Urlaub in daheim

Ein Liebster Award hat mich zu diesem Beitrag inspiriert. Da sieht man mal wieder, dass diese Kettenbriefe nicht nur dafür sorgen, dass mir so schnell die Beiträge nicht ausgehen, sondern mich auch noch zu eigenständigen Aktivitäten inspirieren.

Die Frage war, ob man Urlaub lieber daheim oder weit weg verbringen würde. Ich optierte für das „Weit weg“, weil man daheim ja doch nicht dazu komme, sich klassischen Urlaubsaktivitäten zu widmen. Dann dachte ich mir, das müsse man ändern. Also begab ich mich auf einen Museumsausflug in eine Großstadt in der Nähe und ich hatte dabei viel Spaß. Ich beschloss, so etwas häufiger zu machen. Aber als ich dann überlegte, wo ich als nächstes hingehen könne, fielen mir nur das Wahrzeichen, H&M sowie Dunkin‘ Donuts ein. Ziemlich deprimierend, oder? Wie gut, dass ich in einer Bibliothek arbeite.

image

Es mag ein wenig albern klingen, aber wie plant man gemeinhin seinen Urlaub? Ich erwerbe immer den Baedeker und erstelle einen Plan, an welchem Tag ich welches Programm absolvieren möchte. Ich schrieb ja bereits von meiner Obsession vom generalstabsmäßigen Planen, also sollte dieses Vorgehen niemanden überraschen. Es schützt vor verschlossenen Türen und so lange man genug Luft in den Plänen lässt, hat man auch noch Zeit, um einfach durch die Straßen zu streunen und zufällig tolle Sachen zu entdecken.
Wieso sollte man das also nicht auch einmal in seiner unmittelbaren Umgebung tun? Es gibt noch ein paar andere Ziele in Reichweite, aber für die waren die Reiseführer vergriffen. Offenbar bin ich nicht der einzige Mensch auf Erden oder in unserer Bibliothek, der meine Idee hat. Mal sehen, wie intensiv ich dieses Projekt betreibe, ich habe auch in meinem Alltag viele Dinge zu erledigen, die ich gern tue, aber ich bin gespannt, wie sich mir die Städte der Region so präsentieren, wenn ich sie mal nicht als Einkaufs- oder Veranstaltungsstädte wahrnehme, sondern als touristische und kulturelle Orte. Ich habe nun zumindest was an der Hand, um einen Plan zu machen … Und das ist bei mir ja die Hauptsache.

Advertisements

7 Kommentare zu „Urlaub in daheim

  1. Urlaub planen? Ähm?
    Ich/wir schauen uns nur Karten an: wie kommt man da hin. Und gucken dann vor Ort: Wanderwege muss es haben, sonst brauch ich nix. Die Geocaching-App ist unverzichtbar. 😉
    So sind Bedürfnisse unterschiedlich.

    Gefällt mir

  2. Ich muss planen, denn ich muss schließlich wissen, wo befindet sich ein schöner Stoff- oder Seifenladen;-) oder Friedhöfe …oder Kathedralen …oder Delikatessen….oder Markthallen/Märkte…., oder, oder, oder.
    Ich schreibe alles auf und es kommt mit ins Handgepäck.
    Ich habe für jede Stadt/Land ein eigenes Heft mit meinen Notizen, die ich bei jedem Besuch weiter ergänze.

    Gefällt mir

    1. Bei mir stehen vor Allem Museen auf der Liste, sowie ebenfalls Friedhöfe. Ich habe für solche Angelegenheiten in der Tat eine Tabelle, weil Museen dummerweise Öffnungszeiten haben. Wobei ich die Sache mit dem Notizbüchlein eine gute Idee finde. Das muss ich im Hinterkopf behalten. Dank dir für die Anregung.

      Gefällt mir

  3. Ich bin normalerweise auch eher der Planer. Aber meistens, um dann vor Ort wieder alles umzuschmeißen….Dafür hatte ich dann zweimal Spaß: Vorher beim Planen und während dem Urlaub beim spontanen genießen. Allerdings musste ich mich in Sachen Selfmade-Kenia-Safari in 2010 von meinem Mann eines Besseren belehren lassen. Er hatte die Aufgabe, die Route zu planen, da er sich aufgrund eines längeren Aufenthaltes dort besser auskannte. Auf meine Nachfragen hin, wo es denn überall hingehen würde, und wie der allgemeine Tagesablauf wohl so aussehen könnte, wiegelte er ständig ab, was mich sehr nervte….Hinterher war ich dann schlauer: Eine Safari in Kenia sollte man nicht planen! Man muß immer mal mit einem „Breakdown“ rechnen (wir hatten zwei) und damit, dass man es eben an dem Tag nicht mehr rechtzeitig vor 18.00 Uhr zum nächsten Etappenziel schafft, sondern von einem Ranger als letzte Gäste aus dem mittlerweile geschlossenen Nationalpark „gerettet“ werden muß während in der Ferne der Löwe röhrt….Also, weniger planen macht den Urlaub auf jeden Fall nicht uninteressanter kann ich jetzt sagen…. 😉

    Gefällt mir

    1. Das ist GENAU der Grund, weshalb ich nie, nie, nie auf Safari gehen werde. Davon abgesehen, dass ich Strand ohne Meer doof finde. Aber ja, die beste Planung kapituliert vor unvorhersehbaren Ereignissen und seien es Renovierungsarbeiten. Da kommt dann die zweite Seite meiner Tabelle zum Einsatz mit den Alternativplänen. *hust*

      Gefällt 1 Person

      1. Klingt so, als könnte ich Dir den Safari-Urlaub nicht mehr schmackhaft machen….:-D Aber da sind die Geschmäcker ja glücklicherweise verschieden.Generell bin ich aber, wie gesagt, auch der planende Typ, der versucht, Unvorhergesehenes zu vermeiden. Da es mir aber bisher des Öfteren nicht gelungen ist, alle Eventualitäten auszuschließen, habe ich lernen müssen, mich dem Chaos ein wenig zu öffnen und durfte glücklicherweise feststellen, dass das Unvorhergesehene manchmal die bessere Lösung war (zumindest so im Nachhinein). In diesem Sinne wünsche ich Dir viele ähnlich positive Erlebnisse bei Deinen zukünftigen Plänen.

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s