Eine Fedcon ohne Panels? Undenkbar. Das ist wie Cornflakes ohne Corn oder Frankfurter Kranz ohne Buttercreme. Panels, das ist die Gelegenheit, die Stars auf der Bühne live zu erleben und ihnen Fragen zu stellen. Oder die Gelegenheit, um spannenden Vorträgen zu lauschen. Panels sind sowas wie lebendige Klatschblätter und spannende Inspirationsquellen zugleich.

Ich fotografiere keine Menschen. Außer mich selbst. Das hat damit zu tun, dass ich Menschen als Motiv wenig spannend finde. Zumindest was meine eigene Fotografie angeht, ich interessiere mich mehr für Formen, Linien und gelegentlich für Farben. Ich habe den Foto-Apparat also daheim gelassen, weil ich wusste, ich würde höchstens dokumentarische Bilder machen. Von daher sind die Bilder in diesem Beitrag auch aus dem Netz zusammengeklaut. Aber weil ich ein wenig herumnerden möchte, gehe ich meine Erlebnisse durch, aufgeteilt nach Schauspieler-Panels und Vorträgen.

Und ich entschuldige mich bei allen meinen Leser*innen dafür, dass das hier ein doch sehr dokumentarischer Beitrag ist. Aber wenn in meinem Leben schon einmal was passiert, dann muss es auch dokumentiert werden, gell? Alle Bilder der Stargäste habe ich den Commons von Wikipedia gefunden. Wo gefordert, habe ich den Produzenten genannt.

 

Die Stars

 

Die Con eröffnete für mich mit einem der Stars, auf die ich mich besonders gefreut habe: Dominic Keating, der den Malcolm Reed in Enterprise gespielt hat. Enterprise ist nicht unbedingt meine Lieblings-Serie, sie rangiert im Star Trek Serien-Franchise nur ganz knapp vor Voyager mit einem riesigen Abstand zu The Next Generation. Dennoch mag ich Malcolm Reed, weil er ein verschlossener Charakter ist, über den man im Laufe der Serie immer mehr erfährt und der mir mit seinem Wesen nicht gleich auf dem Silbertablett serviert wird.

Der Schauspieler Dominic Keating ist das Gegenteil des Charakters Malcolm Reed, ein extrovertierter Geselle, der während des Panels gleich einmal blank zog, am Set offenbar unheimlich viel Blödsinn angestellt hat und nicht altert, sondern einfach im Laufe der Zeit ein wenig verknautschter wird. Außerdem fällt er unter „Jugendschwärmerei“, allein deshalb hat das Panel Spaß gemacht.

 

Ethan Phillips war Neelix in Voyager. Wer so eine Rolle spielt, muss wohl ein wenig verrückt sein. Er hat sich dementsprechend durch das Panel gealbert und uns mit seinem ersten deutschen Satz erfreut, den er lernte, als er in Bremerhaven als Seemann in der Handelsschifffahrt zum ersten Mal nach Deutschland kam: „HB ist mild und schmeckt“. Das kann ich nur bestätigen und hat gleich eine enge Bindung zu ihm etabliert.

Viel Neues zu erzählen hatte er nicht, auch Ethan Phillips habe ich nicht zum ersten Mal erlebt. Das schöne ist aber: Selbst wenn man einzelne Witze schon einmal gehört haben sollte, man sieht die Stars nur alle halbe Jahre. Und Ethan Phillips hat ein großes Unterhaltungstalent, zitiert aber ebenso spontan Passagen aus Shakespeare’s King Lear und zeigt, dass er auch das ernste Fach durchaus beherrscht. Und seine Geschichte, wie ihm eines Tages Makeup und Zähne aus dem Gesicht fielen oder der Skandal, dass Neelix in der gesamten Serie nur einmal für seine Kochkünste gelobt wurden, wissen zu begeistern.

