, weil’s dafür zu ohrwurmig ist?). Und Subway to Sally wirken wie ein starker Live Act – dennoch würde ich das Singen dabei anderen überlassen.

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  9. endlich mal jemand,d er Staefan SUlke kennt……..und die dicke Ulla mochte ich früher auch gern 😉 Ich habe ihn ewig nicht mehr gehört und ihn würde ich aus Nostalgiegründen mtigröhlen……obwohl so richtig gröhlen kann man so ne softige Stimme ja anicht wirklcih „

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  10. Puh, also diese Liste musste ich erst ein paar Tage verdauen… (bin erstmal in die Heimat gefahren, um mich von dem Schock zu erholen) 😉 Von Alexander Marcus kannte ich bisher nur „Papaya“; über das Video haben sich mein Freund und ich damals köstlich amüsiert – seitdem können wir das Wort Papaya nicht ohne Kichern aussprechen. 😀 Aber ich hoffe doch SEHR, dass das Parodie ist,,,

    Also, musikalisch kommen wir wohl nicht recht zusammen, außer „Zombie“ und „Apply Some Pressure“ würde ich bei jedem der Songs umschalten. :-/ „Nein Mann“ ist halt durch das Video ganz witzig, aber musikalisch völlig uninteressant.

    Danke für diese, äh, „interessante“ Liste! 😉

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    1. Oh … Dann empfehle ich dringend und sehr schnell eine „Werkschau“ zu Alexander Marcus. Es ist … Es ist schon nichtmal mehr „Camp“, sondern schon die ironische Verneigung vor Camp. Oder die Parodie der Parodie, die Camp geworden ist … Es ist einfach phänomenal. *gg*
      Was „Nein Mann“ angeht, finde ich aber, dass du es unterschätzt. Ich finde diesen monotonen Rhythmus sehr eingängig und der Song erzählt eine Geschichte. Damit leistet er mehr als Kraftwerk (Bitte nicht schlagen, ihr Musikgötter. Kraftwerk ist großartig!) 😉
      Aber es war mir ein Vergnügen. Und ich bin von meiner musikalischen Prägung her auch einfach ein Kuriosum. 😉

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  11. Die Spätfolgen von Zeilenenden sind meines Wissens relativ dürftig erforscht. Aber tatsächlich habe ich mich satte drei Wochen (ewig ist ja ein Fliegendreck dagegen) nach deinem Beitrag auch in die Blogparade der singenden Lehrerin eingeklinkt. Zumindest besteht jetzt ein Beleg: Es gibt sie, die Spätfolgen. 🙂

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