Das Buch-Fresserchen erkundigt sich heute nach unserem veränderten Leseverhalten auf Grund der Digitalisierung. Wörtlich heißt es:

Hat sich dein Leseverhalten durch die fortschreitende Digitalisierung verändert?

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Die Antwort ist: „Ja, hat es.“ Ich lese keine Tageszeitung mehr, ich höre Nachrichten im Radio. Weil dieses technische Teufelszeug, dieses moderne mit seinen Funkwellen so viel einfacher und unkomplizierter ist als die Zei … Moment, das Radio ist keine neue Erfindung der Digitalisierung, oder?

Die Antwort ist „Nein.“ Ich habe früher die Tageszeitung überflogen, so wie ich heute meinen Feedreader überfliege. Was mich besonders interessiert, lese ich später genauer. Zeitschriftenartikel scanne ich seit dem Studium ebenso wie Sachbücher, die ich mit einem Erkenntnis-Interesse lese. Das Querlesen ist eine zutiefst analoge Technik. Es ist wohl eher so, dass diese Kunst aus dem analogen in den digitalen Raum gewandert ist.

Meine WhatsApp-Nachrichten sind tendentiell lang, ich kenne keine kurzen WhatsApp-Nachrichten. Und Leute, die kurze WhatsApp-Nachrichten verschicken, kenne ich auch nicht. Ich würde sie wahrscheinlich verabscheuen. Oder so. Ich weiß es nicht. Ich kenne solche Leute ja nicht. Das einzige was ich kenne: Leute, die Nachrichten mit maximal 140 Zeichen posten. Man nennt sie Twitterer. Aber da das Twittern eine Kunstform ist, ähnlich dem „Elfchen“, kann ich nicht sagen, dass ich meine Gewohnheiten vom Twitterlesen auf die Lektüre von 800-Seiten-Romanen übertrage. Ich lese einen Tweet ja auch nicht wie einen 800-Seiten-Roman. Oder ein Gedicht. Also einen 800-Seiten-Roman wie ein Gedicht in Tweet-Form. Ein Elfchen eben.

Auch sonst sind keine Änderungen bemerkbar. Da wo früher Buchstaben waren, sind heute: immer noch Buchstaben. Nicht plötzlich Nullen und Einsen. Gut, manche Null schreibt einen Roman und mancher Text besteht im Hintergrund aus null Substanz, aber selbst wenn sich der Text darin übersetzen lässt: Ich sehe ihn nicht, also hat auch das keinen Einfluss auf meine Lesegewohnheiten. Im Gegenteil: Ich lese nicht weniger Bücher als früher, zumindest nicht spürbar. Ich lese im Gegenteil – wegen der Digitalisierung – mehr.

Und ihr so?

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41 Kommentare zu „Digitales Lesen (Schon wieder?)

      1. Ich bezweifle ja grundsätzlich alles. Und ich … Ich habe damals schon die ersten Blogs gelesen, die noch in Stein gemeißelt waren. 😉
        Aber ja: Natürlich lesen wir mehr Blogs, wenn wir Kommentare schreiben. Ich hoffe zumindest, dass ich jeden Blogbeitrag gelesen habe, den ich kommentiert hab. *gg*

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        1. Ja, ja. Und die Rauchzeichenblogs nicht zu vergessen, die das Zeilenende in seligen Kindertagen geradezu verschlungen hat. 😉
          Ich bezweifle nur selektiv. Behauptungen, die ich selber erfunden habe bezweifle ich beispielsweise nie (einerseits aus purer Sympathie – aber auch aus praktischen Gründen).

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  1. Also, wenn Twittern eine Kunstform ist, dann sind Bücher von Goethe hochwertige Literatur! 🙂

    Überhaupt, dieser ganze neumodische Kram, Facebook, Twitter, WhatsApp, das braucht doch alles kein Mensch! Also, ich nicht… Und ebook-reader sind sowieso meine persönliche Nemesis!