 

Terry Farrell war Jadzia Dax in Deep Space Nine und damit an meiner zweitliebsten Star Trek Serie beteiligt. Sie auf die Con zu locken, galt lange als Ding der Unmöglichkeit. Nun war auch sie zum zweiten Mal da. Und sie ist einigermaßen verrückt, interessant ist vor Allem ihre Sicht der Dinge auf den Ausstieg aus der Serie. Dazu hat sie sich beim letzten Mal noch nicht so klar geäußert, der Grund ihrer Meinung nach ist, dass Rick Berman Frauen nicht respektiert und sie sehr viel weniger verdient hat als der männliche Cast. Eine Tatsache, die sie so nicht hinnehmen wollte.

Sehr schön ihre Antwort auf die Frage, was ihre aktuellen Projekte seien: Terry Farrell ist mittlerweile Hausfrau und Model, so erzählte sie von der Wäsche, die daheim auf sie warte und der Garten, für den sie eine Firma beauftragt hatte, die aber leider nicht voran kam. Fedcon ist bei aller Verrücktheit auch ein wundervoller Ort, um sich daran zu erinnern, dass auch (Nicht-mehr-)Schauspieler ganz normale Leute sind.

 

Marina Sirtis war nicht nur Deanna Troi in The Next Generation, sondern sie war als Charakter auch eine überflüssige Nervensäge. Im Unterschied dazu ist die echte Marina Sirtis zumindest auf der Bühne laut, vulgär und auf Krawall gebürstet. Sie betreibt das Convention-Geschäft wahrscheinlich am Professionellsten: Sie weiß genau, was Trekkies hören wollen, kennt ihre bedeutendsten Zeilen auswendig, die Namen der allermeisten Episoden und lästert beständig über „Old Baldy, pardon, Sir Old Baldy“.

Ich nenne Marina Sirtis gern die „Con-Schlampe“, aber das ist durchaus bewundernd gemeint. Sie weiß genau, welche Knöpfe sie drücken muss, um für Stimmung im Saal zu sorgen, sie ist begierig auf Interaktion mit den Fans, sie verbreitet mit ihrer großen Klappe Stimmung und sie ist sich nicht zu schade, von der Bühne zu steigen und Tumulten am Eingangsbereich auf den Grund zu gehen. Auch wenn sie damit den Einlass von Tageskarteninhaber*innen in den Wochenend-Bereich durchsetzt. Marina is boss.

 

George Takei war Hikaru Sulu in Star Trek und damit nähern wir bei meiner Lieblings-Serie angelangt. Außerdem ist Hikaru Sulu mein Lieblings-Raumschiffkommandant der Original-Crew. Chase Masterson, die MC und Darstellerin von Leeta in Deep Space Nine, wusste das zu schätzen. Von daher war dieses Panel prinzipiell erfreulich. Auch Takeis „Oh my“ und diese tiefe Stimme in diesem kleinen Mann finde ich immer wieder erheiternd. Nur dieses festgetackerte Grinsen in seinem Gesicht macht mir Angst.

Inhaltlich dürfte das wohl das interessanteste Panel der Darsteller-Riege gewesen sein. Neben Geschichten zu seinem Charakter ging es um den Streit mit William Shatner (den Takei für Inszenierung seitens Shatner hält, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, wenn er ein neues Projekt beginnt) und um Gay Rights. Da hat er sich zu einer Ikone und einem wichtigen Fürsprecher gemausert, zumindest in der SF-Szene. Auch wenn SF-Fans tendentiell tolerant sind, heteronormative Vorstellungen gibt es auch im Fandom zuhauf, trotz oder wegen Slash-FF. Interessante Stunde, auch wenn ich mit seinen Ansichten zur Ehe nicht d’accord gehe.

