In dieser Woche habe ich melaswelt für die Nominierung zu danken. Die Beantwortung hat eine Weile gedauert, weil ich die Fragen sehr ernst nehme, aber nun ist es endlich so weit. Ich beginne mit einer kleinen Lobhudelei: Ich mag ihren Blog sehr gern, weil dessen Betreiberin sich so viele Gedanken macht, auf eine gänzlich undogmatische Art. Ihr liegt viel an nachhaltigem Konsum und sie denkt über Bio, Öko und Regionalität nach. Mit ihrem Blog möchte sie ein Beispiel geben. Sie will nicht missionieren, sondern vorleben, ihr Tun reflektieren und sie sucht den produktiven Austausch. Deshalb macht es so viel Spaß, bei ihr zu lesen und hin und wieder einen Kommentar zu hinterlassen. Ich mag ihren Blog, deshalb nehme ich den Liebster-Award gern an… Auch wenn ich ihre Position, Bücher seien un-ökologisch, für sehr zweifelhaft halte.

award

Der zweite Grund ist nicht der, dass mir die Ideen ausgingen. Ich habe beim letzten Award ja schon ein paar Takte zum Thema Fragen beantworten gesagt. Darüber hinaus, auch wenn es eine gewisse Kettenbrieflogik hat, sehe ich den Award nicht in erster Linie als Werbeplattform, sondern sich mit meiner Einstellung deckend. Fragen ist ein Zeichen von Neugierde und es gibt kaum etwas Wichtigeres, als sich Neugierde ein Leben lang zu erhalten. Da kommt der Pädagoge in mir wohl durch. Solange man mir das Recht lässt, eine Frage mal nicht zu beantworten und ich nicht ein und dieselbe Frage x Mal beantworten muss, beantworte ich gern jede Frage. Also frisch, fromm, fröhlich, frei ans Werk.

1.1 Herzhaft oder süß?

Der Süße, wie meine ehemalige Vermieterin mich immer genannt hat, mag Beides gern. Egal ob Schokolade oder Schweinebraten, am Liebsten hätte ich beides gleichzeitig. Ich hatte eine lange Phase, in der ich nach jedem Essen einen Nachtisch brauchte. Nach Herzhaftem einen Pudding, nach Süßem ein wenig Käse. Nein, hier kann ich mich nicht entscheiden. Die Sache mit dem „immer Nachtisch“ konnte ich mir abgewöhnen, ist nicht gut für die Figur. Aber manchmal, so wie beim Münchentrip, stellt sich die Frage „Knödelvariationen oder Kaiserschmarren?“ nicht, da gibt es Beides.

1.2 Kaffee oder Tee?

Ganz klar, Kaffee. Ich trinke gern auch eine Kanne Tee, aber im Sommer bspw. gar nicht. Ich mag keinen Eistee, Tee ist was für einen Nachmittag auf dem Sofa unter der Wolldecke. Schwarzer Tee schmeckt mir nicht, deshalb ist er keine Alternative zum Kaffee. Kaffee, Kekse und Kippen treiben mich an wie der Sprit den Motor. Neulich auf der Arbeit, das illustriert es am Besten, steht Kollegin M. schon grinsend vor der Maschine: „Ich hab dich kommen gesehen. Da hab ich ein Pad aus deinem Schrank genommen und die Maschine angeheizt.“ Und Frau P. hat die Kekspackung aufgemacht und gesagt, ich soll dich darauf hinweisen, damit sie nicht allein fett wird.
Ich liebe Kaffee … Und Kekse … Und meine bekloppten Kolleginnen. 🙂

1.3 Reise: Norden oder Süden?

Das hängt immer vom Standort ab, oder? Kapstadt reizt mich ja weitaus weniger als Tallinn, Amsterdam liegt weder so recht nördlich noch südlich. Ich denke kaum in diesen Kategorien. Rein landschaftlich und klimatisch ziehe ich das Meer den Bergen vor, aber ob norwegische Atlantikküste oder tunesisches Mittelmeer, beides wäre mir gleich recht. Ich brauche für ein attraktives Reiseziel vor Allem die Gelegenheit, unheimlich viel Pflaster und … ich nenne es „den dezenten Charme des Morbiden“, wie man ihn vor allem in den großen Städten der ehemaligen Donaumonarchie finden kann.

1.4 Reise: Zelt oder Hotel?

Das habe ich schon einmal beantwortet, glaube ich. Deshalb nur kurz: Ich finde Camping, egal ob mit Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil entwürdigend. Lieber ein Hotel mit Bettwanzen und Schimmel in der Dusche als ein gepflegter Campingplatz.

