Ich weiß, dass es in der Popkulturforschung das Bedürfnis gibt, zwischen Geek und Nerd zu unterscheiden. Der Nerd ist der brillentragende Programmierer, der das Haus nur nach Sonnenuntergang verlässt und es vorzieht, sich von Pizza zu ernähren. Der Geek ist ähnlich, aber attraktiver und mit besseren sozialen Interaktionsfähigkeiten ausgestattet. Wenn man es so will, haben Nerds auf Intelligenz eine 18 und auf Charisma eine 6, der Geek hatte mehr Würfelglück und kann auf Intelligenz zwar auch nur mit 16 glänzen, hat dafür aber eine 12 auf Charisma. Von daher wäre ich wahrscheinlich eher ein Geek. Aber ich bin altmodisch. Und pimalrquadrat hat mich mit Fragen beworfen, die sich wohl nur Nerds stellen.

Wahrscheinlich ist es auch bloß eine Frage der Sozialisation. Das Nerdtum ist ja nicht auf die Flimmerkiste beschränkt, auch der stets Staunende, Rollenspieler und Science Fiction Fan, der ich war und bin, wurde früher gemeinhin Nerd genannt – weil das Wörtchen „Geek“ als Bezeichnung noch nicht zur Verfügung stand. Ich bin damit groß geworden, ein Nerd zu sein, obwohl ich nie ein Script-Kiddie war. Von daher bezeichne ich mich seit jeher eher als Nerd denn als Geek.

Nerd ist für mich auch keine Beleidigung. Ich habe es nie so aufgefasst. Im Gegenteil tut es gut zu wissen, wo man hingehört. Dass man eben nicht allein ist. Wenn es ein Wort gibt, dass dich genauer bezeichnet als „anders“, dann gibt es noch weitere Menschen wie dich. Solche Zuschreibungen sind natürlich immer zweischneidig. Sie können als Stereotype missbraucht werden, um andere Menschen systematisch herabzuwürdigen und sie auf ein bestimmtes Merkmal zu reduzieren. Andererseits haben sie auch Macht, das Selbstbewusstsein zu stärken, nämlich dann, wenn man sich ihrer bemächtigt. Das ist im englischen Sprachraum mit „gay“ ebenso geschehen wie mit „nerd“.

Mir liegen solche Identitätsfragen am Herzen, deshalb seien mir diese einleitenden Worte gestattet. Im Blog bekommt ihr es ja einigermaßen wohldosiert mit, wie nerdig ich im täglichen Umgang bin, deshalb nicht erschrecken. Außerdem ist das doch ein super Auftakt für die Nerdblogger Instagram Challenge, die ihr für meinen Teil hier verfolgen könnt.

 

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Zeilenende auf Convention. Mit Sonic Toothbrush.

 

Welche Superheldenfähigkeit hättest du gerne?

Zusätzlich zu meiner Superheldenkraft, mittels Exkursen in die Theoretische Philosophie Köpfe explodieren zu lassen oder anstelle dieser Superheldenkraft? Im zweiten Fall würde ich meine Superheldenfähigkeit nämlich gern behalten. Die ist extrem nützlich, um lästige Gespräche dauerhaft zu beenden. Zweifelt mal im Laufe eines Gesprächs konsequent die Existenz eures Gegenübers an und erklärt ihr oder ihm, dass sie nur eine Einbildung des eigenen Verstandes seid. Ihr habt entweder sehr viel Spaß, weil das Gegenüber versucht, euch vom Gegenteil zu überzeugen oder ihr habt sehr viel Spaß, weil das Gegenüber tatsächlich nur Einbildung ist und euch damit zu Willen oder ihr habt eure Ruhe, weil ein Kopf explodiert.

Davon abgesehen finde ich, dass die Mutanten von Perry Rhodan die coolsten Fähigkeiten hatten. Als ich jünger war, wäre ich gern ein Ilt gewesen. Einer von den talentierteren, der Telepathie, Telekinese und Teleportation beherrscht. Als ich älter wurde, erkannte ich, dass das ja schön und gut sei, es aber noch sehr viel cooler sei, anderen Menschen den eigenen Willen aufzwingen zu können. Mittlerweile bin ich so weit, dass ich gern die Zünderfähigkeit hätte. Damit könnte ich eine steile Karriere in links-autonomen Kreisen hinlegen.

 

Gibt es etwas im Leben, das du bereust?

