SackingBob hat mich, angestiftet von Winter, mit einem Liebster-Award beworfen. Er war verpackt in eine Eiskugel. Deshalb vorab zur Klärung der zukünftigen Spielregeln: Schneeballschlachten nur mit Schneebällen, nicht mit Eiskugeln! Außer, sie haben Schoko-Geschmack, natürlich.

Der Liebster-Award ist nach wie vor eine große Ehre, nicht weil man dafür nominiert wird, sondern weil jemand anderes sich Gedanken darüber gemacht hat, was man zu einem Blogbeitrag zusammenzimmern zu kann. Der Nominierer nimmt dem Nominierten damit 99/100 der Arbeit ab. Deshalb finde ich den Award toll. Und weil ich gern Fragen beantworte. Außer als Kandidat in Quizshows.

Erleben Sie im Folgenden also 11 Antworten aus den Abgründen des Zeilenendeschen Kopfes. Und falls jemand Angst hat: Keine Nominierungen am Ende, ich habe noch einen zweiten und dritten Award abzuarbeiten, ich bin bei den Nominierungen sparsam.

award

1. Was ist Deine Liebling-Jahreszeit?

Ich mag Jahreszeiten nicht. Veränderungen insgesamt sind mir zuwider. Der Sommer ist zu warm, der Herbst zu nass, der Winter zu kalt und im Frühling kriege ich immer meine Allergie. Nicht gegen Pollen und Gräser, sondern gegen alberne, frisch verliebte Paare. Die lösen bei mir Pickel, Schnupfen und Hass auf die Menschheit aus. Und der Wechsel dazwischen ist anstrengend. Kaum habe ich es geschafft, meine Körpertemperatur im Sommer wieder unter 70° zu drücken, werde ich pitschenass und bekomme Schnupfen, ist der auskuriert, muss ich monatelang ausprobieren, welche Kombination an Bekleidungsschichten mich vor Gefrierbrand schützt und wenn mir das gelungen ist, wächst in meinem Innersten auch schon das Bedürfnis, mit der Schrotflinte über Blumenwiesen zu hüpfen.

Das mit den Jahreszeiten und mir funktioniert so nicht. Am versöhnlichsten gestimmt bin ich wahrscheinlich noch im „Altweibersommer“. Aber aus anderen als Wetter-Gründen (Wetter ist ja auch ein Fall für sich): Im Garten bricht die große Erntezeit an und das Licht ist irgendwie anders als im Rest des Jahres.

 

2. Bohrst Du im Auto vor der Ampel in der Nase?

Immer. Mein liebstes Hobby! Scheitert daran, dass es hier nur wenige Ampeln gibt. Mir fallen in der ganzen Gemeinde zwei Ampelanlagen ein, die beide die Durchfahrt durch eine Bahnunterführung regeln. Diese Ampelanlagen stehen in Gebieten der Gemeinde, die man nicht aufsuchen möchte. Schlimmer noch: Man will sie nicht einmal durchfahren, um in die dahinterliegenden Regionen zu gelangen. Da wohnen nur noch … Stellt euch ein einsames Bergdorf von 20 Bewohnern vor. Kein Kontakt zur Außenwelt, über 500 Jahre. Aber die Bewohnerzahl bleibt konstant bei 20.

Ein weiterer Grund, warum ich so selten dazu komme, diesem so geliebten Hobby nachzugehen, ist meine geringe Fahrpraxis. Ich habe ein Fahrrad. Und ich war doch ein wenig zu geizig, um mir extra fürs Im-Auto-vor-der-Ampel-in-der-Nase-Bohren eines zuzulegen. Da kann ich ja nicht ein beliebiges Automobil erwerben. Dann prügelt mein ökologisches Gewissen mich windelweich.

 

3. Im Zug sind nur noch Plätze in zwei Abteilen. In dem einen sitzt ein verliebt wirkendes indisches junges Pärchen und im zweiten Abteil zwei Nonnen. Was machst Du?