1.5 Haustier: Katze oder Hund?

Aufmerksame Leser meines Blogs kennen ja die drei Ratten, die sich dreist als Katzen ausgeben. In meinem Leben gab es fast immer Katzen, von meiner Studienzeit, erst platz-, dann mitbewohnerinnenallergiebedingt bedingt, abgesehen. Ja, ich bin devot: Ein Leben ohne Katze als Kaiserin meines Lebens ist möglich, aber sinnlos.

1.6 Konzert oder Disco?

Dies ist eine Frage aus der Kategorie: Pest oder Cholera, Auspeitschen oder Streckbank, Andrea Berg oder Helene Fischer? Ich hasse Menschenmengen, d. h. eine Ansammlung von mehr als drei Personen (plus meiner Wenigkeit) in einem Raum. Allerdings verspüre ich schon seit geraumer Zeit Tanzwut und Partylaune. Wenn es hier nicht so tot wäre und mir in den wenigen Ausgehlokalitäten nicht nur frisch geschiedene Frauen in den 50ern auflauerten, würde ich beides nehmen.

1.7 Wein oder Bier?

Ich und Alkohol? Ich trinke … Aber nach dem zweiten Glas bin ich … Ich wollte gerade schreiben: Nicht zurechnungsfähig, übermäßig albern und unerträglich. Dann fiel mir ein, dass ich auch nüchtern so bin. Von daher: Wenn ich unter Menschen bin, die ich kenne, trinke ich manchmal ein Glas Rotwein. Mehr vertrage ich nicht und trinke ich nur, wenn es ein seeehr lustiger Abend werden soll, der dem Rausch gewidmet ist. Auch als Hardcore-Kantianer weiß ich den Wert des Rausches für die Psychohygiene zu schätzen … So zwei, drei Mal im Jahr vielleicht. Ansonsten bleibt es beim Glas, egal wie gut der Wein ist. Am liebsten Kantianer … Äh, Chianti.

2. Welche Jahreszeit gefällt Dir am besten und warum?

So spontan kann ich viel besser sagen, welche ich hasse: Den Winter. Es ist kalt, öde und potentiell fällt Schnee. Und ich hasse Schnee, zumindest sobald ich ihm in der Wirklichkeit begegne. Am Winter mag ich drei Dinge: Weihnachten, Wintersport im Fernsehen und dass er irgendwann vorbei ist. Der Winter ist die einzige Jahreszeit, an der ich etwas explizit nicht mag. Der Frühling bringt neue Pflanzen und beginnende Gartenarbeit, der Sommer bringt Wärme, lange laue Nächte zum Grillen und Gemüse, der Herbst hat Nebel, Regen (mag ich beides sehr!), Obsternte, Kürbis und Einmachzeit. Ich glaube, grob über den Daumen gepeilt ist es der Sommer, der ist nämlich am weitesten Weg vom Winter. Der Herbst ist wundervoll, auch mit dem welkenden Laub und den herrlichen Farben, aber er ist auch ein Vorbote des Winter, während selbiger mir im Frühling noch in den Knochen steckt.

3. Hast Du ein für Dich wichtiges Lebensmotto und willst/kannst Du es mir verraten?

Explizite Motti habe ich nicht, aber ich habe Grundüberzeugungen. Ich bin der Meinung, dass die Welt ist wie sie ist, dass man sich ihr stellen und so nehmen sollte wie sie ist. Utopien sind wundervoll als Ideale, aber sie helfen uns nicht, mit den Gegebenheiten umzugehen, höchstens indem sie ein Ziel vorgeben. Aber das zu verwirklichen funktioniert nur in vielen kleinen Schritten. Ich glaube an die Möglichkeit zur universalen Vernunft wie ich bezweifle, dass ein vernunftgemäßes Leben, wie Kant sich das denkt, möglich ist. Und ich halte Emotionalität und Impulsivität für ein menschliches Grundübel, allerdings denke ich auch, dass man noch ein bisschen Chaos in sich tragen muss, um einen tanzenden Stern zu gebären … Ist das Nietzsche? Ich glaube ja. Den mag ich übrigens eigentlich nicht. 🙂 In meiner Lebensführung bin ich wie die Welt, nicht konsequent, nicht logisch, sondern stets versucht, im vor mir liegenden Chaos einen Sinn zu sehen. Von daher kann man vielleicht sagen, mein Lebensmotto ist „Packen wir’s an!“ und natürlich das, was ich in diesem Blog praktiziere: „Das Leben ist zu ernst, um es nicht leicht zu nehmen.“

