Ich erzähle nicht viel über Musik. Ein Blick in die Kategorie auf dem Blog listet Rolf Zuckowski, Schandmaul, meine ESC-Begeisterung und neben Blödsinn noch Spät-Romantik. Die Musik und ich, ja. Ich mag Musik und ich höre die unterschiedlichste Musik. Ich höre sie aber nur selten. Mache ich das Radio an, läuft eher WDR 5 statt „Das beste der 80er, 90er und von heute“. Die Welt ist meist laut genug.

Das ist eigentlich erstaunlich. Oder auch nicht. Betrachtet man meine musikalische Sozialisation, lief es folgendermaßen: Bis ich gerüchtehalber zu pubertieren begonnen habe (eigentlich bin ich ja erwachsen zur Welt gekommen habe), gab es in meiner Welt vor Allem

  • Kinderlieder,
  • ein wenig deutschen Schlager der 60er und 70er (ich kann sämliche Lieder von Dschingis Khan mitsingen!) und
  • die Backstreet Boys (KEIN WORT!).

Dann entdeckte ich das Radio, aber zu dem Zeitpunkt waren die 90er schon vorbei. Und wie die Eigenwerbung deutlich macht: Die Musik der 2000er interessiert da niemanden. Ich will mich nicht in Grausamkeiten wie Britney Spears oder der frühen Christina Aguilera ergehen. Eminem fand ich albern, für die White Stripes war ich wohl noch zu jung … Meine musikalische Frühsozialisation war irgendwie peinlich und daran schloss sich eine Gothic/Hard-Rock/Folk-Rock/Metal-Phase an, die sehr exzessiv war. Davon zeugen bis heute eine gewisse Vorliebe für Bands wie Lacrimosa, Schandmaul, Subway to Sally, Rhapsody of Fire, etc.

Das Ganze verbreiterte sich dann aber auch. Beschäftigt man sich intensiv mit einer gewissen Musikrichtung, dann ergründet man auch die Ursprünge. Ich habe als Teenager Black Sabbath gehört und meine ersten Kontakte zum Gothic

Ja, ich habe jahrelang nur schwarz getragen, weil es nichts dunkleres gab. Nein, ich habe mir nicht das Gesicht angemalt und die Sache mit dem Weinen ist ein Phänomen der Emo-Bewegung, nicht der Gothic-Szene.

waren Ausgangspunkt für musikalische Reisen in die Vergangenheit. Und wenn man diese Reise antritt, landet man sehr schnell in den 80er Jahren. Und wenn es so etwas wie „besonderes musikalisches Interesse an einer bestimmten Epoche“ gibt, dann stimmt soleras Diagnose in Bezug auf die klassische Musik (Spätromantiker) und von da ist es auch nicht weit in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts, deren Vorliebe meinerseits die singende Lehrerin bemerkenswert fand. Ich bin immerhin erst in den späten 80ern geboren worden.

Die 80er Jahre waren zwar mehr als New Romantic und New Wave, sie waren aber ein Revival-Jahrzehnt. Und auch die Neue Deutsche Welle … Also mal ehrlich: Egal ob Hubert Kah oder Ideal, das ist von den ersteren Bewegungen weder musikalisch noch ästhetisch so weit weg.

Meine Musik der 80er, das sind vor allem Synthie-Klänge und es ist ein wenig Augenzwinkern dabei. Und ja, es sind vornehmlich britische 80er Jahre, eine höchst subjektive Auswahl. Ich bin kein Musikexperte, aber ich sehe zwischen den unterschiedlichen Bands darüber hinausgehende Zusammenhänge. Die Pet Shop Boys und Kraftwerk mögen auf den ersten Klang nicht viel miteinander zu tun haben, aber wenn wir uns die Optik dazu ansehen, sind die Parallelen unübersehbar (Am Deutlichsten bei den Pet Shop Boys aber wohl erst in den 1990ern mit dem Video zu Go West). Beide gehören zum gleichen Kosmos, der sich musikalisch vielleicht differierende Ausdrucksformen sucht, „ideologisch“ aber dem gleichen Lager entspringt. Und legt man neben die Pet Shop Boys Erasure, gibt es eine Verbindung vom unterkühlten Elektro-Sound Kraftwerks zum bunten Pop von Erasure, denn die Verwandtschaft der beiden britischen Bands lässt sich kaum leugnen.