Nein. Natürlich gibt es Dinge, bei denen ich bedaure, dass ich sie nicht getan habe und diese Dinge sind Legion. Aber bereuen ist ein zu starkes Wort. In allem, was ich getan habe, gibt es wenig, was ich bedaure. Da gibt es ein paar kleine und ein oder zwei größere Dinge. Meine Studienfachwahl wäre so ein Kandidat. Andererseits wusste ich es damals nicht besser, habe viele tolle Leute im Studium kennengelernt und gelernt, meinen eigenen Weg zu gehen. Ich blicke manchmal zurück und denke mir: Wenn du das damals anders gemacht hättest … Aber andererseits:

Ich bin nicht glücklich, aber zufrieden. Vor allen Dingen mit mir selbst. Ich betrachte meine Fehlentscheidungen und Unterlassungen tatsächlich als Makel, weil im Leben nun einmal nicht alles eitel Sonnenschein ist. Und wer versucht Fehler, Fehlentscheidungen und Unterlassungen aktiv umzudeuten, läuft meiner Ansicht nach Gefahr, sich von der Realität zu verabschieden. Auch Fehler und Makel sind das, was mich ausmachen. Und wenn ich etwas anders gemacht hätte, wäre ich nicht das Zeilenende, das hier gerade diese Zeilen schreibt. Womöglich gäbe es das Zeilenende gar nicht, weil es nie angefangen hätte zu bloggen. Hier gibt es nichts zu bereuen.

 

Wie würdest du dich stylen, wenn es keine gesellschaftlichen Normen und „Vorgaben“ gäbe? Oder bist du da jetzt schon so frei?

Wahrscheinlich bin ich für die Frage zu konventionell. Zugegeben, ich stehe gelegentlich vor meinem überquellenden Schrank und jammere lautstark, dass ich nichts anzuziehen habe, weil ich unbedingt das Cord-Jackett anziehen will, aber die beiden Hosen, die ich dazu kombinieren kann, in der Wäsche sind. Aber gesellschaftliche Normen?

Ich jammere manchmal darüber, dass es furchtbar ungerecht ist, dass es als Mann nur dann legitim ist, Rock zu tragen, wenn man Schotte und Kleid grundsätzlich illegitim ist. Das ist aber auch mehr Nörgelei an der Tatsache, dass es diese gesellschaftliche Konvention gibt, die Frauen sehr viel mehr Spielraum in der Mode lassen (und andererseits, das zugebilligt, ganz andere Zwänge schafft).

Ansonsten bin ich hinreichend eitel, habe  die gesellschaftlichen Normen so weit internalisiert, dass ich von selbst gar nicht auf die Idee käme, etwas anderes anzuziehen als das, was der Konvention entspricht, schlicht weil ich es mag. In meinem Kleiderschrank findet sich für beinahe jeden Anlass die passende Kleidung. In Ermangelung eines schwarzen Anzugs und eines Fracks bin ich lediglich für Beerdigungen und Fürstenhochzeiten nicht gerüstet. Aber während ich erstere ohnehin so schnell nicht zu besuchen gedenke und mir für letztere die Satisfaktionsfähigkeit fehlt, würde ich auf der Beerdigung auch in grau auflaufen und auf der Hochzeit in karierten Shorts und weit ausgeschnittenem lila T-Shirt. Ebenso wie ich meinen Informationsdienst in der Stadtbibliothek auch schon im Cantina-Band-Fanshirt bestritten habe.

 

Du bist ein Fußboden. Wie fühlst du dich dabei?

Gewichst … Äh … Pardon … Gewachst. War das jetzt zu pubertär? Wenn ich dürfte, wäre ich ohnehin lieber ein verdammt rutschiger Fliesenboden, gern im Eingangsbereich einer U-Bahn-Station. Hektische Pendler, die sich sputen, um ihren Zug zu erwischen, die mich dann mit Füßen treten und die ich aus Rache ausrutschen lasse. Das wäre ein schönes Leben, findet ihr nicht? Merke: Behandelt euren Untergrund mit Achtung, dann rutscht ihr nicht aus. Es sei denn, es ist das Zeilenende als Fliesenboden … Da würdet ihr aus purer Boshaftigkeit dennoch ausrutschen.

 

Hast du ein Vorbild? Wenn ja, welches?