    Ich…, irgendwie…, ich fühle mich gerade…alt! 😉

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    1. Die erste Aussage ist logisch falsch. Von daher ist ein Kausalzusammenhang zwischen Twitter und Goethe nicht anzunehmen. Ich befürchte aber fast, dass ein heutiger Goethe, da Briefeschreiben out ist, schmalzige Twitter-Romane verfassen würde. 😉

      Ansonsten, lieber fraggle, bist du alt. Als kluger junger Mensch hättest du gesagt: „Braucht doch kein Mensch. Haben trotzdem viele. Ich nicht, weil ich ein Punk bin, ein Anti.“

      Oder gibt es keine Punks mehr? *fühlt sich plötzlich auch alt*

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  2. Ich gehe seit etwa drei Jahren kaum noch in die Bibliothek. Das hat zwar vorwiegend praktische Gründe und nichts mit Digitalisierung zu tun, aber nur dank Digitalisierung ist die Lebensqualität auch mit verringerter physischer Bibliothekspräsenz aufrechtzuerhalten. Beruflich ist ganz klar die Digitalisierung daran schuld, dass ich schon lange nicht mehr zum Artikel-Kopieren in einer Bibliothek war.

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    1. Tzis …
      Aber ja, in der Wissenschaft ist die Digitalisierung echt klasse. Ich war noch 2013, als ich über meiner Examensarbeit gesessen habe, nur in der Bibliothek, um Bücher auszuleihen (was ich auch nur durfte, weil ich Examenskandidat war). Die gute Verfügbarkeit von Aufsätzen und ganzen Büchern in den Naturwissenschaften habe ich immer ein wenig beneidet. Das Schlimmste war: Ein Buch habe ich zur Prüfungsvorbereitung gebraucht, das war in genau einer Institutsbibliothek vorhanden, die auch Examenskandidaten nichts ausleiht. Und es war weder antiquarisch noch neu zu besorgen, Ich habe also mehrere Stunden damit verbracht, mehrere hundert Seiten zu kopieren, weil ich tatsächlich das gesamte Buch gebraucht habe.
      Dem Prüfer ist dabei noch nicht einmal ein Vorwurf zu machen, der hatte frisch die Uni gewechselt und seine alten Themen mitgebracht (die ich sehr viel spannender fand als das, was ich alternativ hätte machen können) und war davon ausgegangen, dass die Bibliotheken wohl die wichtigen Werke zu seinem Forschungsbereich vorrätig haben.

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  3. Tageszeitungen lese ich schon laenger zum Grossteil online, sie werden immer wieder aktualisiert, also schaut man waehrend des Tages immer wieder einmal auf seine Lieblingsmedien.
    Hangout benutze ich sowieso, das ermoeglicht mir den Austausch mit meiner Tochter in Japan, auch telefonieren ueber Hangout ist eine feine Sache.

    Ein E Book ist immer in meiner Handtasche, OBWOHL ich nicht auf „normale“ Buecher verzichten moechte.

    Also mein Leseverhalten hat sich schon seit langer Zeit veraendert.
    Liebe Gruesse Anna

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    1. Vollkommen assimiliert, wie die Kulturkritiker schreien werden. 😉 Find ich gut, wir sind viele. ^^ Danke fürs Teilen deiner Erfahrungen.

      Blöde Frage: Hat deine Handtasche ne USB-Schnittstelle, mit der du die E-Books da hineinlädst? 🙂 (Ich bin heute albern und bitte um Verzeihung)

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  4. Der Geschmack von bedrucktem Papier beim Lesen lässt sich nicht durch Bildschirme ersetzen. Digitale Texte verstecken sich im Speicher, einmal weggeklickt gehen sie vergessen. Ungelesene Bücher liegen dagegen störend herum, schreien nach Aufmerksamkeit. Viele Bücher sind kleine Kunstwerke, unverständlich für mich dass die heutige Welt dies nicht mehr so empfindet. Gute Tageszeitungen sind auf Papier um vieles Informativer und Übersichtlicher. Über deine Frage könnte ich Bücher schreiben… . Digital lese ich nur Blogs und Sportnews. Ansonsten kaufe ich immer noch die „Originale.“ Kiloweise!
    LG, Bernhard.