In solchen Fällen ziehe ich es vor, mir eine gemütliche Treppe zu suchen. Ich habe mal eine sechsstündige ICE-Fahrt im Türbereich absolviert, sehr zur Belustigung des Zugpersonals. Aber die Gründe liegen auf der Hand: Man wird höchstens an den Haltepunkten von Mitfahrern belästigt, kann sich uneingeschränkt auf dem Boden räkeln und gleichzeitig die diversen Bücher, Zeitschriften und Gerätschaften um sich herum ausbreiten. Man kann sogar ganz ungezwungen seine Schuhe ausziehen, wenn einem danach ist. Wenn sich ein Sitzplatz anbietet, verschanze ich mich für gewöhnlich aber hinter einem Buch und pflege keinen Kontakt zum mitfahrenden Volk. Aber Bahnfahren finde ich ohnehin abscheulich.

Nonnen oder verliebtes Pärchen? Ganz klar die Nonnen, ich will kein junges Liebesglück durch meine Anwesenheit zerstören. Außerdem reagiere ich allergisch auf junge Liebespaare. Und wenn die Nonnen keine Novizinnen sind, die frisch in Jesus verliebt sind, ist alles cool.

 

4. Was schenkst Du Deinem (hypothetischen) Partner zu Weihnachten?

Mein hypothetischer Partner bekommt zu Weihnachten das hypothetisch ideale Geschenk. Da er mein hypothetischer Partner ist, kann ich ihn recht problemlos zum hypothetisch idealen Partner (HIP) erklären. Der HIP ist nicht nur so, wie er heißt, er liegt geschmacklich logischerweise auch auf einer Wellenlänge mit mir. Das hat immense Vorteile: Der HIP und ich brauchen nur einen großen Kleiderschrank, der nicht nach „meine Seite“ „HIPpe Seite“ unterscheidet, HIP mag alles, was ich koche und wenn Freunde zu Besuch kommen und sagen, das sei eine HIPpe Wohnung, können wir uns anlächeln, weil es eigentlich eine sehr zeilenendesche Wohnung ist.

Konsequenterweise muss ich mich an Weihnachten also nur fragen, was ich mir selbst gern schenken würde. Das ist auch gar nicht so einfach, ich muss nämlich zugleich antizipieren, was der HIP mir schenken wird. Aber eigentlich ist es doch einfach, ich bekomme vom HIP eine TARDIS-Keksdose, also bekommt er von mir bunte Socken. 🙂

 

5. Wohin gehst Du, wenn Du traurig bist?

Irgendwohin, wo ich allein sein kann. Das ist in der derzeitigen Situation wahlweise mein Dachzimmer oder der Keller, in dem meine Möbel eingelagert sind. Je nach Art der Traurigkeit wähle ich das passende Domizil. Der Keller, wenn ich wegen der Familie frustriert bin und mich an den Erinnerungen einer eigenen Wohnung ergötzen will oder wenn ich Gefahr laufe, aus dem Fenster zu springen. Da setze ich mich auf einen meiner Stühle, blicke meine Waschmaschine und mein zerlegtes Bett an, klopfe auf meinen Kochtöpfen herum und verwünsche die Familie. In allen anderen Fällen das Dachzimmer. Da setze ich mich hin und tue nichts.

 

6. Warum schreibst Du?

Weil ich es muss. Hinter mir steht mein böser Zwillingsbruder mit der Schrotflinte, die ich im Frühjahr für die Pärchenjagd brauche. Er sagt: „Schreib“. Er will mich quälen. Ich schreibe eigentlich nicht gern. Habe ich immer gedacht.

Ich habe den Schreibprozess mal als Duell mit meinen Gedanken bezeichnet. Ich zwinge ihnen durch das Schreiben Ordnung auf. Das gelingt mal besser, mal schlechter. Schreiben als Selbstvergewisserungsprozess, wenn man so will. Suchende Worte. Dann entstehen solche Textfragmente wie das hier. Ohne Prädikate. Oder ohne Subjekte. Gedankenfetzen. Am Ende vielleicht eine Erkenntnis. Oder der Weg zu einer Erkenntnis. Je nachdem, wie erfolgreich die Ordnung war.