In brightest day, in blackest night,
No evil shall escape my sight.
Let those who worship evil’s might
Beware my power–Green Lantern’s light!

Noch Fragen?

 

Vorbildlich im Denken sind, das klingt in meinen Beiträgen ja beinahe schon auf penetrante Art und Weise durch, Immanuel Kant und Platon. Aber ich würde es auch nicht auf die beiden beschränken, mit John Stuart Mill darf in meinem Kopf auch ein Utilitarist mitspielen, weil der für meine politischen Ansichten extrem wichtig ist. Und mit Michel Foucault und Pierre Bourdieu spielen auch Strukturalismus und Post-Strukturalismus in meinem Denken eine gewisse Rolle. Es gilt also immer wieder zu relativieren und zu fragen, was die entsprechenden Theorien zu leisten vermögen und wo man im Denken anders ansetzt.

GreenLantern
Quelle

Grundsätzlich – und da kommt wieder Kant ins Spiel – habe ich aber keine Vorbilder. Ich bin sogar davon überzeugt, dass es Freiheit nur gibt, wenn man sich von seinen Vorbildern als Vorbilder verabschiedet, wie ich hier einmal dargelegt habe.

 

Bist du stolz auf dich?

Was mich angeht, habe ich Vorurteile, meine Antwort ist also in der Beziehung nicht wirklich ernst zu nehmen. Ich bin mit dem Stolz aber auch vorsichtig, denn Stolz neigt dazu, neurotische Formen anzunehmen. Auch wenn ich ziemlich protestantisch sozialisiert bin, verbinde ich mit dem Begriff „Stolz“ eher den „Hochmut“ und damit eine der Todsünden.

Und da gerade die EM läuft, krieg ich vor lauter Stolzerei ohnehin Pickel an Stellen, die die Sonne selten sieht. Mal ernsthaft. Was soll Stolz denn noch für ein Gefühl sein, wenn ich Stolz auf „die Mannschaft“ oder sogar „Schland“ sein kann? Die Mannschaft kann meinetwegen stolz darauf sein, was sie da auf dem Platz geleistet hat, aber ich Würstchen, das sich selbstzufrieden vor dem Fernseher räkelt, nachdem es die vergangenen vier Wochen lauthals verkündet hat, es sei ein besserer Bundestrainer als der aktuelle, wie komme ich Würstchen darauf, ich habe meinen Anteil an der Leistung und könne darauf mit Stolz blicken?

Und wenn wir dann im nationalistischen Suff unser Fähnchen schwenken und uns Schwarz-Rot-Geil finden, im Lichte brühen (übrigens bezeichnend, denn Würstchen werden gern gebrüht) und „stolz auf Schland“ sind … Also mal ehrlich: Nation ist ein bloody (und das in beiden Bedeutungen!) Konstrukt. Das tut nichts, das ist da. Das kann man geil finden, weil die Alternative sowas ähnliches ist wie „homo homini lupus“ nur ohne das vorbildliche Sozialverhalten von Wölfen. ABER, liebes Würstchen, was hast DU damit zu schaffen, dass du „stolz auf Schland“ bist? Was ist da überhaupt, worauf du stolz sein willst? Ich verstehe es nicht. Du hast nicht gekickt, du hast nicht die Bürgschaft geschrieben (und wenn du mir jetzt sagst, „Bürgschaft? Kennsch, habsch auffer Bank!“ dann renne ich schreiend vondannen!) und das Grundgesetz hast du wahrscheinlich noch nicht einmal gelesen … Dann … dann …

Sorry, linke Reflexe. Das musste mal wieder raus. Weil ich von Nationalismus (und es gibt KEINEN Unterschied zum Patriotismus, das haben sich schlaue konservative Intellektuelle ausgedacht, um weitermachen zu können, wie bisher) Kopfschmerzen bekomme und solche Großereignisse für mich so etwas wie mehrwöchige intellektuelle Migräne sind. Bevor sich jemand auf die Füße getreten fühlt: Ich lass euch euren Spaß, ihr seid ja nicht alle so. Ich muss nur auch manchmal Dampf ablassen. Weil ich keinen Spaß an eurem Spaß habe. Sondern das Gegenteil: Angst.

Ja, wenn ich das Wort unbelastet verwenden könnte, würde ich sagen: Ich bin stolz auf mich. Ich fühle das, was man im positiven Sinne mit dem Wort verbindet. Nein, ich würde es nicht so formulieren. Ich würde sagen: Ich bin voll und ganz zufrieden mit mir.