Die 80er: Kühler Elektro-Sound, bunte Kostüme, eine manchmal etwas ironische Romantik. Immer ein wenig Realitätsflucht, die Suche nach dem Leben, wie es zukünftig sein wird, wie es sein sollte oder wie es gewesen sein könnte.

Musik ist oft ein Mittel der Emanzipation. In den Jahrzehnten davor war es die Disco- und die Rockmusik, die dafür stand. Sie bot Identifikationsmaterial an, ihre Interpreten übernahmen eine Funktion für ihre Hörer. Mick Jagger als Sexsymbol für die Mädels und als Rollenvorbild für die Jungs, Donna Summer als Sexsymbol für die Jungs und als Rollenvorbild für die Mädels. Oder auch umgekehrt. Viele Musiker der 80er hingegen emanzipierten die Welt von Rollenvorstellungen, indem sie hemmungslos damit spielten..

Und auch wenn man nicht bleich geschminkt im bunten Federkleid durch sein Leben geht (nicht mein Stil … Weiß jemand, wo man bunte Federsocken kaufen kann?), die Musik hat Bedeutung. Vertonte Emanzipation, wenn man möchte. Mein Weg dorthin war historische Neugierde, geblieben bin ich, weil die Musik auch heute noch so herrlich verrückt ist. Traurig, schrill, distanziert, von Allem ein wenig, aber alles irgendwie zusammenhängend. Deshalb auch in diesem Beitrag lose verteilt immer wieder eingebunden. Irgendwie zusammenhängend.

Und immer wieder, wenn ich mal einen Musikbeitrag schreibe, brennt Liebe auf. Unreflektiert, weshalb ich keine Ordnung in die Songs bringen kann. Und die aufschimmernde Erkenntnis: Das Problem der Musik ist nicht ihre Vielfalt, sondern ihre Allgegenwart.

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42 Kommentare zu „Der Sound der 80er

  1. Die 80er waren DAS Jahrzehnt der geilsten Musik 🙂
    Du hast ja schon eine Menge Klassiker hier aufgezeigt. Ok, Backstreet Boys jetzt nicht so 😆
    Gothic, Depeche mode und Co stehen bei mir auch immer noch hoch im Kurs.

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    1. BSB waren auch 10 Jahre später und damit meine eigene Kindheit/Jugend. Ob die 80er das geilste Jahrzehnt waren, sei dahingestellt, da gab es auch viel viel Mist, ebenso wie die 90er mit Grunge oder auch den ersten Eurodance-Versuchen (also das, bevor DJ Bobo das Genre beerdigt hat) auch so seine Reize hatte. Aber emotional liegt mir das Gelistete einfach mehr.

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  2. Ich bewege mich zwar musikalisch in eine etwas andere Richtung, aber auch für mich sind die 80er etwas besonderes. DIO, Helloween, Iron Maiden, Motörhead, Accept, Venom, Metallica. Einige der absoluten Highlights sind in diesem Jahrzehnt entstanden und bis heute unerreicht. Selbst Manowar der 80er sind gut. 😀

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    1. Ich gebe zu, ich bin erstaunt. Ich hätte Manowar mal mindestens 15 Jahre später angesiedelt, aber True Metal war mir auch in meiner Langhaarphase entschieden zu albern. Das konnte ich noch nichtmal mit Ironie ertragen. Ich trau mich gar nicht, danach zu suchen. Helloween hingegen findet auch mein Wohlwollen. 🙂

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      1. Die Band kann man auch nicht ernst nehmen, finde die schrecklich, aber ein paar ordentliche Stücke haben sie im den 80ern doch zustande gebracht 😀
        Und Helloween, da sind die Keeper – Alben einfach Kult. Aber die Band gefällt mir auch heute noch.

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  3. Ja die 80er geben musikalisch viel her. Schöner Artikel, der mich an meine eigene musikalische Geschmacksrichtung erinnert hat. Meine Frühpubertät war von unglaublich tragischen Rockballaden gekennzeichnet, die wir gestern Abend kreuz und quer gehört haben. Interessant wie sehr mir heute der Bezug dazu fehlt. Zu tragisches Rumgeheule im Stil eines Michael Boltons geht gar nicht mehr. Die darauf folgende Alternative Rock Phase dauert bis heute an, ist aber über die Jahre deutlich abgemildert. Backstreet Boys – bei mir waren es auch noch Caught in the Act. Die sind wirklich peinlich.