Mittlerweile ist es anders. Seitdem ich regelmäßig photographiere, erschließe ich mir die Welt nicht nur durch Worte, sondern auch durch Bilder. Dadurch hat sich, wenn nicht mein Denken, so doch mein Wahrnehmen geändert ohne dass ich es in Worte fassen könnte. Wäre mal ein Anlass für einen Blogbeitrag, um suchen zu gehen.

Diese Bildlichkeit hat aber Rückwirkungen auf mein Schreiben. Ich schreibe mittlerweile auch, weil ich es gern tue. Ich laufe durch die Welt und manchmal springt mir eine Situation entgegen, die erzählt werden will. Auch das ist Zwang. Wenn die Situation ungeschrieben in meinem Kopf bleiben muss, wird sie nörgelig. Aber es ist ein Zwang, den ich gern erdulde, dem ich mich manchmal sogar gern hingebe.

 

7. Wie sieht der ideale Beitrag für Dich aus?

Schwierig. Also die Frage, nicht der Beitrag. Gibt es dafür eine allgemeine Formel? Ich weiß ja nicht einmal so genau, warum ich deine Beiträge so gern mag, lieber Bob. Als Leser gilt so platt wie allgemein: Es muss Spaß machen, ihn zu lesen. Vielleicht kann man das an Kochblogs ganz gut illustrieren. Ich würde grob gesagt drei Typen unterscheiden:

  1. Rezept-Sammlungen
  2. Rezept-Sammlungen mit Beschreibungen statt Anleitungen
  3. Richtige Kochblogs mit Rezepten (oder auch ohne, das geht!), garniert mit Anekdoten oder Erfahrungen, Stimmungen und Anregungen.

Erstere mag ich nicht, zweitere je nach Stil des Betreiberwesens. Drittere lese ich hingegen gern. Ein Rezept ist nunmal kein Beitrag, das Rezept sollte zumindest so sein wie in meinen eigenen Kochbüchern: Verziert mit allerlei Anmerkungen.

Was meine eigenen Beiträge angeht, ebenso platt wie allgemein: Wenn er sein Ziel erreicht. Meine Donnerstagsempfehlung ist gelungen, wenn sie Lust aufs Lesen oder Schauen macht, mein Freitagsrezept, wenn es zum Nachmachen oder Variantendiskutieren anregt, die Beiträge unter „Nachdenkliches“, wenn sie eine Diskussion entfachen wie zuletzt zu Watzlawick, und die mit dem Tag Blödsinn sollen zum Lachen bringen. Wenn sie ihr Ziel erreichen, dann sind sie ideal. Das habe ich als Verfasser aber nur zur Hälfte in der Hand.

 

8. Welche Schreibregeln befolgst Du?

Derhilden hat in dem Zusammenhang vom Flow gesprochen. So ähnlich ist es auch bei mir. Ich stoße auf etwas Interessantes, mache mir meistens eine Notiz auf einem Post-it und lege sie auf meinen Schreibtisch. Dann nehme ich mir irgendwann die Notiz vor und beginne einfach zu schreiben. Ich erinnere mich an die Situation, assoziiere, lasse den Gedanken freien Lauf und tippe sie in die Tastatur. Das funktioniert erstaunlich gut, weil ich meinen Zettel habe. Der steht am Anfang und nimmt mir den Horror Vacui. Ich habe keine leere Seite vor mir, sondern einen Ausgangspunkt. Dann kommt es meistens von selbst. Probleme habe ich eher zum Schluss, weil ich am Anfang nie so genau weiß, wo ich am Ende lande. Deshalb enden manche meiner Beiträge auch so merkwürdig offen. Dann habe ich einfach keinen Schluss gefunden und habe entschieden, dass der Gedanke keinen Schluss hat oder nicht von mir gefunden werden will. Vielleicht ist der Gedanke der Meinung, das sollte ich der Leserschaft überlassen.