4. Welches ist Deine Lieblingspflanze?

Mutter Zeilenende nennt mich immer Gänseblümchen … Bitte nicht lachen! Auf meine Liebe zu Gerbera habe ich ja schon einige Male hingewiesen, ob es meine Lieblingspflanze ist, weiß ich allerdings nicht. Auch Hortensien finde ich schön anzusehen, im Gemüsebeet mag ich Mangold und Rhabarber furchtbar gern, seit Neuestem liebe ich auch das Bohnenkraut. Ich habe auch einen Lieblingsbaum, die Trauerweide und einen Lieblings-Strauch, die Blaubeere. Aber wenn wir in den Kategorien Schönheit, Eleganz und Geruch denken, so gibt es nichts Wundervolleres als blühenden Flieder, egal in welcher Farbe.

5. Dein persönliches Unwort des Jahres?

Flüchtling. Warum? Das könnt ihr hier nachlesen.

6. Wenn Du es Dir aussuchen könntest, wie und wo würdest Du gerne leben?

Die Frage ist wohl eher wann, aber da das nicht gefragt ist, widmen wir uns der tristen Gegenwart. Ich brauche für das perfekte Glück zentrale Innenstadtlage in einer Großstadt. Garten brauche ich nicht dazu, solange ich einen Schrebergarten mit automatisiertem Bewässerungssystem als Ausgleich bekomme. Dann reicht ein Balkon für den tagtäglichen Kräuterbedarf. Meine Wohnung, irgendwo in einem Hochhaus, 5.-7. Stock, denn das lässt sich gut laufen, wäre ein Mix aus Chippendale und Moderne, sie verfügte über eine große offene Küche mit Kochinsel als Lebensmittelpunkt, viel Platz für allerlei technischen Schnickschnack von Küchenmaschine bis Dampfgarer und einem großen Sofa. Dazu eine große Speisekammer an der Nordseite, wo notfalls auch 20kg Wurst trocknen können. Dann bräuchte ich eine Bibliothek mit vielen Regalen und einem überdimensionalen Ohrensessel, einem davon separierten Arbeitszimmer, in dem strengste Ordnung herrscht und einem Schlafzimmer mit Liegelandschaft. Ein Katzenzimmer wäre optional (^^) und das Badezimmer müsste über Dusche mit vielfältigen Programmen von Monsun bis Sternschnuppenhagel verfügen. Ansonsten gäbe es eine große Leinwand für optimales Serienvergnügen und natürlich integrierte Lautsprecher im gesamten Haus.

7. Wie sieht Dein perfektes Frühstück aus?

Lecker, reichhaltig und ungesund. Das Frühstück müsste lange vorhalten und herzhaft und süß zugleich sein. Speck, French Toast, frische Vollkorn-Brötchen mit Schinken und einem kräftigen Käse, abwechselnd Baked Beans und Letscho, Mehrkornmüsli mit Nüssen und Vanillejoghurt, außerdem täglich wechselndes Kuchenbuffet. Ich würde mich an den Frühstückstisch setzen und zahllose leicht bekleidete Bedienstete würden mit Silbertabletts um mich herumschwirren, um mir die Leckereien unter die Nase zu halten, ich würde beherzt zugreifen und außer einem Frühstück alle drei Tage nur Wassereis, Geschmacksrichtung neutral, essen.

8. Über welche Themen liest Du am liebsten, was inspiriert Dich am meisten?

Ich lese Blogs ehrlich gesagt nicht nach Themen. Mich interessieren zwar ein paar Themen, die ich regelmäßig verfolge, aber in diesen Themen suche ich speziell Blogs, die Geschichten erzählen. Ich will keine Blogs haben, die nur Rezepte und Bilder posten, ich mag aber Kochblogs, die zusätzliche Informationen liefern, oder noch besser, Geschichten zu den Rezepten zu erzählen wissen. Ich schätze an den Blogs, denen ich folge, dass sie so vielfältig sind. Jeder Blog inspiriert mich auf eigene Weise, egal ob Buchrezension, Reflexionen auf das Weltgeschehen oder Alltagsanekdote.

9. Was war das Ausgefallenste, das Du je gegessen hast?

Ich kann noch nicht einmal mit Schnecken oder Austern aufwarten, außergewöhnliches Gemüse habe ich meines Wissens auch noch nie gegessen, zumindest fällt mir keines ein. Ich fürchte fast, Miesmuscheln, Rhabarberchutney und Saure-Sahne-Eiscreme sind das Außergewöhnlichste, womit ich aufwarten kann. Alles übrigens sehr lecker. Ich finde das gerade einigermaßen erschreckend, wo ich in meiner Familie sonst als der experimentierfreudige Exot gelte. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ausgefallen ein Begriff ist, unter dem ich mir nur begrenzt etwas vorstellen kann. Meine Mutter hält Schokolade in der Sauerbratensauce und Bohnenkraut am Rinderbraten ja schon für ausgefallen, für mich ist das Standard.