 

Welche spitzohrigen, fiktiven Wesen sind dir am liebsten?

Diese Wiesenhopser, Blümchenpflücker, Baumkuschler schon einmal nicht. Also ernsthaft. Wer ist denn auf die bescheuerte Idee gekommen, Elfen zu erfinden?! Ich für meinen Teil stehe eher auf Hobbits, was aber auch kaum jemanden wundern dürfte, der einen speziellen Kommentar meinerseits bezüglich Körpergröße bei der singenden Lehrerin im Blog gelesen hat. 😉

Das ist im Laufe der Zeit so gewachsen. Wenn ich Fantasy-RPGs spiele, dann spiele ich nach ersten Versuchen mit Menschen schon seit Urzeiten Hobbits oder Gnome. Ich mag Hobbits, weil sie gemütlich sind und ihre Gemütlichkeit sie zugleich dazu antreibt, unheimlich innovativ zu sein, was die Beseitigung von Beschwernissen angeht. Außerdem spiele ich meistens Schurken.

Hobbits sind klein,
Sie kommen überall rein,
Sie werden leicht überseh’n
Und können sehr leise geh’n.

Andererseits bin ich zu sehr Trekkie, um jetzt zu verschweigen, dass die Romulaner ganz knapp hinter den Hobbits auf Platz 2 kommen. Es war ein Kopf-an-Hüfte-Rennen (Höhö … Das Zeilenende hat einen Größenwitz gerissen) bis auf den letzten Metern. An den Romulanern stört mich aber ungemein, dass das gesamte, riesige, mächtige Romulanische Imperium zwar Geld für riesige Warbirds hat, sich aber nur einen Friseur leisten kann, der von seinem Handwerk leider nichts versteht. Und dummerweise im Nebenerwerb der einzige Schneider im Romulanischen Imperium ist, sodass dieses arme Volk kollektiv grauenvolle Polsteruniformen und Topf-Frisuren tragen muss. Ansonsten sind sie mindestens genau so intelligent wie ihr Geschwister-Volk, die Vulkanier … Aber sehr viel cleverer.

 

Stell dir vor, es gibt Einhörner. Würdest du eins besitzen wollen?

Stell dir vor?! Es … Es gibt also keine? 😥

Beim pimalrquadrat habe ich ja bereits ausgeführt, dass der Mist der Einhörner kein Problem sei. er riecht angenehm, ist visuell ansprechend und schmeckt vorzüglich, weil es sich bei den Produzenten um Einhörner handelt. Das Problem bleibt natürlich bestehen, dass man die ganzen Prinzessin-Lilifee-Kinder vom Einhorn fernhalten muss. Die machen das Einhorn mit ihren klebrigen kleinen Kinderhänden bestimmt schmutzig.

Darf ich Bedingungen stellen? Okay, doofe Frage. Das hier ist mein Blogbeitrag. Ich darf. Wenn es unsichtbar und rosafarben ist, dann will ich ganz dringend ein Einhorn haben!

 

Welches Geek-Artefakt würdest du gerne besitzen?

TARDIS

Da schau her, da hatte ich ja sogar noch lange Haare … Und meine Lieblingsmütze noch nicht verloren. 😦

 

Welche griechische Gottheit wärst du am liebsten?

Dionysos. Wer sonst? Okay. Zugegeben. Hephaistos ist ja der Gott der Nerds. Der Schmied, der hinkt, der in seiner Werkstatt allerlei merkwürdige Sachen zusammenschraubt und insgesamt nicht sehr ansprechend ist. Hephaistos ist auch cool, allerdings stehe ich nicht so auf das rußige Ambiente von Schmieden, deshalb halte ich es lieber mit Dionysos. Der ist für den Wahnsinn zuständig. Und den Wein. Wein und Wahnsinn. Das wäre auch ein toller Titel für meine Biographie. Hätte mir mal früher einfallen können, oder? Gewisse Sympathien hege ich auch Athene gegenüber (die zupackender ist als der arg schöngeistige Apollon) … Wenn ich so aussähe wie Kevin McKidd, dann würde ich notfalls auch den Poseidon machen. Aber nein. Dionysos. Genie und Wahnsinn liegen bei mir nicht mehr eng beisammen. Ich habe mich schon entschieden.