Die Herstellung eines Beitrags ist bei mir dennoch fragmentiert: Zwischen Idee und Beitrag liegen immer ein paar Tage. Wenn der Beitrag fertig ist, speichere ich ihn als Entwurf. Von freien Sonntagen abgesehen brauchen die Beiträge ein wenig Ruhe, ich brauche ein wenig Abstand, um sie anschließend zu lektorieren. Sätze kürzen, wirre Formulierungen glätten, manchmal lösche ich auch einen halben Absatz, wenn ich das Gefühl habe, zu persönlich geworden zu sein. Ich erzähle gern von mir, aber auch nicht alles. Und wenn ich von meinen Dämonen erzähle, wie zuletzt hier, dann so, dass sie bei Veröffentlichung keine Gewalt über mich haben. Zumindest im Moment der Veröffentlichung nicht.

 

9. Wann fällt dir das Schreiben schwer?

Bob, ich bemerke dein System. Erst ein paar lockere Fragen, um uns Gelegenheit zu geben, herumzualbern, unsere Deckung zu vernachlässigen und dann mit harten Fragen auf uns einzuschlagen, um zu gucken, was wir gewillt sind, preiszugeben. Sehr schön. 🙂

Schreiben fällt mir schwer, wenn ich müde bin oder mein Kopf voll ist von Erlebnissen und Eindrücken. Deshalb schreibe ich gern morgens. Schreiben ohne Erlebnisse und Eindrücke geht wahrscheinlich nicht, aber sie müssen irgendwo im Unterbewusstsein wabern, damit ich sie hervorholen und in Textfesseln legen kann. Mein Gemütszustand ist dabei … nein, nicht egal, aber … Sagen wir es so: Die besseren humorvollen Beiträge und Polemiken schreibe ich, wenn ich aktuell ein wenig deprimiert bin und die nachdenklichen, kritischen, wenn ich gute Laune habe.

Ansonsten ist Zeit ein wichtiger Faktor. Wenn ich weiß, ich muss in einer Stunde noch einmal raus, etwas besorgen oder zu einem Termin, spare ich mir das Anfangen meistens. Eine Stunde Niederschrieb steckt in den meisten Beiträgen, viele brauchen länger. Und ich hasse es, wenn ich einen Text nicht vollständig ins nächste Stadium heben kann.

 

10. Wovor hast Du Angst?

Tatsächlich vor dem Tod. Das mag eine abstrakte Angst sein, aber sie beschäftigt mich immer mal wieder. Warum das so ist? Ich zitiere mal aus meinen Überlegungen zum Wert der Unsterblichkeit:

Ich halte es für unmöglich, sich den eigenen Tod vorzustellen, weil ich dadurch in eine Situation gerate, in dem ich mir eine Welt ohne mich vorstelle. Da ich mich nun aber in die Welt ohne mich denke, bin ich in der Welt ohne mich präsent und produziere einen Widerspruch. Die Welt, die ich mir ohne mich vorstelle ist immer noch meine Welt. Deshalb halte ich den eigenen Tod nicht nur für unvorstellbar, sondern behaupte außerdem, dass der eigene Tod ein Übel ist, weil die Vorstellung einer Welt ohne mich, die ich mir aber ohne mich gar nicht vorstellen kann, eine tiefe Kränkung des Ego bedeutet. Diese Kränkung lässt sich abmildern, mit ihr lässt sich umgehen, dennoch ist die Vorstellung unseres Todes eine Beleidigung und ein Drama (hier passt der Bezug zum Theater).
Von diesem eher intellektuellen Übel einmal abgesehen ist der Tod auch dahingehend ein Übel, dass er mit der Neugierde auf die Zukunft bricht. Das Leben wird weitergehen, die Menschheit wird sich entwickeln und ich darf daran nicht partizipieren. Der Tod ist nicht nur ein Übel, das Bewusstsein der eigenen Endlichkeit ist außerdem eine Unverschämtheit des Universums.