 

Karl Urban ist Leonard McCoy in Space Kids. Neben Shatner war Karl Urban wahrscheinlich der größte Name auf der Con. Das Problem ist ein dreifaches:

  1. Ich versuche, mit Space Kids 1,2 und 3 meinen Frieden zu machen, aber es funktioniert bis heute nicht.
  2. Während ich die Besetzungen von Anton Yelchin als Chekov, Zoe Saldana als Uhura und Simon Pegg als Scotty mittlerweile für gelungen halte, nehme ich Karl Urban seine Darstellung von Pille nicht ab.
  3. Karl Urban hat es schwer, weil Pille mein Lieblingscharakter ist. Aber man kann mich auch gut unterhalten, wenn ich eine Rolle nicht mag, ja sogar wenn ich einen Schauspieler gar nicht kenne (auch wenn ich dieses Jahr keine entsprechenden Panels hatte). Karl Urban hat bloß unmotiviert auf der Bühne gesessen, einsilbig geantwortet und mir als Zuschauer das Gefühl gegeben, dass er keine Lust hatte. Ich will nicht schlecht von ihm reden … Lass es Jetlag gewesen sein oder Müdigkeit. Aber enttäuschend war es dennoch.

 

William Shatner war James T. Kirk in Star Trek und ist heute so etwas wie eine lebende Legende. Shatner allein füllt einen Raum (und sein Ego füllt den Rest des Gebäudes). Ich hatte bereits einmal das Vergnügen, ihn auf einer Con zu erleben. Ich saß also in dem Panel und hörte Billy Boy pflichtschuldig zu. Beim letzten Besuch hat er nicht viel Interessantes zu erzählen gehabt, an Fragen hat er konsequent vorbei geantwortet. Die gleiche Shatner-Show hat er auch dieses Mal geboten, die Geschichte kam mir bekannt vor und so habe ich das Ketzerische gewagt: Ich habe nur 10 Minuten Captain Kirk auf der Con erlebt – und habe dann vorgezogen, etwas zu essen.

 

(Foto von Gage Skidmore)

Walter Koenig war Pavel Chekov in Star Trek. Ich war eigentlich nie ein großer Fan von Chekov. Das ist aber auch kein Wunder: Die Serie war auf die Interaktion von Pille, Spock und Kirk ausgelegt, hin und wieder hatte Scotty auch noch eine Funktion. Chekov hingegen war fürs Knöpfedrücken zuständig und für die Witze, dass dieses oder jenes eine russische Erfindung sei.

Walter Koenig war natürlich noch mehr, als Alfred Bester in Babylon 5 war er ein herrlich schmieriger, verschlagener wiederkehrender Antagonist, der die Serie bereichert hat. Walter Koenig ist vor allem aber ein humorvoller, zugewandter, liebenswürdiger Herr. Ihn zu sehen sind meine Fanboy-Momente. Und damit unerklärlich. Aber er bewegt sich so ungezwungen durchs Hotel und zwischen den Fans, fragt bei den Türstehern, ob er überhaupt in den Saal darf, guckt sich die Panels anderer Schauspieler an … Und hat eine ganz ausgefeilte Methode entwickelt, den Chekov zu spielen, innovativ ist er also auch noch (Bin ich traurig, drücke ich den blauen, bin ich wütend, drücke ich den lilafarbenen Knopf).

Auch gesehen habe ich Robert Beltran, der den Chakotay in Voyager gespielt hat sowie Connor Trinneer, aka Trip Tucker in Enterprise. Aber zu denen fällt mir leider nicht wirklich viel ein.

 

Die Vorträge

Bettina Petrik hat einen Vortrag über Fan Fiction gehalten und zu mehr Gelassenheit aufgerufen. Sie besteht darauf, dass es „Fan Fiction“ schon immer gab (es gebe auch Sherlock-Holmes-Geschichten, die nicht von Arthur Conan Doyle verfasst sind) und sie sind ein Ausdruck der Kreativität von Fans. Selbst wenn man Slash ganz schlimm findet, hat er seine Berechtigung. Man muss ihn ja nicht lesen.

Hubert Zitt muss hier erwähnt werden, obwohl ich ihn in diesem Jahr verpasst habe. Beim ersten Vortrag stand ich in der Schlange zur Anmeldung fürs nächste Jahr, beim zweiten Vortrag war ich … frühstücken, glaube ich. Ging nicht anders. Wer ihn nicht kennt: Googlen. Der Mann bekommt nicht umsonst frenetischen Applaus und teils stehende Ovationen.