Jack1956 at the English language Wikipedia, Dionysusbl, CC BY-SA 3.0

 

Was ist dein Lieblingsparasit?

Ich fühle mich bei der Frage ein wenig aufgeschmissen, wir müssten uns da nämlich erst einmal darüber unterhalten, was ein Parasit so ist. Naheliegend wäre der Alien, aber ein Stück cooler in die Richtung sind natürlich die Goa’uld-Symbionten. Die sind … Als Parasiten langlebiger als der Alien. Ansonsten ist „Schimmelpilz“ ein cooler Parasit. Der besiedelt nicht nur das Gemüse, das ich eigentlich essen wollte, er ist in mancher Ausformung sogar dafür verantwortlich, dass ich überhaupt das essen möchte, was ich essen möchte, wie im Falle eines leckeren Gorgonzola. Und wenn es sein muss, siedelt er auch an einer feuchten Hauswand. Man ist ziemlich überlebensfähig als Schimmelpilz. Und wenn einem langweilig ist, kann man seine Sporen streuen und an anderem Ort eine Kolonie gründen. Ich find Schimmelpilze cool.

 

Das war doch eine amüsante Runde. Und weil ich heute in Stimmung bin, schmeiße ich das Stöckchen zur Abwechslung tatsächlich weiter. Ich habe ein paar Leute im Auge, bei denen ich mir vorstellen kann, dass sie scharf auf die Fragen sind, scharf drauf werden, wenn sie sie beantworten dürfen oder sie ohne scharf zu werden mit viel Humor zu nehmen wissen. Ich denke spontan an

 

Bibobuchling (oder die Stadtbibliothek Salzgitter, ganz wie mein Lieblings-Buchling mag 😉 )

fraggle99

Die singende Lehrerin

M Mama

Random Randomsen

 

Ich denke, auch der Herr solera hätte seinen Spaß an diesen Fragen, andererseits ist der Herr solera kein großer Fan von Stöckchen. Deshalb ist das natürlich auch offen für Nachnominierungen. Auch, weil ich in letzter Zeit einige neue Follower*innen gewonnen habe, die ich noch nicht so gut einschätzen kann. Ich dachte halt kurz an die sechs größten Nerds unter meinen Followern … Und … Lest noch einmal meine ersten Absätze und freut euch dann über das Kompliment. 🙂

 

 

23 Kommentare zu „Zeilenende, be a Nerd!

  1. Ui, ein Stöckchen am Morgen, vielen Dank! 😉 Es könnte aber noch ein Weilchen dauern, bis ich diesbezüglich zur Tat schreite. Die eine oder andere Frage – oder eher die Antwort auf selbige – bedarf nämlich dringend einer längeren Zeit des Nachdenkens… 😉

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  2. Deine Ansicht zum „Stolz“ kann ich nur teilen. Beim Fußball kann ich nur immer wieder den Kopf schütteln. Was war das nach dem WM-Titel schrecklich. Die Menschen sind ja nicht nur „stolz“ auf die Mannschaft, sondern direkt auf sich selbst, weil „wir“ schließlich den Titel geholt haben. Und das von der heimischen Couch aus, ohne etwas zu tun, ja doch, darauf kann in der Tat stolz sein 😀

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    1. Und sie wedeln ihre Stofftaschentücher. Furchtbar. Noch schlimmer ist aber: Die deutsche Flagge verstößt gegen die heraldischen Regeln. Farbe an Farbe ist verboten! Das macht es gleich doppelt schlimm. Aber immerhin bin ich nicht allein. Das macht mich glücklich. 🙂

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  3. Originelle Fragen und originelle Antworten. 🙂
    Und danke für das Kompliment. Ich hätte es sogar als solches ausgelegt, wenn es nicht ‚komplimentär‘ gemeint gewesen wäre. 😉
    Die Fragen interessieren mich tatsächlich. Vielleicht vor allem auch deshalb, weil es vorwiegend um Dinge geht, über die ich noch nie nachgedacht habe.