Davon abgesehen vor so banalen Sachen wie überraschenden lauten Geräuschen, die mich zusammenzucken lassen, zusammenfallenden Biskuit- und nicht aufgehenden Hefe-Teigen und natürlich dem Klassiker: Höhe. Ich kann auf einer Leiter über die zweite Sprosse nicht hinaus, über Brücken zu laufen verunsichert mich immens, wenn ich zu nah am Abgrund bin, man durch den Boden gucken kann oder sich das Mistding gar bewegt.

 

11. Was motiviert Dich?

Passend zu oben: Die Neugier. Egal ob es etwas Unbekanntes zu entdecken oder etwas Bekanntes aus neuer Perspektive zu betrachten gilt. Gib mir ein Rätsel und ich beginne, es zu lösen. Selbst ein Kreuzworträtsel kann in mir Begeisterungsstürme auslösen, wenn sich die Kästchen langsam füllen, die Lösung näher rückt, das Blatt am Ende beschrieben ist.

Ich tue mich mit Sudokus ein wenig schwer, sie ärgern mich regelrecht. Ich stehe manchmal kurz davor, Stift und Sudoku durch den Raum zu werfen, weil es mir nicht gelingt, dieses Rätsel zu lösen. Zugegeben, ich ärgere mich nicht über meine Unfähigkeit sondern über die Gehässigkeit des Rätselerstellers, aber dennoch sind ungelüftete Rätsel ein Ärgernis. Dementsprechend würde ich manchmal ja zu gern auch Gedanken lesen können. 😉

 

So, lieber Bob, ist dein Plan aufgegangen? Fühlst du dich durch den ersten Teil unterhalten und hast im zweiten Teil ein paar tiefschürfende Einsichten gewonnen? Ich bin der Meinung, es verhält sich umgekehrt: Oben findest du die tiefschürfenden Einsichten, denn das vermeintlich Banale ist doch meistens die tiefgründigste Erkenntnis, während die mit leichtem Pathos vorgetragenen Antworten des zweiten Teils bei genauerem Hinsehen banal sind und sich bloß hinter einer Fassade der Reflexion verbergen. Egal wie du es siehst, ich hoffe, dir (und euch anderen) hat es etwas gebracht, diesen Beitrag zu lesen. Neue Fragen und Nominierungen folgen nach dem nächsten Award und bis dahin: Denkt euch hier ein offenes Ende. 🙂

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14 Kommentare zu „Schrotflinten und innere Zwänge

  1. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Großartig! Schreibstil, die Beschreibung deiner Gedanken, die sehr persönlich ist und die Bilder, die du hervor rufst. Danke für diesen Einblick in dein Wesen und danke dafür, dass du zeigst, wie einzigartig man auf so eine Awardnominierung reagieren kann!

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  2. Ich kann mich nur anschließen, wirklich ein großartiger Beitrag. So machen Award-Beiträge Spaß!
    Apropos Sudoku. Ich sollte mal wieder mein Killer-Sudoku-Heft heraussuchen, das ich vor einigen Monaten frustriert in einer Schublade habe verschwinden lassen 🙂

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  3. Ich fand’s sehr unterhaltsam und interessant – vor allem den Teil, in dem es ums Schreiben geht. Da sieht es bei mir ähnlich aus 😀 Aber scheinbar teilen wir auch unsere Ängste – und ich dachte immer, die gehören mir ganz allein. Sind geteilte Ängste dann auch halbe Ängste? 🙄

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    1. Bei Angst ist es meiner Erfahrung nach leider wie bei der Freude: Man schaukelt sich oft genug gegenseitig hoch und steigert sich in etwas rein, wenn man in einer beängstigenden Situation steckt. Andererseits ist es beruhigend zu wissen, mit seinen Ängsten auf der Welt nicht allein zu sein. 🙂

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      1. Schade, ich dachte jetzt echt, Du machst mir Mut und halbierst meine Ängste. Nun hast Du sie gar verdoppelt. Da bleibt mir wohl nichts weiter übrig, als mich an Deinen letzten Satz zu halten. Aber wenigstens der beruhigt auch mich ein wenig 😉 🙂

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