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    1. Danke für deine nachdenklichen Worte. Was das „störend herumliegen“ angeht, hast du für mich völlig recht. Ich hatte jahrelang ein Buch von Niklas Luhmann hier liegen. Das habe ich mal aus einer Laune heraus gekauft und mich dann geweigert, es zu lesen. Derzeit quäle ich mich hindurch oder ärgere mich hindurch, wie man will. Erkenntnisgewinn habe ich dadurch trotzdem und wenn es als Datei auf dem Reader läge, hätte ich es wahrscheinlich weiter ignoriert.
      Was die Bücher und ihre Kunst angeht, bin ich weniger kulturpessimistisch als du, in dem Sinne, dass ich mich an schönen Büchern erfreuen kann, sie aber nicht für Kunstwerke halte. Das liegt zum Teil daran, dass ich Medien und Träger trenne: Ein Film leidet auch nicht darunter, dass er auf einer Silberscheibe ist. Das Medium, im Fall des Buches der Text, bleibt zunächst der Gleiche. Und der kann die Aura des Kunstwerks durchaus erhalten (was für jedes Kunstwerk gilt, wie ich finde). Und das Buch ist als Massenmedium ohnehin auf Reproduzierbarkeit hin angelegt – von den sehr seltenen Ausnahmen der Unikate. Aber ich wollte nicht in die Zeit zurück, in der jedes Buch ein Unikat ist – denn darunter würde ihre Verfügbarkeit leiden.
      Was mich natürlich nicht daran hindert, stolzer Besitzer überquellender Bücherregale zu sein, weil die Aura der Texte durch die Seiten hindurchschimmert. 🙂

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      1. Lieber Ulf,
        es stinkt mir sehr aber trotzdem noch eine Antwort zu deiner Antwort. Durch Bücher Besitz lässt sich mein Standort nicht verfolgen. Auch nicht mein Zahlungsverkehr. Der Wunsch des Staates, die Abschaffung des Bargeldes ist durch Bücher auch nicht möglich. Die hochgelobte Scheissdigitalisierung macht uns jedoch zu gläsernen Menschen, kostet Jobs und uns bald auch höhere Steuern. Geld das früher für Bücher und vor allem Nahrungsmittel gebraucht wurde wird heute in Elektronik investiert und macht einige wenige Reich. Ja ich weiss, das ist die Denkweise eines Dinosauriers. Doch ich bin einer und will sogar einen bleiben.
        Deshalb werde ich mich weiterhin an Büchern erfreuen, an den druckfrischen sowie an den muffigen, vergilbten Seiten schnüffeln und mich daran erfreuen. Fluchend die gebündelten Zeitungen in die Sammelstelle tragen und trotzdem mein Abo jährlich erneuern. Bis dank dem Internet die gedruckte Zeitung so inhaltslos geworden ist wie sie das im Netz schon ist. Rückschritt dank so genantem geilen Fortschritt … mich kackt’s an. Die Digitalnativs haben schon verloren und meinen sie hätten das Paradies gefunden. Schade.
        Liebe Sommergrüsse, Bernhard

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        1. Lieber Bernhard,

          da habe ich offenbar unbeabsichtigt einen Nerv getroffen. Falls du in meinem Kommentar einen Angriff gesehen hast, bitte ich um Verzeihung. Ich habe zwar einen eReader, mit dem nutze ich aber auch nur alle Jubeljahre die Möglichkeit, ein Buch aus meiner Bibliothek online auszuleihen.
          Was die Digitalisierung angeht: Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass auch eine positive Entwicklung in Sachen Digitalisierung möglich ist. Gerade deshalb braucht es solche „Dinosaurier“ wie dich, die Besonnenheit anmahnen. Denn man sollte über so einiges sprechen, ich denke da bspw. an amazons Politik, dass man an eBooks nur ein Nutzungsrecht erwirbt … Wenn dein Account gesperrt wird, sind auch alle deine Nutzungsrechte an den Büchern, die du über amazon gekauft hast, dahin. (Einer der Gründe, weshalb ich um das Unternehmen einen großen Bogen mache)
          Also danke für den Ausbruch. 🙂

          Liebe Grüße,

          Ulf.