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      1. Ich schäme mich. Und über die Reunion kann ich mich nicht freuen, weil ich nämlich in Ben Boyce verknallt war. Mit Bravoposter an der Wand und so. Wenn ich mir den heute anschaue, weiß ich nicht, welche Sicherungen da bei mir draußen waren und die Musik ist in der Tat zum Schreiend-davon-Rennen aber mei. Jeder war mal jung und dumm 😉

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  4. Da sind einige Perlen dabei, die auch ich noch heute noch fehlerfrei (im Text nicht im Klang) mitsingen kann.
    Nur Boybands mochte ich noch nie. Synchron tanzende Männer sind nicht so meines.

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    1. Auch nicht, wenn sie Channing Tatum heißen und es einen Kinofilm gibt? 😉 Aber für die Boybands musste man in den 90ern wohl auch Kind gewesen sein. Da ist das Gehirn noch widerstandsfähig genug, um nicht weich zu kochen. Mittlerweile höre ich das auch nur noch unter Alkoholeinfluss und einzig zu nostaligschen Zwecken.

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  5. Jaaaaa…..die 80er haben uns einen bunten Strauss an Songs und Genres präsentiert….eigentlich beachtlich was da so zu Tage kam….auch die deutsche Singer/Songwriter Szene hat in diesen Jahren so richtig Aufwind bekommen….allen voran Nena mit ihren „99“ Luftballons….oder Hubert Kah ( OMG! augenverdreh ), Frl. Menke oder Rio Reiser, der zum „König von Deutschland“ empor stieg 😉 eine tolle Zeit!

    Jetzt kann ich sehen wie ich den Ohrwurm wieder loswerd….ah….Konfrontationstherapie….Apple Music starten….Song starten….lauthals mit trällern….dabei grad einen Abstecher zu den 90ern machen…“There must be an angle“ ( mein absoluter Lieblingshit der Eurythmics ) starten und den ganzen Song auswendig mit trällern….in den höchsten Tönen….wie sich das gehört! Hach ja……

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      1. NDW ist ja noch einmal ein Fall für sich. Die genannten ordne ich ja als „deutschen Sonderweg“ durchaus ins Genre ein. „Hohe Berge“ ist ja ganz großes Kino. Bei den meisten NDW-Hits dürfte ich auch textsicher sein, allerdings bin ich auf die erst gekommen, als ich entdeckt habe, dass wir mit Wir sind Helden, Rosenstolz und co. ja auch gute deutschsprachige Künstler haben … Und dann guckt man sich auch die NDW an. Aber ich konnte den Beitrag ja nicht ausufern lassen. Vielleicht bekommen die mal was Eigenes. *gg*

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        1. Ja, absolut großes Kino was die Bilder angeht….. 😀 ähnlich….allerdings von der Story her weitaus dramatischer….“Tretboot in Seenot“ 😉 vor einiger Zeit habe ich Frl. Menke mal im TV gesehen, sie ist ihrem Stil treu geblieben…..ein bisschen freaky halt 😉

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    1. Dire Straits und Queen höre ich auch, Genesis nur wenn ich gut gelaunt bin (Peter Gabriel > Phil Collins) … Elton John könnte ich glatt noch in die Ahnengalerie da oben aufnehmen. Aber ja, deshalb sagte ich ja, „meine“ 80er sind letztlich Synthie-Britpop. Drumherum gab es ja trotz der ausufernden Haarspray-Wolke noch mehr.

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  6. Ich fand die 80ger doof – hab mich in den 80ger auf die Aufbereitung der 60ger – 70ger beschäftigt und bin dann in den 90gern wieder angefangen. Genauso geht es mir mit 80ger Parties. Obwohl ich die 80ger bewusst wahrgenommen habe, sind sie für mich ausgeblendet. Muss wohl mit einem schweren Trauma zusammenhängen – wahrscheinlich lag es an The Cure…

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    1. Warst du in Freitag verknallt, Bob du kleiner Robinson? 😉 Mir geht es aber ähnlich wie dir in Bezug auf die 2000er. Da kenne ich durchaus einiges, aber ich kann noch nicht einmal sagen, ob ich die Mainstream-Musik dieses Jahrzehnts mochte oder nicht, dafür sind die Erinnerungen bis auf wenige Ausnahmen (Wir sind Helden) viel zu verschwommen. Krasser Filmriss. ^^