10. Was ist schlimmer für Dich (oder Deine Umgebung 😉 ), wenn Du Hunger hast oder wenn Du unausgeschlafen bist?

Wenn man mir nach durchwachter Nacht das Frühstück verweigert. Ich bin sehr viel quengeliger, wenn ich müde werde, als wenn man mich zu früh aus dem Schlaf reißt. Spätestens mit der dritten Tasse Kaffee und sofern ich nichts dringend zu erledigen habe, bekomme ich penetrant gute Laune. Ich kann auch um sechs Uhr aufstehen und erst um 10 Uhr frühstücken. Frühstück vor Neun geht gar nicht, zwischen Neun und Zehn geht, macht aber keinen Spaß. Ich denke aber, die Zeit zwischen Aufstehen und dem Kaffee ist für mein Umfeld schlimmer, weil ich dann gereizt bin. Wenn ich Hunger habe, weil Abendessenzeit ist, ich aber noch nichts fertig habe, werde ich unruhig, dann bin ich für mich selbst unerträglich. Ich werde rastlos, fange an zu naschen und vergesse ständig Dinge. Das macht mich selbst fertig.

11. Wenn übermorgen die Welt (mal wieder…;-) ) untergehen würde, was würdest Du vorher noch schnell erledigen wollen?

Ein Apfelbäumchen pflanzen, ein Haus bauen, kein Kind bekommen? Umpf. Das ist eine gute Frage. Hedonistisch das Leben genießen? Saufen, rumhuren, Heroin probieren? Ist nicht mein Stil. Wahrscheinlich würde ich beschließen, dass mein Motto, es anzupacken, nicht mehr greift und resigniert in der Ecke sitzen. Vielleicht würde ich mein aktuelles Buch zu Ende lesen, um wenigstens etwas zu vollenden … Ich weiß es spontan nicht zu sagen, die Frage habe ich mir, so abgedroschen sie klingen mag, nie vorgelegt. Deshalb – Achtung Meta-Ebene – höre ich jetzt auf zu schreiben und denke darüber erstmal gründlich nach.
Und da bin ich auch schon wieder, gingen schnell rum, die drei Tage, oder? Die Sache mit dem Rumhuren habe ich mir überlegt, zu gefährlich. Am Ende geht die Welt doch nicht unter und ich hab nen Tripper. Ja, ich kann auch vulgär, das verblüfft mein Umfeld immer wieder aufs Neue. Das Apfelbäumchen und der Hedonismus haben mich aber doch gepackt. Ich würde es bescheiden angehen: Einen Käsekuchen mit Rosinen backen und essen, englisch gebratenes Rumpsteak mit grünen Bohnen vertilgen, die Äpfel vom Baum pflücken und Mus draus kochen, mit Mutter Zeilenende eine Partie Scrabble spielen, meiner unausgesprochenen Jugendliebe erzählen, was für Herzeleid ich ausgestanden habe und dann auf der Terrasse mit einer Flasche Wein und einer Zigarre dem Weltuntergangsspektakel zuschauen. Für Großes bleibt nicht viel Zeit, ich habe keine unerledigten Dinge, die ich klären müsste (die Sache mit der Jugendliebe würde ich nur machen, weil ich kurz vor Weltuntergang nochmal ein verblüfftes Gesicht sehen wollte). Ich habe panische Angst vor dem Tod, also würde ich, bevor ich meine Pläne umsetzen könnte, wahrscheinlich stundenlang bitterlich weinen, aber ich denke, ich bin weitestgehend mit mir im Reinen, sobald ich realisiert habe, dass das mit den großen Zukunftsplänen nun nichts mehr wird. Also bleibt nichts mehr als die kleinen Freuden des Lebens.

Ja,das war’s. Kein schönes Ende, aber immerhin ein Ende. Ein endgültiges Ende, aber glücklicherweise bloß fiktiv. Hier gibt es gute Hoffnung, dass die Welt morgen noch steht, ich habe nämlich kein Rumpsteak im Haus. Deshalb gebe ich den Liebster Award jetzt weiter.