Thomas Schaffrath hat sich dem Vier-Ohren-Modell Friedemann Schulz von Thuns angenommen. Weil ich mich für das Thema interessiere und mich in dem Bereich zumindest ein wenig auskenne, war ich gespannt. Es war anders als erwartet, aber seine These ist spannend: Star Trek war auch deshalb interessant, weil die Charaktere Archetypen für bestimmte Kommunikationsstile darstellen. So hat jeder Zuschauer einen Anknüpfungspunkt zur Identifikation.

Schade war, dass parallel zu Thomas Schaffrath ein Panel zu Robots, Cyborgs and AI in SciFi lief. Andererseits hatte ich das Thema durch gleich zwei Vorträge auch schon abgedeckt, von daher fiel die Entscheidung für Thomas leicht. Ebenso schade war übrigens, dass ich von Robert Vogels Vortrag zu den Science Fiction Shows der 60er Jahre mit zahllosen Trailern nicht viel mitbekommen habe, weil manche Menschen der Meinung sind, es sei legitim, sich mitten in einen Gang zu stellen, um den dahinter sitzenden Menschen die Sicht zu versperren. Ich habe dementsprechend ein Nickerchen in meinem Stuhl gehalten (Sitzgelegenheiten sind nun einmal Con-Mangelware). Und auch der Rückblick auf die Fedcon-Geschichte war leider nichts. Der Saal war so voll, dass ich leider nicht hinein gekommen bin.

Das größte Highlight der Con war aber definitiv Rebecca Haar mit ihren beiden Vorträgen zum Persönlichkeitsstatus von Androiden und Holoprogrammen, die sie mit Descartes, Dennet und Searle bestritten hat. Dass Searle sich zu dem Thema geäußert hat, war mir gar nicht so bewusst, wird aber nachgeliefert. Und weil der Vortrag Sherlock on a Holodeck mich inspiriert hat, bekommt er einen eigenen Beitrag und rundet meine Fedcon-Trilogie mit einigen eigenen Gedanken ab.

Bettina Wurche hat einen Vortrag über Dinosaurier und Science Fiction gehalten. An Bettina beeindruckt mich die Energie und die Leidenschaft, mit der sie selbst mäßig spannende Themen wie eben Dinosaurier für mich interessant macht. Und es ist schon erstaunlich, wie sich Autoren wie Arthur Conan Doyle, Michael Crichton und Konsorten sich immer genau am Forschungsstand ihrer Zeit orientieren. Insbesondere bei Doyle und seiner Lost World lassen sich wunderbare Vergleiche zwischen seinen Charakteren und den damals maßgeblichen Dino-Forschern ziehen.

Weitere Vorträge gab es zu 50 Jahren Raumpatrouille Orion von Rita Grünbein, der leider viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird von euch Pseudo-Nerds, Rainer Kresken von der ESA hat erklärt, wie ein Weltraumfahrstuhl funktionieren könnte und warum der so toll ist (ich stehe auf so krassen Stoff), während Olivia und Thomas Vieweg aus ihrem Buch über Philosophie und Star Trek vorgelesen haben. Die Lesung selbst war mäßig interessant, aber ich habe mir das Buch gekauft, in der Hoffnung, ein paar Gedanken von Substanz zu bekommen. Außerdem ist es signiert, mit der Eule der Minerva gestempelt und mit einem Pille von der Illustratorin verschönert worden.

Das war das diesjährige Fedcon-Programm. Ich habe in diesem Jahr zum ersten Mal seit Jahren richtigen Stress, dass ich mich a) zwischen Programmpunkten entscheiden und b) stündlich zwischen Räumen pendeln musste. Aber es hat sich gelohnt, denn insbesondere die Vorträge waren spitze und haben Spaß gemacht. Eine positive Entwicklung, die die Fedcon da in den letzten Jahren hingelegt hat. Wenn mir nur ein Thema einfiele … Auf einen eigenen Vortrag hätte ich auch Lust.

