Der Sonntag ist ein recht beschaulicher Tag, auch für mich. Ich darf nämlich arbeiten gehen. Wenn auch in diesem Monat nur einmal. Deshalb gibt es mich heute morgen am Bahnhof. Ich muss ja die Gelegenheit nutzen.

Die meisten Menschen schauen mich bedauernd an, wenn ich ihnen erzähle, dass ich Sonntags arbeiten müsse. Ich kann das auf einer abstrakten Ebene nachvollziehen, wie ich schon einmal erklärt habe, für mich persönlich ist Sonntagsarbeit derzeit aber optimal. Und das nicht nur, weil es am Bahnhof morgens ruhig und der Zug angenehm leer ist, sondern weil man Sonntags ohnehin nicht viel machen kann, außer an Orte zu gehen, wo all die anderen Menschen auch sind, die Freizeit haben.

Als ich das Bild geschossen hatte, fiel mir auf, dass ich im heutigen Beitrag, einem Rückblick auf eine Photo-Tour, auch eine Mütze erwähnt hatte. Es ist nicht diese Mütze. Die  Das ist meine Pendlermütze. Ich fahre mit dem Rad zum Bahnhof, da sind geschützte Ohren wichtig. Und ich habe einen gewissen Wiedererkennungswert. Andere Pendler in ihren Autos grüßen den Mann mit der roten Mütze, weil sie ihn wiedererkennen, ebenso wie Bekannte, die nur zufällig mit dem Auto unterwegs sind. Weil sie meine rote Mütze kennen, die in der Gemeinde offenbar einzigartig ist.

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30 Kommentare zu „52 Wochen (2) – Pendler

    1. Das Date lag *hust* schon eine ganze Weile zurück. So gucke ich eigentlich immer. Grimmig, findest du? Hmmm … Könnte an den Augen liegen? Das ist dem Selfie geschuldet, ich musste da nach oben gucken.

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      1. Äh….ja…..Zopfmuster….wäre ich jetzt so sponnntaaaan….nicht drauf gekommen….was der Schönheit der Mütze keinen Abbruch tut…wobei…ich glaube ihre richtige Wirkung erzielt sie dadurch das Du sie so authentisch trägst….sie ist eins mit Dir und entwickelt dadurch ihren Charme 🙂

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  1. Gegen Sonntagsarbeit hätte ich auch nichts einzuwenden, aus den von dir genannten Gründen. Zum Augleich gibt es schließlich freie Tage, wenn die meisten Menschen arbeiten sind, sodass die schönen Orten schön ruhig sind.
    Und ja, die Mütze hat durchaus einen gewissen Wiedererkennungswert. Einen grimmigen Blick erkenne ich aber nicht, wirkt eher wie ein leicht verschmitztes Grinsen, das noch eine kleine Überraschung ankündigt *g

    Ach, wenn ich doch gerade dabei bin, einen deiner Beiträge zu kommentieren, kann ich dir auch gleich gestehen, dass du meinetwegen eine neue, aber völlig unverbindliche, Nominierung am Hals hast 🙂 ( https://lebensseite.de/2016/03/06/es-gibt-fuer-alles-ein-erstes-mal-liebster-award/ )

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    1. Die Reaktion kenne ich eher. Gesprächspartner fordern mich manchmal auf, meinen Spott freizugeben, bevor ich platze, obwohl ich gar nicht spotten will.
      Den Liebsten habe ich gesehen, danke für die Nominierung und nehme mich ihm an. Weißt du ja. ETA 3 Wochen. Da harrt noch ein anderer der Beantwortung.

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  2. Das ist eine ausgesprochen feine Mütze! Sie hält die Ohren sicher schön warm. Ab und zu sonntags zu arbeiten fände ich nicht schlimm. Um umkehrschluss sind freie Tage, wenn der Rest arbeitet, besonders schön.

    Einen schönen Restsonntag.

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  3. Wenn es dich tröstet, ich arbeite auch viele Sonntage im Jahr. Liegt ja an meinem Dienstplan. Im Winter ist es etwas lockerer aber von April bis Oktober wird überwiegend 7 Tage gearbeitet und dann 3 Tage frei. 😀

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