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  5. Unsere Tageszeitung haben wir auf das Minimumabo Freitag bis Sonntag reduziert und selbst dann liegen die bedruckten Blätter montags oft noch ungelesen irgendwo rum. News und Headlines lese ich im Internet oder bei Facebook, das bei mir mittlerweile eher zum Nachrichtendienst als zum Info-Austausch unter Freunden mutiert ist. Und wer, bitteschön, schreibt WhatsApp-Nachrichten unter 800 Zeichen!? 😉 Seit letztem Jahr lese ich Bücher ebenfalls digital – mit dem eBook-Reader. In der Tat habe ich noch nie so viele Bücher in vergleichbarer Zeit gelesen. So wirklich dahintergekommen, warum das wohl so ist, bin ich noch nicht 🙂

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    1. Ach, du bist so ein FB-Newser … Ich habe noch nicht einmal herausgefunden, wie das geht, aber ich bin ja auch bekennender „Ich habe einen Account und nutze ihn selten“-Facebooker.
      Schön zu hören, dass dir dein eBook-Reader so viel Freude macht. Was das Leseverhalten damit angeht: Liest du immer noch das Gleiche wie „analog“?

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      1. Und genau DAS ist das spannende: Ich lese in der Tat nicht nur das, was ich auch analog gelesen habe. Ich wühle mich gern hin und wieder durch die K…dle Deals der Woche oder des Monats und da sind mir schon gänzlich unbekannte, aber sehr gute Bücher in die Hände gefallen, bei denen ich analog niemals auf die Idee gekommen wäre, mir die zu kaufen. Aber woran liegt das? Vielleicht haben die Bücher digital einen anderen „Wert“ für mich und es ist leichter, ein schlechtes Buch auch mal wieder wegzulegen als ein haptisch schön gestaltetes Buch!? So in der Art „wenns nix is, tu ichs einfach wieder zur Seite“!? Nächstes bitte. Es soll ja mittlerweile Apps geben, da macht man das mit Menschen….. PS: Folge bei FB einfach den Medien, die du interessant findest und du bekommst jederzeit alle News schön aufbereitet 🙂

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  6. Hm. Also ich lese immer noch mit meinen alten analogen Augen. Irgendwie mag ich die Dinger. 🙂
    Aber ich lese damit durchaus häufiger digitale Inhalte. Das hat vor allem praktische Gründe. Beispielsweise hat mich die Papierflut bei kurzlebigen Medien (Zeitungen, Zeitschriften) schon lange gestört. Und digital kann man zudem ortsunabhängig Publikationen aus den unterschiedlichsten Ländern lesen. Ebenfalls gerne digital nutze ich Nachschlagewerke. Beispielsweise hatte ich mehrere gedruckte Versionen des Merriam Webster Dictionary. Das ist ein Riesending, für das man wohl eigentlich einen Waffenschein bräuchte. Als App ist das viel handlicher und die Suche ist erst noch viel einfacher. Im Fiktionsbereich entscheide ich von Fall zu Fall. Durch digitale Medien ist die Palette lesbarer Inhalte vielfältiger geworden – und die nutze ich gerne in der ganzen Bandbreite aus.

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    1. Da meine Augen ihre Eindrücke mit Stromimpulsen weiterleiten, behaupte ich ja, meine Augen funktionieren digital. Analog wird es erst, wenn das auf die Zahnrädchen in meinem Kopf übertragen werden. 😉
      Ich möchte an dieser Stelle übrigens auch eine Lanze für die Wikipedia brechen, die nicht halb so schlecht ist, wie griesgrämige, graubärtige, gebildete Gelehrte im Elfenbeinturm mir das während des Philosophie- und Geschichtsstudiums noch verklickern wollten und dann zu weinen anfingen, weil sie den Einschaltknopf ihres Computers nicht fanden.

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      1. Das mit den Stromimpulsen bezweifle ich nicht. Aber das muss ja deswegen nicht zwangsläufig digital sein.
        Man darf natürlich nicht immer alles für bare Münze nehmen, was in Wikipedia steht. Aber es gibt ja die Wendung „lügen wie gedruckt.“ Und tatsächlich ist auch nicht alles pures Gold, was „in den buochen“ steht. Manchmal wurde schlampig recherchiert (das ist keine neumodische Erfindung). Und manchmal gibt es unterschiedliche Theorien – und dann steht es im einen Buch so und im nächsten Buch ganz anders. Und bei wichtigen Dingen wird man ohnehin mehrere Quellen konsultieren (natürlich nicht bei so Kinderkram wie Dissertationen – da ist ja Copy-Paste der große Trend).