Zu den Regeln des Liebster-Award:
• Danke dem Blogger, der Dich nominiert hat
Verlinke den Blogger, der Dich nominiert hat
• Füge eines der Liebster-Blog-Award Buttons in Deinen Post ein
• Beantworte die Dir gestellten Fragen
• Erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die Du nominierst
• Nominiere 5-11 Blogs, die weniger als 300 Follower haben
• Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass Du sie nominiert hast

Ich recycle weiterhin meine Standardfragen und nominiere niemanden gezielt. Das habe ich beim letzten Liebster Award getan – und da ich schon einen neuen zugeworfen bekommen habe, nominiere ich beim nächsten Mal erst wieder gezielt.

1. Blogging, was ist das eigentlich?
2. Wo herrscht ernsthaft noch Struktur?
3. Wenn man dir gutes Geld dafür bezahlen würde, egal wie viel du tust oder wie gut du darin bist: Welche Tätigkeit würdest du ausüben wollen?
4. Welchen Zweck erfüllt Schönheit?
5. Gibt es so etwas wie eine Entwicklung der Menschheit?
6. Welches ist dein Lieblings-Insekt?
7. “Was wärst du für ein … ?” Das ist eine beliebte Frage, die so wunderbar zu “Was ist dein Liebling-…” passt, aber die Auswahl ist doch entweder abgedroschen (Tier, Farbe, Pflanze) oder gewollt lustig (Eissorte, Besteckteil, Rolex-Modell) Such dir also selbst ein Genus Proximum und bestimme, welche Art dessen du bist. Als Frage formuliert: Was wärest du für ein … und warum?
8. Hast du bei der letzten Wahl deine Stimme abgegeben?
9. Warum hast du das (nicht) getan?
10. Was ist dein ganz besonderes Talent?
11. Ist in einer technisierten Welt Platz für Magie?

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9 Kommentare zu „Ein Apfelbäumchen pflanzen (Liebster Award #4)

  1. Die Darreichungsform des Frühstücks könnte mich auch ansprechen — wie auch diese opulente Art des (bei uns „englisch“ genannten) Speisens: Angebratene Champignons, Baked Beans, Zitronenjoghurt, Smacks und Corn Flakes (oder Rice Crispies), frisches Obst (vor allem Ananas und Banane) — wenn da nicht die „Linie“ wäre, könnte ich das täglich durchziehen, so bleibt es bei drei oder vier Sonntagen im Jahr…

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    1. Seitdem es nicht nur die Brigitte, sondern auch den Sebastian (wer den Zusammenhang versteht, kriegt einen virtuellen Keks!) gibt, ist das nicht mehr so leicht … Deshalb mache ich so selten Urlaub. Vielleicht klappt es ja besser, wenn man seine Waage häufiger in den Urlaub schickt. Wobei ich beim „Wenn schon ungesund“das Obst gern links liegen lasse, fas füllt nur übergebührlich den Magen 🙂

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  2. Super, lieber Herr Zeilenende und Danke für die ausführliche und wirklich interessante (ist bei mir nicht „nur so ein Wort“…..) Beantwortung meiner „Liebster-Award“-Fragen! Zu Frage 6 würde mich jetzt natürlich spontan auch interessieren, in welcher Zeit Du gerne leben würdest….falls das jetzt nicht die Award-Regeln sprengt…;-)

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    1. Es kam aus tiefstem Herzen. 🙂 Freut mich auch, dass du Gefallen an den Antworten gefunden hast. Um deine Zusatzfrage zu beantworten: Mir geht es weniger um die Vergangenheit, obwohl Wien um die Wende zum 20. Jahrhundert seinen Charme gehabt haben dürfte. Ich würde mir wünschen, in einer Zeit zu lebem, in der die Menschheit den Weltraum erobert hat. Ich würde gern in einer Star Trek Welt leben. Keine Nationalstaaten, kein Kapitalismus, Kontakt zu Außerirdischen, technologischer Fortschritt, derdem Menschen dient. Das würde ich zu gern miterleben.

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      1. Dann wäre das mit dem ewigen Leben (im gleichen Körper usw….) doch eine echte Option! Wäre schon interessant zu wissen, was dahingehend noch so alles kommt. Obwohl ich ja in solchen (Technik- und Fortschritts-)Dingen eher konservativer Natur bin (eher so „back to the roots“, hin zur Natürlichkeit…..) Aber neugierig bin ich halt eben auch…..Obwohl einen die „jüngere vorauszusehende/zu vermutende Zukunft“ eher abschrecken könnte. Also, zumindest die, die ich mir im Moment so ausmale…..aber ich will dem Pessimismus auch lieber nicht zu viel Raum geben. Der bringt uns ja auch nicht wirklich weiter…..In diesem Sinne also: Beam us up, Scotty! 😉 Und vielen Dank für die Beantwortung meiner Zusatzfrage! LG

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