 

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35 Kommentare zu „Fedcon – Der Rückblick (2): Veranstaltungen

  1. Auch wenn das Thema an mir vorbei geht: Schöner Bericht, der das Ganze lebendig machen lässt und in mir (immerhin) verschwindend geringes Interesse erzeugt, sich sowas anzuschauen. Hervorragende Leistung also 🙂 1 mit Sternchen!

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  2. Deanna Troi war eine „überflüssige Nervensäge“? Nein, nein! Deanna Troi/Marina Sirtis war toll, jawohl! 😉 Wenn irgendwer in TNG eine überflüssige Nervensäge war, dann war das „Q“!

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      1. Deanna hat doch nichts geleistet, außer immer das Offensichtliche auszusprechen (außer dem einen Ausrutscher, an dem sie irgendwas zu romulanischer Technologie erklärt)
        Q hingegen … Q hat immer wieder dafür gesorgt, dass Captain Picard doof dasteht. *g*

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    1. Ein kleiner Einblick … Die Panels mit den Stars ist auch das, was für die „Anfänger“ am Interessantesten ist. Das ist manchmal schon ein wenig überwältigend: „Ui, Captain Kirk und ich IN EINEM RAUM!“ … So ging es mir beim ersten Mal auch. 🙂

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  3. Spannender Bericht! 😀
    Ich kenne ja eigentlich nur die Oberfläche von Star Trek, aber interessant, wie ein richtiger Fan die Charaktere, aber auch die Darsteller, so sieht. 🙂
    Die Vorträge klingen aber nach den Titeln zu urteilen, sehr interessant. Da bin ich schon ein bisschen neidisch, das hätte mich auch gereizt.

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    1. Ich könnte zu den Charakteren ganze Abhandlungen schreiben, zu Malcolm Reed wahrscheinlich auch ne üble Slash-Geschichte. *gg* Und das Tolle ist: Die Schauspieler machen sich ja auch ihre Gedanken, wie sie ihre Rolle sehen, selbst wenn sie keine Fans sind. Das ist ihr Job. So funktioniert Schauspiel. Deshalb ist es spannend, auch deren Blick zu bekommen.
      Aber die Vorträge sind tatsächlich der eigentliche Nerdcore. Selbst wenn man mit dem Thema nicht viel zu tun hat. Die Begeisterung kommt spätestens im Vortrag, so ging es mir bei den Dinos. Und wo bekommt man sowas schon mal geboten? Hubert Zitt geht auch schonmal auf Vortragstour. Wenn er mal in der Nähe ist, unbedingt angucken: http://startrekvorlesung.fh-kl.de/

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      1. Haha, ich hab von einem Trekkie nichts anderes erwartet! XD
        Natürlich machen die sich auch Gedanken, bzw. wurde halt Kirk so geschrieben, dass er zu Shattner passt, oder? 😀
        Jedenfalls, solche Einblicke und Einsichten sind sicherlich sehr spannend, ja. 🙂

        Hachja, Dinos, da hattest du mich auch, den Vortrag hätte ich gerne gehört.
        Danke für den Link! 🙂

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      1. Begeisterung bei mir ^^ Ich hatte das Gefühl, die bleibt ein wenig auf der Strecke. Wer meine inbrünstige Liebe zu Star Trek und SF allgemein nicht teilt, der kann das eh nur sehr bedingt nachvollziehen, was ich daran finde. Das weiß ich. Bin ja trotz Allem Realist. *gg*

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  4. Danke für den spannenden Einblick in ein Welt, die mir so gut wie unbekannt ist (nicht so total fremd wie Fußball, beispielsweise – aber einfach unbekanntes Territorium).
    Hat das signierte Buch etwas mit der ‚Blackwell Philosophy and Pop Culture’ Serie zu tun? Wie auch immer – das ist jedenfalls eine ganz spannenden Buchreihe. Hier die aktuelle Liste:
    https://andphilosophy.com/books/