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  4. Sehr schöne Antworten! Wobei ich einige Anmerkungen habe: Zum einen würde ich ja gern noch die dritte Kategorie Hipster-Geek einführen. Das wären jenige, die sich zum coolen Nerdtum gesellen wollen, die Zelda-Shirts tragen, Herr der Ringe im Kino sahen und gerade so wissen wer C3PO ist, die jedoch nie ein Buch oder Comic aufgeschlagen haben und die D&D für eine Süßigkeit halten. Diese Gattung scheint seit Big Bang Theory und der Marvel-Filme häufiger aufzutreten. Nicht dass ich sie verurteile. Es ist nur schade, wenn man auf einen solchen ‚Geek‘ stößt, und enttäuscht ist, weil man sich kaum austauschen kann.
    Bei Green Lantern bin ich jetzt allerdings etwas überrascht. Superkräfte durch einen außerirdischen Ring, der nicht auf Holz wirkt und wo man die Batterie an einer Laterne wieder aufladen muss? Da hat ein Sonic Screwdriver, trotz gleicher Macke, doch viel mehr Stil.
    Jedoch befürworte ich deine Wahl des Hobbits zum spitzohrigen Wesen Nummer 1. Ich kann mit diesen hochnäsigen Supermodels auch nicht viel anfangen.
    Zu guter Letzt: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Einhörner gibt.. oder gab. Es wurde sogar ein Fossil entdeckt, das beweisen soll, dass es Einhörner echt gegeben hat – also von wegen Fabelwesen!

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    1. Hipster Geeks kann man erziehen. Wir haben ja alle mal klein angefangen und deshalb hoffe ich, die eine oder der andere findet im Nerdtum seine wahre Bestimmung.
      Was den Ring angeht war die Einschränkung „kein Holz, kein Gelb“ (letzteres wird gern vergessen) nur bei Alan Scott so. Gelb ein wenig länger, glaube ich. Aber beide Fehler wurden behoben. Und die Batterie kann im Westentaschenuniversum mitgeführt werden. Es überwiegt also der Vorteil: Mit dem Ding kann man ALLES! Superman kann fliegen, aber Green Lantern kann in einem smaragdfarbenen Cadillac durchs Universum cruisen! 😄
      Und natürlich gibt es Einhörner, solange bis ihre Existenz aus Notwendigkeit bestritten werden kann. An den Archäologenfund erinnere ich mich aber auch dunkel.

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    1. I’m the Doctor, Baby. 😉
      Das ist schwierig zu sagen. Ich würde mich als introvertiert bezeichnen, mir gleichzeitig einen Hang zur Selbstdarstellung unterstellen. Das Problem des rde i

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    2. Das Problem des Nerd ist meiner Meinung nach einfach, dass die Themen, die ihn interessieren, alle anderen öde finden oder nichts damit anfangen können. Zumindest im Real Life. Genauso wie den Nerd manch „normales“ oft nicht interessiert. Und deshalb wirkt er sozial inkompatibel.

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  5. Danke fürs Mitmachen! 🙂
    Und es sind auch tolle Antworten geworden, sehr schön! Gut, die Grüne Laterne, hm, joa, also, dann muss es schon die aus den Comics sein, weil der Film war nix. :mrgreen:

    Die Tardis steht dir übrigens hervorragend! 😉

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  6. Ui, oh Schreck. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen, deinen Beitrag, den ich morgens öffnete, fertig zu lesen – manchmal kommt mir ja glatt mein real life dazwischen – und dann finde ich – oh welche Ehre! – eine Weiterreichung der Fragen!!!
    Dabei hatte ich beim Lesen noch ausgiebig darüber geschmunzelt, dass du diese nicht so alltäglichen Fragen wieder einmal sehr interessant, eloquent und immer wieder überraschend beantwortet hast und das ja schließlich eine Steilvorlage ist!
    Also, herzlichen Dank für die überreichte Fragerunde!
    Mich plagt ja schon länger das schlechte Gewissen, weil ich noch eine andere „Auftragsarbeit“ von Dir nicht erfüllt habe, aber eigentlich schon lange gedenke, mich endlich daran zu setzen oder vielmehr mit dem Fotoapparat auf den Weg zu machen, und zu hoffen, dass unterwegs etwas Brauchbares herauskommt.
    Ich werde also ehebaldigst dafür sorgen, dass sich zu meinem selbst verschuldeten singulären Versäumnis nicht noch ein zweites hinzugesellt 😉

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    1. Du bist Mutter. Da ich Mutter Zeilenende bis heute plage und sie es stoisch erträgt, habe ich allergrößte Hochachtung vor diesem Berufsstand und verzeihe ihm fast alles. Vor allem, wenn er so zu schmeicheln weißt wie du. 🙂

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