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  7. Wir sind vom alten Schlag🙈, wir alle drei lesen tatsächlich unsere Tageszeitungen als Papierausgabe. Digitalisierung vollzieht sich für uns vor allem im beruflichen Bereich. E-Mails als aufgezwungene Informationsweitergabe und digitale Nutzung von schulisch aufbereiteten Medien im Unterricht zur Information und Beschulung von mehr oder weniger interessierten Schülern. Soziale Netzwerke wie facebook, twitter oder instagram lehnen wir ab. Whats app nutzen wir gern, aber nur im Freundes- und Familienkreis. Dabei gehts auch tatsächlich nicht kurz und abgehackt zur Sache, sondern in ganzen Sätzen und ausführlich. Schon der Kinder wegen wollen wir Vorbild sein und sie so ein bisschen auch im Freizeitverhalten zu vernünftigem deutschen Sprachgebrauch zwingen. Dieser SMS-Stil ist schrecklich und vollzieht sich bis in die schriftlichen Arbeiten von Schülern hinein. Digitales Lesen und Senden ist modern, jedoch sollten einige ihren Buchstabensalat mal selbst lesen, bevor sie ihn verschicken. Seufz…LG aus dem Lehrercafe

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    1. Wichtige Nachricht STOP SMS-Stil altes Kulturgut STOP Fortsetze Telegrafie mit anderen Mitteln STOP Gruß Z 😉
      Aber in der Tat finde ich es bedenklich, wie sich die Stile vermischen. Ich finde den Telegrammstil in SMS und in Social Media durchaus legitim, weil er prägnant ist und kurz informiert. Genau das ist ja der Zweck vieler Social-Media-Funktionen. Aber der Stil eignet sich auch nur für diese Anwendung und sollte deshalb auch dort bleiben.
      Habt ihr auch schon Smartboards? 😉

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  8. Ich besitze keinen eBook-Reader und kein Smartphone, womit digitales Lesen zumindest unterwegs (z.B. Arbeitsweg mit ÖPNV) flachfällt. Da bin ich tatsächlich Zeitungsleser (so mit raschelndem Papier). Der Vorteil ist, dass man von mir noch nie gehört hat „Mist, der Akku von meiner Zeitung ist leer, jetzt kann ich nicht weiterlesen!“ 😉

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    1. Ist dir noch nie passiert, dass die Tinte aus dem Papier läuft? Ich find Zeitungen im ÖPNV aber auch toll. Damit kann man recht problemlos eine gewisse Privatsphäre verteidigen. Die ZEIT ist wegen des Formats zwar unhandlich, aber für solche Zwecke ideal. 🙂

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      1. Stimmt. Gegen Leute, die einem gegenüber sitzen und ins Gesicht husten, kann man einfach die Zeitung hochhalten.
        Ich verwende tatsächlich lieber das kleinere Format. Leute, die beim Zeitung-lesen zwei Sitzplätze für sich beanspruchen, sind mir doch eher zuwider 😉

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  9. Da ich durch iPhone und iPad ständig eine ganze Bibliothek mit mir herumtrage, lese ich sogar mehr. Im Bus, mit einer Hand an der Stange, lese ich jeden Tag einige Seiten im gerade präferierten Roman, beim Essen, in einer kleinen Pause, immer sind die Bücher präsent.

    Bei Twitter halte ich es noch etwas anders als du: Ich folge recht vielen Informationsseiten, sodass ich mir den Blick in eine analoge Zeitung weitgehend sparen kann. Sogar das Lokalblatt hier twittert seine (vermeintlich) wichtigsten Artikel.

    Aber insgesamt: Digitalisierung = mehr Lesen (in meinem Fall).

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    1. Die Lokalzeitungen hier kann man eh vergessen. Es gibt zwar ein Digital-Abo, aber ich habe Zugriff auf die gedruckte Version, die ich … Ausgesprochen uninformativ finde. Ich hatte einige Nachrichtenportale abonniert, es hat mich aber gestört, dass die mich dauerhaft mit News zuspammen (ich nutze ja kein Tweetdeck o. ä., um das zu filtern), deshalb nehme ich den Feedreader. Da der auch Artikel per Twitter teilen lässt, finde ich das okay.
      Aber du bist echt hardcore. Im Bus habe ich nur sehr selten gelesen, wenn ich keinen Sitzplatz hatte. Junkie. 😉

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