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    1. Es ist ja auch ein sehr spezielles Terrain. Die Con bekommt zwar mittlerweile ein wenig Medienresonanz, aber wir SFler sind ein sehr spezielles Völkchen. Wie jede Subkultur mit ihren eigenen merkwürdigen Ritualen. 😀
      Die genannte Buchreihe kenne ich nicht, auch wenn ich weiß, dass Pop Culture and Science in den USA häufiger vorkommt. Ich erinnere mich düster an einige ethnologische Aufsätze über diverse Subkulturen, im Bereich Physik und SF gibt es auch immer mal wieder was. Ich nehme an, dass es von sowas inspiriert ist (in Deutschland einigermaßen bekannt war auch ein [nicht sonderlich guter] Aufsatzband zu den Simpsons und Philosophie) … Der Autor ist Philosophiedozent an der Uni Jena. Von dem, was ich beim Überblättern und in der Lesung mitbekommen habe, ist das schon ziemlich Hard Philosophy, bei Vieweg hegelt es ganz extrem, um genau zu sein. Ich habe es relativ weit oben auf dem Lesestapel. Mal sehen. Und pack bloß den Link weg, sonst muss ich ganz viele neue Bücher kaufen. 😀

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      1. Jedenfalls finde ich es immer wieder spannend, über den eigenen Tellerrand zu blicken. Und da darf der Blick ruhig auch mal einige Lichtjahre weit schweifen. 🙂
        Die Buchreihe habe ich ursprünglich durch «The Lord of the Rings and Philosophy» kennen gelernt. Das ist auf der ‚andphilosophy‘ Website gar nicht mehr aufgeführt, scheint im Buchhandel aber immer noch erhältlich zu sein.
        [Den Link wollte ich wieder entfernen, aber der bleibt hartnäckig. Ich werde jetzt mal die Festplatte neu formatieren. Und wenn das nicht hilft, weiß ich auch nicht…]

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  5. Hach! Schwelg (also nicht „schweig“, wie die Autokorrektur mir aufdrängen will, sondern ich schwelge in Erinnerungen an meine guten Star Trek-Fan Zeiten 🙂 🙂 🙂

    Daher ohne Worte (oder so gut wie…)

    Nur: Danke für den Beitrag & Chekov fast ohne Haare! Den würde ich niemals erkennen, wenn er mir über den Weg liefe…

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  6. Hm, irgendwie klingt das trotz allem so, als hätte ich – zumindest, was die Panels anbelangt – nicht so viel verpasst. Sehr schön übrigens fand ich, wie du Shatner charakterisiert hast! 😀

    Dass Karl Urban eher eine Enttäuschung war, beruhigt mich dabei am meisten, denn ich glaube fast, dass er der einzige gewesen wäre, den ich noch nicht gesehen hatte. ich mag ja das Star Trek-Reboot ganz gern, wenn ich auch hoffe, dass sie sich für den nächsten Film mal eine NEUE Geschichte einfallen lassen und nicht einfach eine alte Geschichte ein bisschen umschreiben… Wobei mein klarer Favorit bei den neuen ST-Filmen natürlich Simon Pegg als Scotty ist – ich weiß gar nicht, wie das irgendjemand anders sehen könnte. 😉

    Die Vorträge klingen fast interessanter als die Panels – bin gespannt auf den letzten Teil deines Berichts. 🙂

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    1. Simon Pegg? Anton Yelchin! Pegg kommt auf Platz 2, weil ich nicht verstehe, was dieser Zwergen-Sidekick sollte. 😉
      Und die Vorträge sind in der Tat interessanter, im Con-Programm gucke ich auch mittlerweile zuerst, wann welche Vorträge sind und fülle danach potentielle Star-Panels auf.
      Was Karl Urban betrifft, waren andere Anwesende von ihm recht angetan, ich habe aber so das Gefühl, sie haben sich darüber gefreut, ihn überhaupt gesehen zu haben. Aber der Herr Urban hat es ja – wie erwähnt – eh schwer bei mir. Mögen werde ich ihn nie. ^^

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