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  7. Schönes Panorama. 🙂 Das meiste nicht unbekannt – aber bei mir (fast) schon in Vergessenheit geraten. Nicht unbedingt der Teich, in dem ich musikalisch am häufigsten fische. Falco wär vielleicht auch noch als 80er-typisch erwähnenswert.
    Besonders prägend fand ich die 80er allerdings von der technischen Seite her. Sowohl digitale Synthesizer als auch Sequencer wurden in den 80ern auf breiter Basis zugänglich. Bemerkenswert war vor allem, dass dies theoretisch die kreativen Möglichkeiten vervielfacht hätte, in der Praxis aber die Musik stromlinienförmiger gemacht hat. In gewisser Weise würde ich sagen, in den 80ern hat Fast Food in der Musik Einzug gehalten. Nicht, dass deswegen alles schlecht wäre – aber vieles wirkte ausgeprägt industriell.

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    1. Ja. Industriell ist der Sound in jedem Fall. Und das Sampling und Remixen und Mashuppen wurde erst dadurch möglich. Die Elektronik der Musik ist unterdessen auch Wellenbewegungen unterworfen. Von daher bin ich so ketzerisch zu murmeln, die Orchesterschlager der 60er klangen auch alle austauschbar. Trend und Imitation ist vielleicht so alt wie die Kunst selber.

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      1. Da ist was dran. Die wirklich original-originellen Produktion waren wahrscheinlich immer schon die Ausnahme. Die meisten haben etwas Neues mehr oder weniger nachgeäfft. Und einige wenige haben etwas wirklich Gutes übernommen und weiter entwickelt. In den 80ern ist aber dennoch etwas Eigenartiges passiert. Die digitalen Synthies hätten einzigartige Möglichkeiten der Klanggestaltung geboten. Aber fast alle haben die Preset-Sounds der jeweiligen Teile verwendet. Vor allem aber hat man die Drums in eine maschinelle Wüste verwandelt. All die kleinen Verschiebungen und Unregelmäßigkeiten die einen lebendigen Groove ausgemacht haben, sind verschwunden. Und der Variationsreichtum ebenfalls. Ein schönes Beispiel ist Phil Collins. Der hat bei Genesis in den 70ern sehr elegant und abwechslungsreich Drums gespielt. In seinen Soloproduktionen der 80er (die grundsätzlich durchaus nicht schlecht sind) ist das ganze Drumzeugs robotisiert. Das ist, als würde man selbstgebackenen Käsekuchen durch staubtrockene Crackers mit synthetischem Käsearoma ersetzen.
        Ich hab mal ein Genesis Beispiel (1977) herausgepickt, bei dem Collins bereits gesungen hat, aber im Studio auch die Drums bedient hat.

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        1. Och, ausgerechnet Collins? Ich mag Collins doch nicht. *seufz* ^^ Ja, das stimmt. In der Masse fehlen die individuellen Dinge, der Sound ist „glatter“ … Es ist letztlich wohl eine Frage der Dosis. Um mal Extrema heranzuziehen, kann ich mir ebensowenig den ganzen Tag Kraftwerk anhören wie Bob Dylan. Eine Mischung aus beiden hingegen … Das beflügelt sich geradezu gegenseitig.

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          1. Collins ist einfach ein gutes Beispiel, weil zwischen seinem Schlagwerken in der Mouses Night und seinen rhythmisch gesehen sehr mechanischen Eigenproduktionen kaum ein halbes Jahrzehnt liegt.
            Kraftwerk und Bob Dylan sind schöne Beispiele für das beflügelnde ‚Gegengift-Konzept‘. Das Gleiche gilt auch in anderen Bereichen. Beispiel Essen – immer nur Leibspeise ist zum Ko…
            (pfschütteln).

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  8. Die 80er sind aus meiner musikalischer Historie nicht wegzudenken. Ebensowenig wie der damalige Wham-Starschnitt an der Wand 🙂 Danke für die Erinnerung! Der Einheitsbrei von heute geht mir zeitweise gehörig auf die Nerven, so dass ich zur Abwechslung immer wieder auf einschlägige Radioprogramme zurückgreife, die mich dann mit den guten alten Klassikern erfreuen 🙂

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    1. Für ein wenig Nostalgie ist der Geschichtswissenschaftler in mir halt immer zu gebrauchen. Auch wenn es mich bei „Wham-Starschnitt“ ein wenig schauderte. *gg* Was ich schade finde ist in Bezug auf die 80er aber, dass sich das, was ich an den 80ern mag, im Radio auch nicht durchgesetzt hat. Ich löse das Problem, indem ich nur noch Radio ohne Musikbeiträge höre. *gg*

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